Warum Vaterschaft zählt: Nachgefragt bei Bernhard Vosicky
Shownotes
Wie beeinflusst Familie die Karriere — und warum wird darüber so selten aus männlicher Perspektive gesprochen?
In dieser Folge sprechen wir mit Bernhard Vosicky über Vaterschaft, berufliche Erwartungen und die Frage, wie sehr Familie Karrieren prägen kann. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass „Familie als Karrierehemmnis“ oft vor allem als Frauenthema verhandelt wird — obwohl auch Väter mit Rollenerwartungen, Prioritäten und möglichen beruflichen Konsequenzen konfrontiert sind.
Bernhard erzählt, ob und wann ihm bewusst wurde, dass die Gesellschaft nicht nur frauen- sondern familienfeindlich ist. Bernhard berichtet, wie Familie seine berufliche Entscheidungen beeinflusst hat, ob er selbst Situationen erlebt hat, in denen seine Vaterrolle Karrierechancen verändert hat, und ob er bewusst berufliche Wege zugunsten seiner Familie eingeschlagen hat. Außerdem geht es darum, wie Arbeitgeber und Netzwerke reagieren, wenn Männer ihre familiären Prioritäten offen ansprechen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf gesellschaftlichen Rollenbildern: Werden engagierte Väter ernst genommen oder eher belächelt? Welche Unterschiede gibt es zu Müttern, wenn es um Karrierepausen, Rückschritte oder Neuorientierung geht? Und wie stark prägen traditionelle Vorstellungen von „Karriere versus Familie“ unsere Wahrnehmung bis heute?
Zum Schluss richtet sich der Blick auf die öffentliche Debatte: Wie sichtbar ist das Thema Vaterschaft und Karriere in Medien und Gesellschaft? Verändern Formate wie Papa Mia die Diskussion? Und wie kann man Geschichten über Vaterschaft so erzählen, dass sie auch Männer erreichen, die sich nicht ohnehin schon in Eltern-Bubbles bewegen?
Bernhards Podcast: Papa Mia!?
(Wir sind dort auch bald zu hören!)
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Welt, in der wir leben ist nicht per se eine Frauenvereinlichere sondern eine Familienvereinliche.
00:00:06: Das
00:00:06: ist den bewusst abgeschoben.
00:00:09: Weg von uns!
00:00:11: Der Berner denkt sich dazu bin ich hier reingegratzt.
00:00:14: Du schau, es geht uns zuhören, ich höre einfach zu.
00:00:17: Mein Ziel war es so sagen... Ich mache es normal dass man als Mann über Familie redet.
00:00:24: Es ist so banal.
00:00:26: Ich mach nichts anderes als tausend Frauen vor mir tun Aber ich bin keine Frau, deswegen habe ich eine Nische.
00:00:48: Und herzlich willkommen, wir sind heute mal wieder auf Außendienste.
00:01:12: Wir haben uns eingeschnauert.
00:01:15: Wir lernen und von wem?
00:01:16: Nämlich dem Bernhard Wochitzki!
00:01:19: Und er hat so einen tollen Trick nämlich auf seiner Visitenkarte wie man seinen Namen ausspricht.
00:01:23: Das ist echt genial.
00:01:24: Herzlich Willkommen bei dir zu Hause.
00:01:26: Ich
00:01:26: muss ehrlich sagen, ich muss nicht sagen, ihr seht mich vorhin gesitzt auf meiner Couch.
00:01:30: Ja
00:01:30: eindeutig.
00:01:31: Wo normalerweise mein Podcast Papamia aufgenommen wird also eigentlich Kugeln oder die Kindermattung.
00:01:36: aber jetzt ist ja wieder einmal Podcaststudiosetting Genau,
00:01:39: und wir laden aber quasi dich zu unserem Podcast heute ein.
00:01:43: Und du lädst uns dann zurück einen aus Transparenz gründen!
00:01:45: Wