Horizont erweitert, Werte bewahrt: Die Boltensterns über ihre Double Duties
Shownotes
In dieser Folge von Double Duty Dialogues sprechen wir mit Marie und Raoul Boltenstern – einem Paar, das nicht nur privat, sondern auch beruflich gemeinsame Wege geht. Sie erzählen, wie sie als Eltern und Geschäftspartner zusammengewachsen sind, welche Herausforderungen sie gemeistert haben und warum Mut, Vertrauen und kreative Freiheit ihre größten Erfolgsfaktoren sind.
Marie hat das Familienunternehmen übernommen und es radikal neu gedacht – weg von Tradition um der Tradition willen, hin zu Innovation, Klarheit und einem starken eigenen Stil. Raoul ist später mit eingestiegen und treibt heute die Internationalisierung und Skalierung voran.
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie man als Paar arbeitet, ohne sich zu verlieren – und wie sie sich ein Leben und Business aufgebaut haben, das wirklich zu ihnen passt.
In dieser Folge hörst du:
- Wie Marie den Schritt gewagt hat, ein bestehendes Unternehmen komplett zu transformieren
- Warum es Mut braucht, alte Strukturen loszulassen
- Wie Raoul ins Unternehmen eingestiegen ist – und welche Dynamik das als Paar verändert
- Wie sie Entscheidungen zwischen Familie und Business treffen
- Warum klare Rollenverteilung und Vertrauen entscheidend sind
- Wie sie Wachstum und Internationalisierung strategisch angehen
- Was „Freiheit“ für sie wirklich bedeutet – im Leben und im Unternehmertum
- Und wann sich die beiden auch mal richtig am Keks gehen
Hört rein und genießt diese besondere Verbindung, die die beiden haben.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, das war Kragenfurt und da haben wir das mit dem Namen besprochen.
00:00:02: Und ich finde einfach diese...
00:00:04: Nach einer Woche schmusen!
00:00:05: Nach
00:00:05: einer woche schmusen und ich find' die Entteilung ist halt auch so ein bisschen bezeichnend für wie wir unsere Entscheidungen noch treffen vielleicht einfach positiv in die Zukunft und offen.
00:00:15: Ich zur Frage hättest
00:00:16: du doch ganz kurz emotional reagiert?
00:00:18: Ich find's so wahnsinnig süß.
00:00:19: Ich hab so Geld sehr haut, ich könnte fast weinen und sie essen so okay und weiter.
00:00:23: Ausleingeblingswolle.
00:00:24: Ich hoffe einem bekommt auch mein nöbelungswort ein hochbares Wort.
00:00:28: Wir erfinden unser eigenes.
00:00:30: Und bei uns hat das halt funktioniert, weil Marie's Arbeitszeit gerade am Anfang mindestens genauso viel.
00:00:36: Wenn nicht mehr wert war als meine.
00:00:38: und deswegen war es halt natürlicher dass ich halt das Kind nehme um eben Marie-Designarbeit Teammanagement und sowas zu möglichen.
00:00:45: Das ist einfach so das schönste auf der Welt wenn man da eigentlich das Gefühl hat man hat dann nichts verpasst.
00:00:50: Und ganz ehrlich wann geht ihr euch so richtig am Keks?
00:00:52: Weil irgendwann muss das schon einmal passieren oder?
00:00:55: Bitte sagt ja!
00:01:07: Hier ist der Podcast für erfolgreiche Mütter zu Hause, im Beruf und darüber hinaus.
00:01:13: Die zwei frisch gebackenen
00:01:14: Mammys finden auf die bewegenden Fragen die richtigen
00:01:17: Antworten, die sie gerne selbst früher gehabt hätten!
00:01:33: Hallo, wieder zu einer neuen Folge von Double Duty Dialogs.
00:01:37: Ja
00:01:37: ich freue mich!
00:01:37: Es ist zwar heiß aber wir haben ein gutes Gesprächspaar hier.
00:01:41: Genau jetzt ist das Sommer schon richtig reingestaht und wir haben die Boltensternes gegenüber sitzen.
00:01:46: man kennt sie wahrscheinlich durch die großartigen wunderschönen und so bunten Ohrringe.
00:01:50: Ich war vor kurzem, ich würde mal sagen, vor knapp einem Monat bei der Farbberatung bei dir Zuhause wurde dieser Nieler Kiefer aus Sturm- und Liebe bekannt eingeladen hast Und wir haben schon über Farben und Formen.
00:02:02: Es war wirklich, wirklich toll und danke auch dafür, dass ich da dabei sein konnte.
00:02:05: Aber jetzt einmal ein herzliches Willkommen zum Podcast!
00:02:08: Ja, Danke!
00:02:09: Hallo!
00:02:11: Es ist auch
00:02:11: total spannend, dass ihr als Ehepaar hier seid.
00:02:13: Wir werden nämlich heute in der Folge darüber sprechen wie ihr euch kennengelernt habt und wie die Liebe sozusagen entstanden ist und dann euer gemeinsame...
00:02:19: Du unterliebe!
00:02:21: Ja?
00:02:21: Und wir dann beruflich auch näher zusammengewachsen sind.
00:02:24: also wir haben ja im Vorgespräch daraus schon gesagt wir teilen Tag und Nacht was ich total schön finde.
00:02:30: darum wird es gehen.
00:02:30: Dann starten wir mal rein.
00:02:31: oder aber die erste Frage gleich damit unsere Hörnerin vorweg etwas mitnehmen können.
00:02:35: das ist ja wahnsinnig heiß.
00:02:37: ihr habt zwei kleine Kinder.
00:02:38: Was macht man an seinem heißen Tag mit den Kindern?
00:02:41: Ja tatsächlich, es ist extrem heiß.
00:02:43: Die Kleinen sind eins und drei.
00:02:44: das heißt eben da muss man auch schauen dass die gut beschäftigt sind.
00:02:48: am Nachmittag also im Vormittag sind sie eh meistens im Kindergarten.
00:02:51: Wir haben großes Glück eine Garten zu haben wo wir auch ganz einfach mit diesen blauen Plastikschalen vom OB Und die befüllen wir einfach mit Kite im Schlauchwasser und das ist eigentlich das Beste was man machen kann.
00:03:03: mit ihnen Blanchen
00:03:04: ist einfach das beste.
00:03:05: ja wir haben ein Blanzspecken Also wirklich Billigste und wir füllen es jedes mal mit Wasser frisch und werfen einfach alle möglichen Spielsachen rein.
00:03:13: Mittlerweile haben wir auch eine kleine Sandkiste, ist nur blöd wenn das eine im anderen landet!
00:03:17: Ja, ich serviere euch auch dazu in dieses blaue Ding.
00:03:20: Es ist auch fangshier.
00:03:21: Super süß!
00:03:22: Du dann starten wir vielleicht noch business wise rein?
00:03:24: Also ihr seid ein Ehepaar und ihr habt eine Business-Partnerschaft.
00:03:27: Wie ist das alles zusammengewachsen Und wie habt ihr euch eigentlich mal grundsätzlich kennengelernt?
00:03:32: Wir haben uns vor fünf Jahren kennengelernet und wir waren uns relativ schnell sicher dass für einander bestimmt sind, dass wir eins sind.
00:03:44: Das sagen wir ganz oft!
00:03:46: Wir lieben es einfach den ganzen Tag miteinander zu verbringen wenn einer mal alleine eine Geschäftsreise macht oder nicht da ist.
00:03:53: Ist das irgendwie komisch?
00:03:54: Für uns passt das richtig gut und ich glaube auf allen Ebenen waren wir immer offen wie sich die Dinge entwickeln.
00:04:03: Wir haben nur gewusst okay, wir haben gemeinsame Visionen gewachsen haben, gefestigt haben.
00:04:10: mit jedem Gespräch auch am Anfang.
00:04:12: War ich zum Beispiel immer wieder überrascht weil wir da in so vielen Dingen leint waren und das war eigentlich mit jedem mal cooler und ich muss sagen über die Jahre kann ich das nur bestätigen dass es auch so weiter geht.
00:04:24: Habt ihr eigentlich das gesagt?
00:04:25: Ihr habt euch vor fünf Jahren kennengelernt weil
00:04:28: zur Frage könntest du
00:04:29: noch ganz kurz emotional reagieren?
00:04:31: Ich finde das so wahnsinnig süß!
00:04:32: Ich
00:04:37: wollte sagen,
00:04:38: waren ihr da beruflich schon zusammengearbeitet habt?
00:04:41: Wenn du gesagt hast das war sofort klar dass ihr zusammen seit privat wie schnell kam denn das Berufliche dann dazu.
00:04:47: War das auch von Anfang an klar?
00:04:49: Nein gar nicht!
00:04:50: Also ich komme ja auch aus einem Familienkonstrukt wo die Eltern gemeinsam gearbeitet haben und für mich war eigentlich immer eher klar so mein Mann wird den sicheren Management Job behalten also rüber vorher in Konzernen in der Beratung kommt es im Finanzbereich also ganz was anderes.
00:05:07: Und es war eigentlich eben auch dann relativ spontan mit der Geburt unserer ersten Tochter.
00:05:14: Vor drei Jahren haben wir überlegt, wie machen wir das jetzt eigentlich mit Karenc?
00:05:18: Ich dachte mir, ich werde mein Unternehmen zurückfahren und einfach weniger machen und schauen... Wir werden das schon irgendwie
00:05:23: organisieren
00:05:24: so.
00:05:26: Dann kamen wir irgendwie im Gespräch auf die Idee dass Raul ja aus seinem Konzern, er war damals noch in einer Papierindustrie, in Karenc gehen könnte mal, wie es ist gemeinsam die Firma zu führen.
00:05:40: Und das war muss man dazusagen aber auch ein richtig cooler Punkt in der Firma weil wir gerade begonnen haben im BtoB Business Fahrt aufzunehmen und es war eben auch.
00:05:50: seine Skills waren gefragt und dadurch ja haben wir gesagt okay, wir probieren's mal!
00:05:55: Wir haben da jetzt am ersten Schritt nicht so viel zu verlieren.
00:05:59: Ich wollte sagen warum haben wir keine Finanzler die Feature nicht?
00:06:02: Das wäre etwas dass wir
00:06:05: Eindeutig.
00:06:05: Und Zeit!
00:06:06: Also ich finde da einfach einen Mann, der einsteigt und vielleicht dann die Assets mitbringt, die wir vielleicht nicht so haben – obwohl wir sind beide auch wirklich stark gewachsen im Finanzbereich, finde ich.
00:06:15: Bei uns ist es ein bisschen anders, dass unsere Ehemänner auch unterstützt, aber anders.
00:06:19: Ich find's total cool, dass ihr so moderne Ansichten habt.
00:06:23: Dann geht halt mal der Partner oder männlicher Partner in Querenz um zu schauen, dass du sozusagen deine für man nicht aufgeben muss.
00:06:31: Ich glaube, das ist ein sehr wertvolles Take-away schon einmal für alle die uns zuhören, dass es nicht immer die klassische Rollenverteilung sein muss.
00:06:38: aber dafür stehen wir ja auch.
00:06:39: Ja ich glaube du wurdest da schon auch ein bisschen den Alien betrachtet oder?
00:06:44: Du warst in einem Werk irgendwo in Niederösterreich zu der Zeit wo du jeden Tag aus gependelt bist.
00:06:50: Es war glaube ich so.
00:06:51: die erste Reaktion war schon überrascht aber dann kam lustigerweise sehr viel Feedback gerade von Leuten, die höher im Management waren.
00:06:59: so ja ich wünschte das wäre bei mir auch möglich gewesen oder denkbar irgendwie gewesen dass ich das mache.
00:07:06: Weil es ist so eine wertvolle Zeit und ich habe das eigentlich ich hab da viel verpasst in dem ich das nicht machen könnte.
00:07:12: Und jetzt drückblickend natürlich dann leichter zu sagen wenn man denn schon aufgestiegen ist im Konzern und finanziell besser ist würde ich das dann würd' ich das auch gerne machen.
00:07:20: und also ich war in der Papierindustrie in den Werken.
00:07:25: Old school?
00:07:25: Ja, sehr oldschool, sehr männerlastig, Alphamännerlastik gerade im Management.
00:07:34: und ja also das war dann eigentlich ein sehr lustiges Feedback was wir da bekommen haben.
00:07:40: Und es war auch eine Lustige nochmal zu der Frage zurückzukommen wie das passiert ist dass wir zusammen gearbeitet haben.
00:07:47: Das war dann schon über ein paar Wochen auch so ein bisschen ein Eiertanz wo wir ... wo wir uns das überlegt haben, weil ich... Also ich fand das Unternehmen immer sehr cool und für mich war es eh... Ich mache da unglaublich gerne mit.
00:08:01: Und ich hätte da immer schon gerne einen Platz gehabt,... aber ich wollte halt so nicht aufdrängen und sagen ja, das ist ja dein Lebenswerk in Essien so und ich mag dir jetzt nichts sagen.
00:08:11: Ja, ich muss da mitmachen und ich will unbedingt bitte lasse mich da rein und Marie glaube ich von der anderen Seite hat das von der Unternehmerperspektive gesehen.
00:08:19: So ein Unternehmen kann ja auch chaotisch sein und gerade es ist jetzt nicht so in großer Konzern.
00:08:26: Und das will ich ihm eigentlich nicht antun, kann ich ihm das antun?
00:08:30: Und so wollten wir beide... Sie haben
00:08:31: beide zurückhaltend was total lustig ist oder?
00:08:34: Ja
00:08:34: genau!
00:08:35: Ihr wolltet euch beiden ins Leben der anderen nicht aufdrehen.
00:08:39: Ja, ich glaube wir wollten schon.
00:08:41: Aber wir waren uns auch nicht ganz sicher sozusagen wie wir das dann richtig sagen können und es war dann ein sehr lustiger Eiertanz bis wir dann letztendlich die Dämme gebrochen sind und wir dann beide uns voll darauf gefreut haben es gemeinsam zu machen und ich habe vorher natürlich auch schon ein bisschen die Zahlen ein bisschen mit betreut um hatte ich schon ein paar Einblicke.
00:09:03: aber es war ja schon sehr lustig weil mein erster Arbeits- oder Arbeitstag.
00:09:08: Ich war hier in Karenz, aber so das erste Tag wo ich halt so ein mitunterstützt habe war der Tag der Geburt.
00:09:13: Das war auch mein letzter Abend-Arbeitstage in der Papierindustrie Und auf einmal hat man halt eine ganz neue Themen, während die Frau halt dann gerade ein Kind bekommen hat.
00:09:22: Wo man jetzt auch nicht unbedingt die ganze Zeit nachfragen will und das war... Also da
00:09:26: hat eigentlich zwei Jobs auf einmal angenommen!
00:09:28: Die Vaterwolle und den Eintritt in einer neuen Unternehmen gleichzeitig.
00:09:32: Genau ja, auf einmal ist man dann am Telefon mit jubilieren und hat so noch keine Ahnung von der Unternehmen.
00:09:37: Das wollte ich grad sagen.
00:09:38: du bist nämlich einfach wirklich in eine neue Industrie hineingeraten und Schmuckindustrie ist jetzt nicht per se etwas was natural kommt für einen Mann wahrscheinlich?
00:09:47: bis halt von den Zahlen dann in Austausch mit Jubiläen getreten.
00:09:51: Ja genau, das ist ... ja aber schon natürlich musste man da demütiger rangehen weil man halt weniger Wuster als alle anderen um sich herum, aber das ist ja öfter so in einem Unternehmen und da muss man sich halt die Informationen einholen.
00:10:04: Und ich habe dann die Wachphasen von Marie und Schlafhasen des Babys genutzt, die Informationen einzuholen und dementsprechend danach zu
00:10:13: koordinieren.".
00:10:14: Aber ursprünglich!
00:10:14: Es ist auch ganz oft dass Frauen in dieser Phase des Mutterwerdens oder in der Karenz etwas anderes gründen wollen – sich wieder ein bisschen vergewissern.
00:10:23: wo will ich denn wirklich hin in meinem Leben?
00:10:25: War es für dich Man auch spürbar, dass du sagst jetzt durch das Vater werden hast du eigentlich gemerkt ich möchte es gemeinsam mit meiner Frau durchziehen und ich möchte da gemeinsam wachsen.
00:10:34: Und irgendwie so ist alles vereinbar weil das ist schon noch manchmal ein bisschen eine excuse um das Leben so zu leben wie man's leben will würde ich sagen?
00:10:42: Ja ich glaube so ist es wahrscheinlich.
00:10:45: also ich war jetzt nicht unglücklich und ich habe eigentlich nie gedacht ich werde selbstständig sein weil ich mich aus Konzernmenschen gesehen hab.
00:10:52: Ich fand das immer cool mit Großmaschinen und großen Zahlen zu huntieren.
00:10:56: Aber ich glaube dann, dass Walter Katalysator der uns da das versuchen hat lassen und jetzt könnte ich nicht mehr zurück.
00:11:02: also... Wir lieben das jetzt in unserer kleinen, sehr nischigen Welt zu leben irgendwie.
00:11:11: Ja ich glaube das cooler ist es hat sich ja dann immer weiter entwickelt.
00:11:15: also ich kann mich erinnern so diese ersten Tage von denen du gerade gesprochen hast nach der Geburt eben man nimmt sich ja doch bewusst auch Zeit natürlich als Mutter Gott sei Dank.
00:11:25: also ging alles super gut Schwangerschaftgeburt und alles.
00:11:28: also ich glaube dass ist auch ein Faktor den man hier bedenken muss weil Und ich glaube, ich habe dann nur einmal zu weinen begonnen wie du mich am zweiten Tag gefragt hast ob ich vielleicht in einen unseren Agenten und sensationellen Agenten schnell zurückrufen kann oder so.
00:11:42: Da war ich da im Krankenhaus ein bisschen überfordert aber ja also wir haben es auch mit Humor genommen und so.
00:11:48: Also ich glaube das ist ganz normal.
00:11:51: Das heißt wir mussten uns da auch ein bisschen ausloten und kennen lernen eben wie arbeit Wie ist das?
00:11:56: Aber das Schöne ist über die Jahre jetzt sind sie mittlerweile drei Jahre fangen sich an, diese Visionen halt immer mehr zu verfestigen.
00:12:03: Und es ist halt so was Cooles und das hätte ich mir nie vorstellen können vorher wenn sich die private Vision für dein Leben, für deine Familie, für das Erbe was man da irgendwie auch aufbauen darf gemeinsam überlagert mit dem beruflichen also es gibt eigentlich eben keine Trennung.
00:12:19: wir haben im Vorfeld ein bisschen geredet weil ich heute wieder hebelig hoch tausend bin und ich ein lustiges Gespräch hatte vor zwei Wochen, dass die Kerarbeit bei dem Schulkollegen mit dem ich gesprochen habe zur Hälfte bei ihm liegt und er auch die Achterbahnfahrt der Gefühle mit seiner Frau Harmonel so mitnimmt.
00:12:39: Ich merke das auch bei mir zu Hause, weil man immer so, ah ja, Harmonel sind wir heute wieder ganz oben, ganz unten.
00:12:45: Ich gehe dann gleich an nicht so, dass es so sexistisch, das kann man überhaupt nichts mehr sagen!
00:12:52: Ich habe Teil, Tag und Nacht.
00:12:53: Das finde ich total schön!
00:12:54: Das ist für mich die Überschrift von euch beiden.
00:12:59: Wie ist das?
00:12:59: Weil du gesagt hast, dass Harmonellen schon begonnen zu werden.
00:13:02: Gerade nach der Geburt ist man ja total aus der Bahn geworfen.
00:13:05: Zumindest ging es mir so und danach auch noch sehr mitgenommen dadurch wie schaut das bei euch also teilt ihr auch die Harmonellen ab und absennt Downs miteinander.
00:13:15: Ja, wir teilen alle Absent-Downs miteinander unverblümt und das mal eben in erster Linie untereinander.
00:13:21: Also da kann man auch noch dazusagen, wir sind beide wieder also wir nehmen uns da... Ich auch!
00:13:25: Acht
00:13:25: vor dem Morgen!
00:13:26: Wie cool!
00:13:28: Eben also du verstehst zwar von der Strecke?
00:13:30: Ich bin umzingelt!
00:13:32: Wirklich?!
00:13:33: Und unsere Kinder sind Zipakrebs.
00:13:35: Ah, ja.
00:13:35: Ich hab einen säßiblen Fisch!
00:13:39: Ja und ich habe eigentlich bei der Frage bekomme ich was denn schlechtes Gewissen euch mir schon ewig denke ich muss mal anfangen irgendwie Hormone zu tracken und auch da ein bisschen drauf einzugehen.
00:13:48: also ich glaube ich habe das im Leben lang jetzt nicht so beachtet.
00:13:52: das Thema eigentlich.
00:13:54: aber eben es ist gut dass du sagst es ist eins der Dinge wo ich mir denke okay eben wenn dann ein bisschen zeit schaffbar ist dann dann ja.
00:14:02: aber wir haben eben dafür andere Zyklen und das ist in meinem Fall zum Beispiel der Designzyklus.
00:14:09: Also ich muss jedes halbe Jahr eine neue Kollektion liefern, weil wir arbeiten nicht mit den Juwelieren.
00:14:13: mittlerweile sind so ungefähr dreihundert Händler und die warten natürlich dann jetzt schon jedes halber Jahr.
00:14:18: was sind die neuen Farben, die neuen Formen?
00:14:20: Und dieser erste Schritt also diese neuen Forme zu in ein Computer zu bringen und in die Realität zu bringen, dass es immer ein irrsinniger Akt für mich einfach.
00:14:31: Ich weiß es braucht dann diese Zeit des Lehrlaufs.
00:14:33: man muss kreativ sein und das war früher natürlich viel einfacher, wenn ich weiß okay.
00:14:37: Ich habe ein paar mal die Unendlichkeit der Nacht oder so wo ich mir denke ok ich kann jetzt einfach mal da freien Lauf lassen und mittlerweile hat man halt einfach diese begrenzten Zeitfenster und ich meine wir setzen uns eh auf genug am Abend hin.
00:14:49: aber wir merken es dann wenn irgendwie jeder Tag mit Zickereien sich durchschlägt und am Abend sitzen wir dann da wenn die Kinder im Bett sind.
00:14:59: Ach, jetzt weiß ich warum der Tag heute so mühsam war.
00:15:04: Du musst designen!
00:15:05: Jetzt geh endlich rauf und setz dich hin und mach weiter... Ich mache die Küche oder so.
00:15:09: Aber das ist
00:15:10: eigentlich total spannend.
00:15:11: Eigentlich funktioniert dein Label oder deine Unternehmen, euer Unternehmen viel mehr wie die Modeindustrie?
00:15:18: Das war mir gar nicht so bewusst dass es auch solche Zyklen hat.
00:15:21: Eiglich total spannend und das quasi den Zyklus vergleichbar ist mit dem der Hormone.
00:15:26: aber mein Mann sagt dann auch zum Beispiel immer er googelt dann immer was so quasi in der Medienlandschaft oder in der Politik gerade los ist weil er merkt meine Anspannung und wenn ich grantig bin da muss irgendjemand etwas Blödes gemacht haben und das ist publik geworden oder sowas.
00:15:39: Also da spürt er dann quasi auch, dass ich in gewissen anderen Zyklen lebe.
00:15:43: Kann ich auf jeden Fall vergleichen?
00:15:45: Aber wie würdest du sagen ist es vergleichbar?
00:15:48: Ist die Modeindustrie näher an der Schmuckindustrie als jetzt ein klassisches Papierunternehmen das gewisse logischen Jahresabfolgen folgt und gewisse Aufsichtsratssitzungen – Wie ist das bei euch so?
00:16:01: Wir
00:16:01: haben ja zwei Marken, zwei Schmuchmarken einmal Bortenstern des Achtzehnkarat Gold mit den farbigen O-Ringen, von denen wir schon gesprochen haben.
00:16:11: Und da sind wir irgendwie reingerutscht in diese Farbpalette, die wir saisonal wechseln.
00:16:19: Aber es ist nicht so krass wie in der Modellindustrie, sag ich jetzt mal wo du schon eineinhalb Jahre vorher definierst was das dann in, sondern es geht ja mehr eben nach den Saisonen im Winterfarben, im Sommerfarben.
00:16:33: Aber grundsätzlich ist da schon ein großer Unterschied würde ich sagen.
00:16:36: aber ich glaube ich würde auch mal den Experten mit reinnehmen
00:16:41: beide gleich Experten, weil wir reden ja wirklich über alles.
00:16:44: Also ich glaube der Vergleich ist jetzt nicht falsch dass man sagt es gibt diese Zyklen.
00:16:48: Ich glaube die Mode hat sich selbst auf diesen Hyperzyklen einfach getrimmt.
00:16:53: da gibt's jetzt nicht nur Winter-Sommer sondern auch Pri
00:16:56: Ja, ja.
00:16:57: Pre-Winter, pre-Fall...
00:16:59: Ja, aber irgendwie
00:17:00: gefühlt ist ein Sale nach dem anderen.
00:17:02: Und
00:17:02: das ist dauernd eigentlich dann wenn man es braucht, dass ich gerade im Sale, also jetzt sind die Sommersachen von nichts mehr im Sale dafür angefühlt.
00:17:09: So ist es nicht bei der Schmuckindustrie weil es halt Sachen sind vom Design her grundsätzlich klassischer Sinn.
00:17:15: Also auch unseren Farben.
00:17:16: wir orientieren uns da jetzt nicht an ... der modischsten Farbe und riecht danach alles auf.
00:17:21: Und sagen, nächstes Jahr machen wir wieder ganz was anderes... Sondern es sollen ja Sachen sein die man gerne fünfzehn Jahre lang kriegt und die einen begleiten.
00:17:30: Also selbst in unserer Ernennung sind wir einstiegsmarke.
00:17:35: ist es da nachhaltiger?
00:17:36: auf jeden Fall, aber man hat halt die Fachmessen.
00:17:39: Also bei uns ist die größte Messe im Februar und dafür gibt's halt von allen Marken immer neue Kollektionen.
00:17:45: Die werden auch dann schon ab Dezember jener vorgestellt.
00:17:51: Das zieht sich auch immer weiter nach vorne weil man halt um die Pidgees der Juweliere kämpft Und dann gibt es oft noch für das Weihnachtsgeschäft eigene Kollektion.
00:17:58: Es
00:17:59: sind also gewisse Events im Jahreskalender muss man mitmachen
00:18:04: Und es sind auch die Umsatztreiber.
00:18:07: Man merkt das immer mit jeder neuen Farbe, neuen Koalitionen.
00:18:11: Das sind die Sachen, die verkaufen sich am besten und darum kommt man automatisch in dieses Rätchen.
00:18:16: Aber ich finde es spannend dass du das sagst, dass das ja eigentlich Teil eurer Philosophie ist.
00:18:19: Das haben wir mit Arteo, der Baby-Bekleidungsfirma, die ich ja gegründet habe, auch gemacht.
00:18:24: Dass wir gesagt haben, wir wollen bewusst nicht diesem Hype oder diesen schnelllebigen Zyklus Folgen, dass man sagt mal kauft sich was und dann hat man es drei Monate später wieder weg.
00:18:36: Sondern das soll etwas für die Ewigkeit sein.
00:18:38: und ich finde das ist eigentlich der schönste Nachhaltigkeitsgedanke Dass man wirklich sagt man hat zeitlose Farben und ich mein blau grün gerade Standardfarben die gibt's ja immer.
00:18:47: warum sollte man das saisonall tragen?
00:18:48: finde ich total schön Das er das so wirklich lebt und integriert habe.
00:18:54: vielleicht bleiben wir auch gleich dabei weil ihr habt ja auch oder ihr beide gemeinsam was Neues eigentlich, was Revolutionäres mit dem Druck schmucken.
00:19:04: Ich kann mich erinnern als Marie du begonnen hast das von deinen Eltern zu übernehmen dass dann plötzlich war wow ja das ist etwas Neues in der Schmuckindustrie.
00:19:12: Das war ein neuer Impuls eine Innovation finde ich total schön dass das auch so gut angenommen wird.
00:19:18: wie Ist das denn?
00:19:20: Wie kommt man denn, weil wir oft darüber sprechen, Familienunternehmen.
00:19:24: Man muss sich neu erfinden und irgendwie neue Wege gehen.
00:19:27: Man möchte was Eigenes machen ohne das Heritage, das Erbe völlig auszulöschen.
00:19:33: Vielleicht kannst du uns da ein bisschen in den Prozess mitnehmen.
00:19:38: Kommt mir glaube ich ganz zugute, dass ich was ganz anderes vorher gemacht habe.
00:19:43: Ich hab Architektur studiert und mich auf Dreadetechnologie spezialisiert und es war jetzt nie unbedingt irgendwie geplant das ich das Unternehmen übernehmen soll.
00:19:52: aber ich habe dann gegen Ende meines Studiums gehört, dass es einen Gold-Dreadedrucker gibt Und haben mir gedacht, das wäre eigentlich die perfekte Kombination meine Leidenschaft für Technologie mit dem Familien-Business zu verbinden.
00:20:05: Das war dann auch irgendwie schon entweder jetzt oder nie.
00:20:08: Ich war damals um zwanzig, mein Vater war schon zwar ein Achtzig also da war relativ alt der Vater und dann habe ich einfach die Entscheidung gebrochen okay ich mach's und wenn ich es mache, dann mache voll und ganz.
00:20:20: Und dann möchte ich auch gleich die ganze Verantwortung haben, also das ist gut und schlecht gleichzeitig weil man macht natürlich ihre viele Fehler.
00:20:27: Ich war super irgendwie motiviert auf der einen Seite und habe gedacht ja cool!
00:20:31: Ich mache was ganz Neues es wird mir sofort jeder aus der Hand reißen.
00:20:36: Und ganz am Anfang vor allem ist er auch noch das Dilemma sozusagen.
00:20:40: Ich hab im Kopf ich mach was ganz neues, dass ich cooler bin.
00:20:44: aber die Technologie selber war auch nicht so weit, dass da wirklich fertige Stücke damit produzierbar waren.
00:20:50: Wir haben wirklich drei Jahre lang sehr intensiv damals in Forschung schon investiert, bevor überhaupt die erste Kollektion da war.
00:20:57: Gleichzeitig habe ich ein altes Lager mitgeerbt aus der Hangenfirma was jetzt so würde ich sagen semi-verkäuflich war in der Zeit.
00:21:06: Das waren riesige Stücke mit schönen Steinen, aber eben so ... War da irgendwie zwischen okay, monatlich müssen die Gehälter bezahlen werden und gleichzeitig wollen wir das ganz Neues entwickeln?
00:21:18: Und da waren schon viele Jahre so Entwicklung dann eine Findungsphase.
00:21:23: auch zuerst dieser Gedanke Okay, wir müssen weit weg.
00:21:26: Wir hatten zum Beispiel ein größeres Projekt mit einer Juvelierskette in Hong Kong, irgendwie abgenommen haben von diesem Gold-Tradeedruck und das war extrem spannend, weil es für uns und für mich eigentlich der erste Schritt war diese Vision auch wirklich zu realisieren.
00:21:44: Zu sagen okay wir wollen das ganze skalierbar machen.
00:21:47: ich möchte nicht mehr an den einzelnen Kunden große Stücke verkaufen und da abhängen sein sondern eben mit Juwilian zusammenarbeiten.
00:21:56: und ich würde sagen eben seitdem Du dann dazu gekommen bist, Raul hat das ganze Unternehmen einfach nochmal eine ganz andere Dimension an Professionalität und auch Richtung angenommen.
00:22:10: Und da bin ich auch sehr froh, muss ich sagen dass diese ganzen irgendwie ups and downs und Suche nach dem wo wirklich die Richtung es war bevor du dazugekommen bist weil das irgendwie auch so in einer jungen freien Zeit noch passiert ist oder so.
00:22:25: Wir haben eben Vorfeld auch gesprochen sehr spannend dass Du einfach international tätig bist bzw ihr beide jetzt international tätigt seid.
00:22:33: Ihr seid international auf vielleicht der ein oder anderen Messe vertreten.
00:22:36: Das ist nicht euer Kerngeschäft.
00:22:40: vielleicht für unsere Hörerinnen, die sich selbstständig gemacht haben.
00:22:44: Du hast gesagt skalierbar machen das heißt ein Unternehmen muss irgendwie wachsen, muss eben auch messbar werden, muss zahlen bringen.
00:22:50: es ist ja auch ein gewisser Druck dahinter wenn man einen unternehmen und übernimmt.
00:22:54: Das vergisst man vielleicht.
00:22:55: das ist nicht immer alles rosig sondern so wie du sagst gehälter bezahlen ist wichtig.
00:23:00: International.
00:23:01: hast du da vielleicht Tipps für unsere Hörerinnen, die sagen okay ich habe jetzt ein Produkt und bin ganz gut aufgestellt aber es ist nicht so dass ich sage das mir das schon genügt oder dass das wirklich
00:23:09: reicht auch
00:23:10: finanziell?
00:23:12: Wie habt ihr denn die internationalisierung von Feb-Nora eine neue Firma, die ihr dann auch rausgenommen habt?
00:23:18: Ich glaube das war am Anfang ja noch Teil von Boltenstern.
00:23:21: Habt ihr das aber bewusst zu einer eigenen Firma gemacht wie für mich aus der Beobachterperspektive rasante Aufstieg prozessuell gelogen.
00:23:30: Ja, ich komme von der Design-Seite und Ich glaube, was ganz wichtig war für mich ist auch zu erkennen eben so diese Zahlen dahinter und auch erst mal zu verstehen wenn ich über Händler vertreiben will.
00:23:42: Was bedeutet das für den Preis von meinem Produkt?
00:23:46: Also natürlich kann ich das für einen ganz anderen Preis verkaufen, wenn ich es direkt verkaufe!
00:23:50: Und wenn ich skalieren will dann muss sich einfach mit dem Markt mithalten.
00:23:54: Ich hatte damals noch irgendwie diese sehr poetische Vorstellung ja es ist etwas Neues und dann wollen sie Leute sowieso.
00:24:01: aber am Ende geht es dem Händler auch darum, was bleibt ihm am Ende übrig?
00:24:06: Noch dazu wenn es ein neues Produkt ist.
00:24:08: Es ist natürlich einerseits richtig cool und ich glaube auch langfristig nachhaltig.
00:24:13: aber am Anfang wird das auch mit sehr viel Skepsis angeschaut und wenn du da nicht die Margen gibst, die Branchen üblich sind oder sogar vielleicht ein bisschen mehr als Gudi dass er mehr Incentiv hat dein Produkt zu verkaufen der Händlern dann ja bist du sowieso schon weg vom Fenster.
00:24:32: das eine Learning und das andere ist eben so, dass man dem Produkt auch Zeit geben darf sich im Prozess weiterzuentwickeln.
00:24:40: Also gerade von Nora wenn ich mir die ersten Teile anschaue sind immer noch cool aber es ist jetzt auch ein ganz anderes Produkt mittlerweile geworden und trotzdem sind damals die ersten Händler eingestiegen.
00:24:52: also mein Tipp werde auch vielleicht nicht zu lange warten sondern so viel wie möglich Feedback schon aus der Branche zu holen.
00:24:59: um das dritte ist glaube ich wir haben einfach da wirklich die richtigen Partner gefunden.
00:25:04: Also wir arbeiten in den verschiedenen Regionen mit Sales-Vertretern zusammen und ja, da hatten wir einfach Glück.
00:25:13: aber andererseits auch haben einfach viele Fühler ausgestreckt viel gesprochen.
00:25:16: wer passt zu unserer Marke?
00:25:18: Und wer ist dann auch bereit das aufzunehmen und herzuzeigen an seine Kontakte?
00:25:23: Wie schafft man das als Familienunternehmen und als Familie, nämlich auch zeitlich?
00:25:29: Also ihr habt ja dann wirklich ein internationales Netzwerk an Vertrieblern.
00:25:32: So habe ich es verstanden oder einen Salespersonen die dann die Brücke zu den Juvelieren sind.
00:25:38: Das heißt da werben wir mal einen Organisationsschritt dazwischen.
00:25:40: aber selbst das muss ich ja monitorn.
00:25:42: also ich stelle mir das wirklich sehr zeitaufwendig vor.
00:25:45: wie macht ihr das?
00:25:46: Und ich finde es so lustig nochmal ganz kurz anhängend wie du Raul gesagt hast dass jetzt klein ist ein kleines Unternehmen im Vergleich zur Papierindustrie oder jetzt halt kein Konzern.
00:25:55: Ich finde aber trotzdem, dass die Strukturen sehr schnell gewachsen sind und sehr schnell internationalisiert haben.
00:26:01: Also es ist wahrscheinlich für unsere Hörerinnen trotzdem zwar vielleicht noch im KMU-Bereich, aber vielleicht könntest du uns das auch für uns als Zahlenmensch einordnen wo ihr da steht?
00:26:12: Ja also ich glaube... Die Branche neigt grundsätzlich jetzt nicht dazu, so große Konstrukte wie die Papierindustrie hervorzubringen und wird es vielleicht international ein zwei geben.
00:26:22: Aber man braucht da keine große Fabrik wo die vierundzwanzig Stunden läuft.
00:26:28: Also sprichst
00:26:28: du jetzt von Tiffany's oder so?
00:26:31: Ja genau, also gibt sicher die Firmen oder auch in der Unindustrie gibt ja auch große Player oder Pandora.
00:26:37: Es gibt schon große Firmen.
00:26:41: Das ist
00:26:41: das Ziel!
00:26:43: Also wir, das ist das Ziel ja genau.
00:26:45: Marie nickt!
00:26:46: Wir... also eben im Moment was heißt das in Zahlen?
00:26:49: Marie hat eh schon gesagt, wir sind ungefähr über dreihundert.
00:26:51: jetzt ehe Richtung dreihundfünfzig Händlern beginnen da eine Internationalisierung oder sinnvolle Internationalisierung weil in Österreich alleine sind es circa hundertzehn und da sind wir schon ganz gut abgedeckt weil wir haben ein Produkt dass auch ein bisschen speziell ist wollen wir euch auch loyal zu unserem Partnern sein, um jetzt nicht an jeder Ecke einen neuen Laden aufmachen.
00:27:12: Sondern wenn wir einen Partner haben dann sind wir das sehr sorgfältig und überprüfen das Umfeld dass es auch ganz gut rein passt.
00:27:18: Das heißt nachdem in Österreich jetzt praktisch bei jeder Autobahnausfahrt schon ein Geschäft ist müssen wir halt zwangensmäßig schon bisschen über den Tellerrand schauen.
00:27:26: und genau also was heißt das in Zahlen?
00:27:29: Also wir haben jetzt zehn Mitarbeiter Tendenz wachsens.
00:27:35: Also man merkt schon, dass jeder Mitarbeiter natürlich auch so ein neues Risiko ist noch in diesem Stadium.
00:27:40: Ja also es geht aufwärts wir wachsen, also Wachstumsziele die nächsten Jahre sind immer so dreißig bis vierzig Prozent Tradition Dann bisschen mehr feinen Zeit.
00:27:48: das ist natürlich wenn man ein physisches Produkt hat.
00:27:50: Wir haben eben vorhin gesprochen volle Lager Working Capital Management Das ist halt eine große Herausforderung, gerade wenn man international wachsen will.
00:28:00: Also man geht auf einen neuen Markt und weiß jetzt nicht wie die Nachfrage sein wird aber man will gleichzeitig vorbereitet sein.
00:28:07: das heißt man hat natürlich die Kollektion produziert da gewisse Mengen schon vor damit man schnell liefern kann.
00:28:12: um.
00:28:12: dann stößt man halt in dieses ungewisse vorn.
00:28:16: Neuer Markt Spanien zum Beispiel, wo die Juveliere ganz anders funktionieren wie in Österreich.
00:28:20: Das sind vielmehr wirklich Einzelpersonen, die einen Laden haben, die nicht so große finanzielle Möglichkeiten haben und wo die Zahlungsziele dann schnell mal
00:28:30: hundertundachtzig Tage sind.
00:28:33: Ja, aber das ist normal.
00:28:35: Also selbst wenn man sich bei der Messe anmeldet dann hat man Zeit mal den Raten.
00:28:38: also das ist eben ein funktioniert anders der Markt.
00:28:42: und dass wenn wir zu einem neuen Markt kommt muss man sich halt damit beschäftigen.
00:28:47: und das Wichtigste das hat man hier angesprochen ist einen guten Partner zu haben.
00:28:51: weil ich kennen Spanien jetzt auch nur von der Landkarte und vielleicht von der Fußballliga irgendwie die Städte, aber ich habe keine Ahnung was dahinter steht.
00:29:00: Und dann braucht einfach Leute vor Ort, die einander sehen können.
00:29:03: ja da kommen viele britische Touristen hin.
00:29:06: Da liegen die Kreuzfahrtschiffe an, da gibt es eine süße Innenstadt.
00:29:13: Ich glaube, das ist ja ähnlich für auch andere Produkte.
00:29:16: Jetzt eben eure schöne Natiosachen.
00:29:20: Ich wollte gerade sagen wir haben in Spanien also da dass ich ja spanisch spreche war es natürlich einfacher für uns die Produzenten zu finden mit denen wir zusammenarbeiten.
00:29:27: aber das ist halt die Landesgröße ist ja oftmals schwierig dass man sagt okay man geht nicht in eine Provinz oder meine Schwiegereltern die uns was mitgebracht haben dass quasi irgendwie leer steht und ausgestorben ist, aber dreißig Luxusgeschäfte hat.
00:29:45: Ja, wo ich mir denke wie kann sich das auszahlen?
00:29:47: Dass man dort weiß ich nicht jetzt wirklich die großen Marken hat und dann dass das Dicht auszahlt.
00:29:54: Das tut aber so wie du sagst.
00:29:55: Man muss halt wissen, man muss die Landesgegebenheiten kennenlernen und ich glaube das ist halt gerade auch sehr schwierig wenn man nicht vor Ort ist, so wie Du gesagt hast.
00:30:04: Ich kann mich erinnern in meiner Zeit, als ich der Personalberatung, in der ich immer noch tätig bin und jetzt garenziert bin, gearbeitet habe.
00:30:12: Und wir Österreicher nach China gebracht haben ja und erst einmal herausfinden mussten was für Eigenschaften brauchst du überhaupt um mit im asiatischen Raum zu verhandeln?
00:30:22: weil das ja ganz anders ist und da war dann auch oft das Thema Na wie schaut mein Abendessen aus dort?
00:30:29: Wann sagst du ja, darfst du nein sagen.
00:30:31: Was heißt ein Nicken?
00:30:32: wenn ich jetzt an die japanische Kultur auch denke und ich finde es aber so wie das heißt ist jetzt total mutig dass man sagt man lässt sich davon nicht aufhalten.
00:30:41: Man hat natürlich eine gewisse Vorproduktion haben wir hier auch Und ich finde es dann auch spannend, man lernt ja irrsinnig viel.
00:30:48: Man glaubt vielleicht okay jetzt hast du was das jetzt europaweit funktioniert weil das funktioniert in dem Land.
00:30:53: und dann mir ist das so oft passiert dass ich sage okay das was jetzt in Österreich funktioniert funktioniert aber in Deutschland wieder ganz anders obwohl sich selber Sprache ist wenn man sicher denkt das sollte eigentlich eine Gemeinsamkeit sein.
00:31:04: Ja, ich meine Deutschland ist glaube ich bekannt dafür der größte Markt aber auch der mühsamste Markt zu sein.
00:31:09: Weil das Konsumverhalten der Deutschen wirklich... Habe
00:31:13: ich bei Babybekleidung über Österreich gehört muss man sagen!
00:31:15: Okay ja und also wir sind jetzt gerade dabei im Deutschland Flächentecken zu bespielen haben uns den ersten Vertriebsmitarbeiter eingestellt.
00:31:25: Also es sind dann von die nächsten Schritte Aber das Wichtigste ist einfach ihn zu haben.
00:31:29: ... auch die Kunden schon kennt, denen sagen kann.
00:31:32: So ticken die das kaufen die... ... das Produkt ist zu teuer und der den Zugang hat zu ihnen so gehen und sagen,... ..."Das ist eine tolle neue
00:31:39: Marke.".
00:31:39: Ich kenne die Zahlen ich weiß es funktioniert in Österreich,... ... das wird bitte auch funktionieren und dann funktioniert viel über das Vertrauen".
00:31:47: Ja voll, aber ich glaube was ich da dazu sagen mag noch zum deutschen Markt ist.
00:31:51: Wir haben da schon einige Runden gedreht.
00:31:53: also Österreich ging irgendwie relativ schnell obwohl unsere Agenten auch gesagt haben ja es hat nicht damit zu tun dass es eine österreichische Marke ist.
00:32:01: das waren meist eigentlich gar nicht bewusst.
00:32:04: Und wir dachten ja super, das funktioniert ja perfekt.
00:32:07: Wir nehmen uns jetzt die nächsten unabhängigen Sales-Agenten und gehen dann da gleich einfach die gleiche Strategie in Deutschland.
00:32:14: Und wir haben da schon also zwei oder drei Runden gedreht um jetzt wirklich eine super tolle Person zu finden, die das jetzt eben für uns macht!
00:32:23: Aber auch da eben.
00:32:24: Man darf sich da einerseits nicht blenden lassen und aber auch nicht ausgeben, weil man hätte dann nach der ersten Runde auch sein können ja okay geht halt irgendwie da nicht.
00:32:32: und ja also ich glaube da einfach fest daran dass man da schon immer wieder schauen muss ok auch wenn er dir am Anfang erzählt er kennt die Kunden er weiß das geht oder das geht nicht ist es wirklich der die Person die mit deinem Produkt zusammen passt?
00:32:50: Wir haben sehr viel über das florierende Business von euch gesprochen, aber es gibt ja das Privatleben.
00:32:55: Ja und ihr habt zwei Kinder hier seit Tag und Nacht und weil wir jetzt auch das familiäre vielleicht ein bisschen noch beleuchten wollen ich finde es spannend Raul du hast Maris Nachnamen angenommen.
00:33:06: war das eine Businessentscheidung oder ist das aufgebaut?
00:33:10: Auf diesen?
00:33:11: wir passen einfach zusammen.
00:33:12: wie gehören zusammen ist ja auch wieder etwas sehr modernes.
00:33:20: Ja, ich meine die Firma hat eine Rolle gespielt.
00:33:22: Wir haben das relativ früh besprochen.
00:33:24: da waren wir noch gar nicht offiziell zusammen sondern gab es nach so einer Woche Schmusen Und dann war ich mit Marie bei einem Geschäfts-Zimini in Klagenfurt und dann waren wir dort im Hotel.
00:33:40: Dann wurden wir halt dauernd als ihr Mann und ihre Frau angesprochen, und dann fanden wir das halt sehr lustig und haben heute in diese Richtung Gespräche geführt und sind halt dann auf Namen gekommen... ...und jetzt den Österreichaufgewachsenen Mann.
00:33:54: irgendwie beschäftigt man sich nicht so sehr damit dass man jetzt mal seinen Namen wechseln könnte also für mich war das irgendwie nie ein Thema.
00:34:01: Aber dann haben wir drüber gesprochen und dann meinte Marie, ja ich habe eine Firma die heißt so wie mein Nachname.
00:34:06: Und... Ich hatte halt jetzt kein mehr Argumenter als ihr also Firma
00:34:10: dieser.
00:34:12: Also es stand dann eins zu null für Marie und uns war immer klar keine Doppelname und dann eben sozusagen hat die Logik diktiert dass es halt Marysnachnahme wird weil das mehr Wert behingt für uns.
00:34:27: Ja, dann war das so.
00:34:28: Dann habe ich schon natürlich auch noch mit meinen Eltern gesprochen weil ich da nicht wusste wie die darüber denken.
00:34:34: also ich bin der einzige Sohn und das war alles okay und sehr unterstützend.
00:34:39: Also von dem her gab es keine Hindernisse oder blöde Kommentare wie man es vielleicht jetzt manchmal gehört hätte.
00:34:48: Es war sehr schön für mich.
00:34:50: Ich muss sagen dass hat die Hochzeit noch ein bisschen mehr besonders gemacht Aufwacht an dem Tag und man heißt so, man geht ins Bett und heißt anders.
00:34:59: Und dadurch hat das halt dann noch viel mehr irgendwie gefühlten Impact als wenn vielleicht... Man dann keinen neuen Führerschein braucht.
00:35:05: Es wurde jetzt nicht die Klassisch-Demarie dir als Frau gegeben, sondern sie wurde dir... du wurdest ihr als Mann gegeben sozusagen.
00:35:13: Ich finde das gemählnahen Reitbest!
00:35:16: Ich finde es aber echt mal schön aus Männerperspektive zu hören weil für mich war das auch so voll life changing.
00:35:20: ich habe quasi eine eigene Identität abgeworfen und hab die Identität mit angenommen.
00:35:26: oder kann sich jetzt mit neuem Leben befühlen?
00:35:30: Vor so gewesen.
00:35:31: Bei
00:35:31: mir geht's rund, ich
00:35:32: glaub entweder es bricht jemand ein oder mein Mann kommt er unerwartet nach Hause.
00:35:37: Die Pakete kommen schon von selber nachhause.
00:35:40: Hallo Ja das Thema Identität da stimme ich dir voll zu.
00:35:43: bei mir.
00:35:43: besonders spannend war dann auch noch Ich hab Marius Vater nie kennengelernt.
00:35:47: Es gab ja einen Generationensprung Zwischen Marie und ihrem Vater hat er sie ja schon relativ alt war, darum ist er auch an natürlichen Ursachen gestorben leider bevor ich ihn kennengelernt habe.
00:35:57: Also weil ich auf einmal der Herr Boltenstern oder den alten Herrn Boltenstein jemals kennengelernen zu haben aber sehr viele schöne Geschichten gehört und das ist dann natürlich schön wenn man von einem Tag auf den anderen anders heißt und noch dazu eine zusätzliche Inspirationsquelle für sein Leben gewonnen hat.
00:36:16: also das war schon in einer schönen Reise.
00:36:19: Wie wollt ihr noch was zur Klagenfurt hinzufügen?
00:36:21: Nein, also... Was ist
00:36:23: in der Klagenfuhr?
00:36:24: Der hat ja passiert.
00:36:27: Nein, zum Thema Namensfindung.
00:36:30: Du hast erwähnt, du warst mit auf einer Geschäftsreise von mir... Das
00:36:35: war Kragenfurt?
00:36:36: Ja
00:36:36: das war Kagenfurt und da haben wir das mit dem Namen besprochen.
00:36:38: Ich finde einfach diese...
00:36:40: Nach eine Woche Schmusen!
00:36:41: Nach einer Woche Sch musen und ich finde die Entscheidung war auch so ein bisschen bezeichnend für
00:36:45: wie wir
00:36:46: unsere Entscheidungen noch treffen vielleicht einfach positiv in die Zukunft und offen.
00:36:51: dass auch aus, das wir da so schnell vorangehen konnten.
00:36:56: Und Gott sei Dank hat sich es bis jetzt bestätigt und diese Reise war irgendwie cool weil ich in allerersten Goldjubilierskunden akquiriert in Österreich.
00:37:06: Also das war wirklich am Anfang der Reise und du warst mit und hast irgendwie am Vormittag nach Homeoffice gemacht und während dich den Termin hatte, warst du dann in der Stadt shoppen und hast uns ein paar nette Sachen gekauft?
00:37:19: Also ihr seid echt in vertreten Rollen unterwegs gewesen, eindeutig.
00:37:23: Und du hast
00:37:24: schon beim Apparol gewartet wie ich dann rausgekommen bin aus dem Termin um das zu feiern.
00:37:30: und damals kann ich mich erinnern haben wir schon gesagt eben es ist witzig weil in diesem Hotel waren alle so Mann- und Frau oder sind sie Geschwister?
00:37:38: Ich glaube da hat niemand gesagt das kommt sonst auf.
00:37:47: Da haben wir noch gar nicht gleich geheißen, aber jetzt fragt das manchmal jemand.
00:37:51: Ja in der Firma, also jetzt fragts manchmal jemand deswegen, weil deine
00:37:54: Schwester seit JASS-Uternehmen gemeinsam fühlt.
00:37:57: Aber es ist ein symbolisch
00:37:58: Ehringer als Geschwister.
00:38:00: Man könnte ja unabhängig voneinander auch Ehre getragen.
00:38:02: Okay, jetzt wird es chaotisch!
00:38:04: Wir müssen uns konzentrieren...
00:38:05: Aber was damals schön war finde ich weil da haben wir auch gesagt ist es komisch irgendwie zu sagen wir sind zusammen oder wir sind noch vorne und vorne.
00:38:13: Wir haben damals schon gesagt das wäre irgendwie schöner wenn man sagt du bist mein Mann und deswegen haben wir das dann dort irgendwie zum Spaß allen so auch gesagt.
00:38:20: also süß
00:38:22: Ja, also nur zu dem Geschwister-Thema.
00:38:26: Ohne das jetzt nicht so komisch wird!
00:38:32: Es ist halt oft der Effekt weil viele Leute am Rie kennen und wissen sie hat die Firma von ihrem Fahrt übernommen... ...und dann kommt eben wer der auch Boltenstern heißt und das eben sehr umüblich ist noch in Österreich dass man den Namen ändert als Mann.
00:38:44: Und darum entlarvt es manche Leute dann auch oft ein bisschen da sehr traditionell, weil sie sich nicht vorstellen können dass ich jetzt der Mann bin, der seinen Namen geändert hat und ins Business mit eingestiegen ist.
00:38:56: Sondern es muss ja wer anderer von der Familie sein, der auch eine Familienunternehmen ist.
00:39:01: Und darum hören wir das hin- und wieder mit den Geschwistern.
00:39:04: Aber es passt zu nachhaltig... Es passt zum Unternehmen.
00:39:07: für dich total stimmig und weil du das gesagt hast, deine Identität neu gefunden und neu mit Leben gefühlt, ich habe mir gedacht, dass ich einen Doppelnamen habe und meinen Mädchennamen zuerst, also Frau Restaurant Dafür heißen meine Kinder anders, wo ich mir denke okay.
00:39:23: und dann war eben immer die Frage weil ich immer gedacht ich sehe nicht ein wenn ich meinen Namen ändere das auch noch bezahlen zu müssen dass sich meine Dokumente ändern und so weiter.
00:39:31: Ich habe das überhaupt nicht eingesehen aber jetzt trägt sich alle aus und ich zahle gar nichts weil es passt ja eh, ich heiße ja eh gleich.
00:39:37: Denkste musste natürlich alles bis auf den Bank-Account ändern.
00:39:42: Aber ich verstehe es, dass es eine Zugehörigkeit ist Es sind Zusammengehörigkeitsgefühl Und irgendwie kann ich nicht, dass ich ihn niemals erinnern werde noch.
00:39:52: Aber ich verstehe es und finde es total cool, dass ihr da auch so total modern dazusteht.
00:39:59: Weil eben wie du sagst das ist ja doch traditionell und viele entlarven sich dann als traditionelle Denker wenn sie dann eben was anderes annehmen, als dass du einfach den Namen geändert hast.
00:40:08: Wie ist denn das bei euch als Hörerinnen?
00:40:10: Also das wollen wir jetzt mal wissen!
00:40:11: Wir machen deine kleine Umfrage auch auf Social Media.
00:40:14: Was hat die Namensänderung bei euch bewegt?
00:40:17: oder war es für euch ganz klar, dass ihr euren also dem klassischen den Geburtsnamen behaltet?
00:40:22: Dass man kurz als kleiner SideQuest für euch da draußen?
00:40:25: Aber jetzt machen wir vielleicht bei dir weiter Marie.
00:40:27: wie hast Du dich gefühlt indem Du wusstest, dass dein Mann quasi ins Unternehmen einsteckt Auch seinen Nachnamen weil sie für dich aufgibt, hat das irgendwie einen Rucksack mitgebracht den du dann quasi mitgetragen hast?
00:40:38: oder war das ganz klar?
00:40:39: Es ist jetzt eine Partnerschaft sowohl privat als auch beruflich.
00:40:42: Ja es hat eigentlich überhaupt keinen Rucksacks gegeben sondern... ein weiterer Schritt, der sich natürlich ergeben hat.
00:40:50: Also wenn du mich jetzt fragst oder wenn du die Marie vor fünf Jahren fragst und das alles sagst so ja... Der ändert seinen Namen.
00:40:58: Ihr werdet's gemeinsam die Firma führen ihr werdet es nach einem halben Jahr bevor ihr wird geputzt oder gefeiert habt, heiraten Und all diese Dinge und es ist selbstverständlich dass jeder den Handicode vom anderen hat weil man eh alles teilt und wir wollen einfach voneinander Alles wissen können sagen wir so.
00:41:14: also es soll da nichts dazwischen stehen wollen auch immer die Personen sein, die am meisten im Raum voneinander wissen sozusagen.
00:41:22: Und
00:41:23: ich glaube das ist auch so ein Geheimnis von dem... Das ist eine gemeinsame Entscheidung dieses eben alles zu verbinden.
00:41:31: und werden wir dann dazwischen noch mein Elternhaus umgebaut?
00:41:35: aber es ist unser Ding.
00:41:36: also wenn ich da jetzt reingehe zum Beispiel ich denke überhaupt nicht daran wie das war als ich dort aufgewachsen bin sondern es ist einfach unser Wohnbereich.
00:41:44: Es
00:41:44: ist ja wirklich sehr anders geworden.
00:41:46: Du hast mir erzählt, es war einfach eine ganz andere Struktur.
00:41:48: Ein ganz anderes Gebäude.
00:41:50: Es war anders befüllt, nämlich auch sehr gefüllt.
00:41:53: Ihr seid jetzt sehr luftig also total spannend was ihr da alles gemeinsam auf die Beine gestellt habt.
00:41:58: Ich finde
00:41:58: schon dass du luftig statt minimalistisch sagst und das hasse ich ja immer wenn das Japan sagt minimalistisch wir sind minimalisten luftig ist schön!
00:42:05: Ja du hast
00:42:05: gesagt
00:42:06: Vereinbarkeit führt uns natürlich zu dem Thema, dass ich gesagt habe ihr wolltet alles miteinander teilen vom Handicode bis Firma bis alles mögliche.
00:42:15: Einbarkeit ein Thema, das wir ja schon seit Beginn des Podcasts...
00:42:18: Auch dein Lieblingswort.
00:42:19: Ja für Einbarkeiten auch mein Lieblungswort!
00:42:22: Buchbares Wort.
00:42:23: Wir erfinden unser eigenes WDT-Dialogswort.
00:42:25: Wie funktioniert da euch die Balance um jetzt auch im Deutschen?
00:42:30: Gezieht noch?
00:42:33: Wie schafft ihr das?
00:42:34: Wie funktioniert das?
00:42:35: zwei Kinder ein Unternehmen?
00:42:37: Man ist die ganze Zeit, man pickt unter Anführungszeichen aufeinander.
00:42:42: Wie kommt diese Harmonie bei euch, die wir sehr stark spüren jetzt zustande?
00:42:46: Und ganz ehrlich wann geht ihr euch so richtig am Keks.
00:42:48: Weil irgendwann muss das schon einmal passieren oder?
00:42:51: Bitte sagt ja!
00:42:52: Ja um
00:42:53: sechs Uhr in der Früh zum Beispiel.
00:42:57: Also ich glaube wir haben da eben auch durch das was ich vorher erzählt habe... viele Themen für uns schon irgendwie entschieden.
00:43:07: oder haben wir einfach die gleiche Einstellung dazu, sagen wir so.
00:43:10: Das hat sich irgendwie halt gut gefunden und ich sehe es immer so dass man halt diese Grundsatzthemen, die brummern irgendwie, die laufen und wir kommunizieren irrsinnig viel.
00:43:20: also wir sehen uns eben wie gesagt den ganzen Tag im Büro.
00:43:23: nehmen wir uns dann manchmal eine kurze Pause gehen zu zweit raus und besprechen wenn wir da mal irgendeine Differenz haben oder so.
00:43:30: und wir versuchen auch das gelingt nicht immer, aber halt uns da zum Beispiel Ungereimheiten nicht irgendwie vor den anderen Vollhausen zu tragen.
00:43:37: Sondern dass man sagt okay, man geht jetzt raus und nimmt sich da seine Zeit um auch eben quasi den anderen nicht öffentlich zu sagen ok ich bin da jetzt ganz andere Meinung das fällt dir ein oder so.
00:43:51: also den Respekt irgendwie bewahrt, auch wenn man oft sehr gereizt ist oder so.
00:43:59: Ich glaube das ist ein Geheimnis.
00:44:00: und dadurch dass diese Grundwerte irgendwie passen.
00:44:03: Das heißt nicht, dass wir da nie irgendwie neu besprechen oder also wir besprechen das ganz viel.
00:44:11: aber dadurch glaube ich kann das Leben sehr produktiv ablaufen weil es gehen dann eben die Gespräche viel um.
00:44:17: okay wer holt wen wann wo ab?
00:44:19: Und wie machen wir es wert mehr im Büro zu tun der mehr zu tun hat, dafür im Büro bleiben.
00:44:23: Der andere geht zu den Kindern und man macht ja dann beides gerne.
00:44:26: also ich glaube das finde ich auch so cool und ich find es auch so mutig irgendwie weil ich bin da selber immer wieder so überrascht weil du bist da so irgendwie so super auch mit uns da reingegangenes Familie und dass du auch die Zeit mit den Kindern, auch mit den ganz kleinen Kindern so genießen kannst.
00:44:43: Weil wir hören halt dich halt ganz oft so ja... Ich wäre so
00:44:46: gern Teil dieser Ehe!
00:44:47: Wir können das
00:44:48: halt
00:44:49: für viermal vierzehn Gruppen zuhören!
00:44:53: Ja, also ich glaube da... das kommt halt von Ihnen.
00:44:57: Das kann ich jetzt auch nicht erzwingen und ich weiß wenn ich sagen würde okay verbringen wir Zeit mit dem drei Monate alten Kind das kann man nicht erzwingen.
00:45:06: Man kann sich dann nur selber überraschen lassen und ich glaub deswegen und es ist irgendwie so schön zu sagen aber unsere größte Herausforderung ist wirklich wer zwei Minuten länger schlafen darf und wenn einer übermütet ist Ja, mal kurz geschrei unter den zwei Bidern.
00:45:25: Dann ist auch gut!
00:45:27: Ich glaube wir beide sind total in awe, sagt man ja im Englischen aber wir sind einfach wirklich begeistert wie sehr du dich auch einbringst als Vater und wie sehr da diese aktive Rolle sowohl in Unternehmertum also auch privat leben einfach mitmachst.
00:45:42: Was könntest du denn den Federn zu Hause mitgeben?
00:45:45: Also vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, dass man diesen Podcast auch den Federen weiterleitet.
00:45:49: Ich glaube, wir haben, ich glaube, achtundneinzig Prozent weibliche Hörerinnen.
00:45:53: Vielleicht ändert sich das ja mit dieser Folge ein bisschen... Genau!
00:45:56: Unser Traum war's nämlich, dass Federn den Podcast hören und sagen, Du, ich helf Dir heute weil ich hab da was richtig Cooles gehört und das könnte ein Tipp sein der vielleicht für uns funktioniert.
00:46:04: Und ich glaub die zwei Prozent sind irgendwie mein Mann und sein Freundeskreis Weil sie sagen, wir wollen unsere Frauen besser kennenlernen.
00:46:12: Damit wir es ein bisschen besser verstehen.
00:46:14: Also Raul was gibst du den Männern mit und um zu sagen hey es zahlt sich aus sich einzubringen?
00:46:19: Und das macht sogar richtig Freude.
00:46:20: muss er nicht jedem Freude machen?
00:46:22: aber wie kann man das so ein bisschen aus sich herauskitzeln?
00:46:24: oder war das bei dir ganz natürlich?
00:46:26: Nein ich glaube so...
00:46:28: Nein macht mir eigentlich
00:46:29: keinen Spaß!
00:46:30: Aber wenn man jetzt so älternd wird von einem Kind dann hat man das erstmal vor sich liegen.
00:46:37: Ich glaube dann erkennt man erst wie wenig, da eigentlich dann auch oft natürlich ist und wie viel man lernen muss.
00:46:42: Und dass das auch ein harter Weg ist.
00:46:44: Und ich glaube, das geht jetzt müttern nicht anders als vätern.
00:46:48: Aber
00:46:48: was heißt das?
00:46:49: Irrwartschwanger
00:46:50: oder Barriverschwanger?
00:46:51: Nein,
00:46:51: Marie war Schwanger natürlich und hat das Welt bekommen.
00:46:53: aber wenn das Kind dann sozusagen draußen ist und es liegt da und von jetzt in der Nacht beruhigen und herumgehen oder eben einen Tag verbringen und anzuziehen Kleidung zu managen, die Windeln zu managten.
00:47:10: Das ganze drumherum also das ist am Anfang Gott sei Dank noch pflegeleicht und dann wird es halt natürlich immer intensiver je mobiler sie sind.
00:47:17: Ja, auch da sind wichtige Mythos das mal zu entzaubern.
00:47:21: Und man sieht jetzt schon deinen Managerinstinkt also die Kleidung zum Managen und alles rundherum zum Managern.
00:47:26: ich finde dass du das überhaupt siehst ist ja schonmal so wertvoll weil ich glaube viele Väter glauben es läuft so nebenbei und es ist ja eh alles nicht so aufregend.
00:47:35: Also du siehst wird das das aufgeschlüsselt ist in ganz aufwendige Prozesse und allein dass Du das schon siehst das find ich der erste Schritt.
00:47:43: oder wenn man alleine ist Wir haben uns schon sehr viel aufgeteilt, also ich bin jetzt nicht dann den ganzen Tag alleine mit dem Kind herum gelaufen.
00:47:50: Aber eben als wenn man jetzt das Kind mal länger hat, ist halt das ganze Flaschimanagement und so was.
00:47:56: Das ist halt schon viel, was man sich da organisieren muss.
00:47:59: aber was ich mitgeben will es gibt ja verschiedene Status-Symbolen dass ich ansammeln kann, Auto-Uhr und so weiter.
00:48:06: Und mein größter Status Symbol ist eigentlich das sich halt sehr viel Zeit mit meinen Zertöchtern hat.
00:48:10: Jetzt
00:48:11: meine ich gleich.
00:48:13: Das ist wirklich ein gewissermaßen Status Sympol weil man es eben auch ermöglichen... Ja können muss.
00:48:19: also oft gibt's halt dann finanzielle Realitäten.
00:48:22: Ein Elternteil muss halt voll arbeiten gehen damit man sich den den Lebensstandard die man haben will ermöglichen kann.
00:48:29: und bei uns hat das halt natürlich funktioniert weil Marys Arbeitszeit gerade am Anfang mindestens genauso viel, wenn nicht mehr wert war.
00:48:37: es meine und deswegen war es halt natürlich ja dass ich halt das Kind nehme um eben Marie Design Arbeit Team Management und so was zur möglichen eine Rolle in dich dann erst hingeneingewachsen ist.
00:48:47: Und das ist einfach so, dass das Schönste auf der Welt, wenn man da eigentlich das Gefühl hat, man hat da nichts verpasst und das ist etwas wo ich sehr dankbar bin, dass sich das auch
00:48:55: erlaubt.
00:48:56: Ich finde es total schön, dass du das jetzt gerade sagst oder so... Erinnert ja an den Gesprächsbeginn, als du gesagt hast, dass du bist wie ein ... oder als Marie gesagt hat über das Wellen Alien angeschaut.
00:49:04: Dass du in der Papierindustrie gesagt hast ,dass du gehst jetzt in Karrenz?
00:49:07: Was ich so ein bisschen rausfäll ist, dass wärst du dort geblieben wäre das vielleicht auch gar nicht so einfach gewesen.
00:49:12: Oder weil ihr bestimmte Verantwortung in eurem Konzern gehabt hättest wo die Kultur ganz anders ist also auch viel mit Kultur zu tun, dass Du sagen kannst Ich kann beides sein!
00:49:20: Ich kann Geschäftsmann sein und wir bauen ein international erfolgreiches Business auf aber ich kann genauso Vater sein und ich glaube das etwas ist es noch viel zu wenig besprochen ist.
00:49:29: Ich finde es nämlich spannend, dass du gesagt hast das dann Manager auch auf höherer Ebene zu dir gekommen sind und gesagt haben ah schade ich hätte das eigentlich gerne gehabt weil ich glaube so wie du sagst finanziell ist natürlich ein Thema aber viele Väter ja jetzt gerade in diesem Umdenken sind und sagen ich will ja auch mit meinem Kind sein und ich denke mir dann immer man entscheidet sich ja im besten Fall für Kinder Warum sollte dann immer nur die Kehrarbeit bei der weiblichen Person, bei der Mutter liegen?
00:49:52: Wenn gleichmäßiger natürlich auch die Beziehung zum Vater eine sehr wichtige Rolle spielt.
00:49:57: Ich finde es total cool dass das irgendwie ein Giveaway ist, dass du das als Status Symbol richtig ansiehst weil bei mir ist es halt ein bisschen schwierig mit Schichtarbeit im Pilotenbetrieb wenn mein Mann nach Hause kommt und ich drücke ihm natürlich die Kinder in die Hand.
00:50:10: Und er sagt, ich bin genauso müde.
00:50:11: Ich bin um zwei oder dreißig aufgestanden.
00:50:13: Ist mir das wurscht ehrlicherweise.
00:50:15: Ja, weil ich bin auch erledigt aber es funktioniert halt nicht so gut.
00:50:18: Das heißt, ich sehe bei euch diese berufliche Partnerschaft auch absolut als Vorteil in der Kehrarbeit.
00:50:24: Ja wir sagen das auch ganz oft.
00:50:26: dadurch dass wir uns eben gemeinsam die Zeit schaffen und dann im gleichen Projekt arbeiten für die Familie kämpfen wir jetzt nicht um unsere Zeit.
00:50:35: Also wenn ich mir das vorstelle, wenn du im Konzern geblieben wärst und ich hätte wahrscheinlich auch ärgerlich gerne irgendwie weitergemacht dann hätten wir immer gekämpft okay eben wer ist jetzt müder?
00:50:45: Wer darf jetzt schlafen?
00:50:46: Wer muss die Kinder nehmen?
00:50:48: sozusagen also und so eben jetzt wir schaffen uns auch diese zeit aber sie wird in die gleiche Richtung genutzt.
00:50:55: und ich glaube was auch wichtig ist in dem ganzen weil es sind einfach viele Sachen die man beachten muss herausfordern jeder von allen, die das zu haben und die Kinder haben.
00:51:07: Aber ich glaube auf dem Weg findet man ja auch heraus was macht dem einen Spaß?
00:51:11: Was sieht dem anderen mehr aus?
00:51:14: Ich finde du hältst mir ganz oft am Abend dann den Rücken frei.
00:51:18: jetzt wollen die Mädels gerade nur mit dir ins Bett gehen ehe zum Beispiel also ehe und ich habe da einfach keine Gethurt für mich Ja, immer wieder.
00:51:26: Es gibt Phasen, sagen wir so und mal so, mal so aber der Papa ist einfach eben dadurch dass du glaube ich so viel da bist dann bist du da auch oft gefragt.
00:51:34: Ich meine eh das heißt nicht, dass ich mich nicht auch einfach dazu legen kann oder passt es auch oder so.
00:51:38: aber es ist halt auch.
00:51:39: ja manchmal gibt's Geschrei, das stimmt.
00:51:43: Aber eben und das ist dann aufgekehrt für mich manchmal komisch als Mama wenn plötzlich deine Tochter sagt nein nur zum Papa Papa Papa Wer bringt dir in der Nacht dein Fläschchen?
00:51:54: Und wer kann nicht, oder wer hört es nicht?
00:51:57: und so.
00:51:58: Dann denke ich mir so hast du das schon vergessen!
00:52:01: Also es ist so...
00:52:02: Auf solche Phasen wo die Kinder auf einen Elternteil bezogen sind, sind sie herausfordernd auch für den Elternteil der quasi jetzt weniger angenommen wird.
00:52:08: Das kann ich total nachvollziehen.
00:52:10: also bei uns ist er das mein Mann darunter leidet dass er nicht der Tröster isst und er wäre es aber so gerne erst halt zu der Spielpappe und der Actionpappe gerne irgendwie so der kuschel mensch und das ist vielleicht für die väter, die ja diese folge jetzt weiter geleitet bekommen haben auch ganz gesund diese weiche seite zuzulassen.
00:52:29: Und auch zu sagen ich hätte das auch gerne in der familie als ja quasi asset.
00:52:34: da will ich
00:52:35: unbedingt noch ergänzen dass es total schön ist, dass eure kinder euch beides gleichwertige bezugspersonen wahrnehmen nämlich mal an weil ihr einfach beide so viel zeit erfüllt.
00:52:43: Ich glaube das ist etwas was du gerade geschildert hast in der Beziehung.
00:52:47: schwierig ist dass man dann auch als mutter sagen will mein Partner die gleiche Beziehung zu meinen Kindern hat und sich dann halt gewisse Rollen aufteilen.
00:52:55: Ist das so, dass ihr dann trotzdem bestimmte Rollen habt?
00:52:57: Du bist die Trösterin jetzt um auf dein Beispiel zu kommen oder ist es wirklich so Kinder können sich das aussuchen?
00:53:05: Ja also es geht grundsätzlich mit beiden.
00:53:08: beides würde ich sagen.
00:53:09: Also es ist nicht so, du bist nicht verloren wenn ich gerade nicht da bin und irgendwer ist gerade traurig oder so...
00:53:17: Oder du bist
00:53:20: Ja, oder?
00:53:22: Aber
00:53:24: es ist auch ganz interessant, vielleicht darf ich dann noch ganz kurz einsteigen um den Faden wiederzufinden oder wiederfinden zu lassen.
00:53:30: Es ist ja auch ganz spannend dass mit der Zeit die Bezüge hergestellt werden.
00:53:35: also das habe ich ganz klar gemerkt sobald mein Mann und ich gemeinsam zu Hause sind bin eher ich die Bezugspersonen und sobaldes Phasen gibt also zum Beispiel im Urlaub und ähnliches wo ich einmal ganz weg bin oder etwas anderes mache werden diese Bezücke hergestellt weil dann funktioniert's ja auch ohne mich.
00:53:51: Und dementsprechend glaube ich und das kann ich den Vätern dazu Hause auch mitgeben, dass wenn man mehr Zeit verbringt und in diese Situation hineinwächst, dass die Kinder das auch anders
00:53:59: annehmen.".
00:54:00: Ja,
00:54:00: total.
00:54:01: Also eben jetzt weiß ich auch wieder was ich erzählen wollte und zwar zum Beispiel unsere Große die wird jetzt drei Und sie hat gerade eine Phase wo sie sehr am Tag festhalten will.
00:54:10: eben und Sie weiß ganz genau wenn sie mit Papa schlafen geht dann kann sie da noch viel länger herum albern Sachen erzählen
00:54:18: Du bist einfach die strengere?
00:54:19: Ja also gerade so beim Schlafen, also strenger würde ich nicht sagen.
00:54:22: Ich glaube es sind beide strengen aber auch beide sehr herzlich und lieb.
00:54:27: Aber zum Beispiel da habe ich halt weniger gebult oder so, da bin ich okay.
00:54:31: Wir haben jetzt gesagt wir gehen schlafen und dann lesen wir eine Geschichte und dann soll das auch funktionieren.
00:54:36: Und wenn ich mit beiden mich hinleg oder eben auch nur mit einer Dann ist es meistens so Ich mache den ruhig ruhige Stimme und leg' mich hin und auch wenn sie dann nochmal blöde nicht süß aber ich denke mir dann auch ok Ja, erhol
00:54:48: macht gerade witzige Gesichter
00:54:49: Ja, ja eh.
00:54:50: Aber ich finde du steigst ein viel lieber Du steigts dann viel lieber noch mal drauf ein und hast dann nochmal Spaß mit ihnen was halt uhrsüß ist.
00:54:57: also ich bewundere dass auch Ich glaube eben, dass du da oft viel freier nochmal mit denen gerne diese eine Stunde verbringst oder so.
00:55:06: Und ich glaube es richtet sich auch wie du sagst voll danach wer gerade irgendwie mehr da ist oder mehr das eine oder das andere mit ihnen macht.
00:55:14: Ich denke
00:55:15: total dankbar, dass Du das gesagt hast weil bei uns ist es genauso.
00:55:17: aber ich bin grad auch genau so überrascht, dass es einen geduldigen Wider gibt weil das ist irgendwie total eigenartig!
00:55:24: Weil ich bin da voll bei Dir und bei mir ist es auch so schlafen jetzt wenn mein Mann da ist, ist halt Halligali noch eine Stunde.
00:55:30: Aber das sage ich eben auch, weil ich da immer sage, ich bin jetzt zwei Tage lang streng gewesen was der Schlafengeber betrifft bitte mach du's!
00:55:37: Weil du bist einfach ein anderes, einer anderen Art und vielleicht brauchen die Kinder dass jetzt das jetzt noch eine stunde gearbeitet wird und mal nicht dieser strenge Thron da ist ja?
00:55:46: Ja ich glaube das ist ein sehr schöner Gedanke, dass man halt als Eltern ja auch nicht gleich sein muss sondern dass man den Kindern... Also... Dass man auch verschiedene Stärken hat das Person und drum macht den Kindern verschiedene schöne Sachen mit.
00:55:58: Und ja, also das ist jetzt so ein Beispiel und ich glaube so der Klassiker da bin ich auch nicht ausgenommen.
00:56:02: Ist einfach dass man die Kinder übers Babyphone Schein hört in der Nacht, dann bin ich jetzt glaube ich ein sehr Klischee Mann!
00:56:09: Also ich tue mich da wirklich schwer aufzustehen oder aufzuwachen überhaupt mitzubekommen.
00:56:15: Wenn Marie nicht da ist, dann treffe ich immer alle möglichen Vorkehrungen, Babyfond neben mir.
00:56:19: Ich lege mich extra ins Bett neben dem Kinderzimmer mit offenen Türen so dass ich da voll Exposure habe.
00:56:25: oder nehmen sie gleich zumindest ins Bett und dann kann es trotzdem passieren.
00:56:28: das dann also einmal stand dann auch das Kindermädchen auf einmal im Zimmer die in der Nacht nie was macht.
00:56:39: So, ich glaube wir müssen jetzt echt einen harten Cut machen und wir haben es zum ersten Mal, dass wir eine zweite Folge aufnehmen werden.
00:56:47: Es gibt so viele Dinge die wir noch besprechen müssen und es war gerade Nanny angesprochen, die ja offensichtlich bei euch im Haus wohnt oder sonst sehr gut gehört hätte.
00:56:54: Deshalb schaltet dann ein wenn's in der nächsten Woche weiter geht mit dem Boltensterns!
00:56:59: Wir
00:56:59: freuen uns schon sehr.
00:57:00: bis dann und Tschüss!
00:57:01: Ciao!
00:57:04: Das war's wieder mal mit Double Duty Dialogs.
00:57:07: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann teilt sie doch mit euren liebsten Mami-Freunden und Partnerinnen.
00:57:12: Folgt uns außerdem auf Instagram unter double duty dialogues.
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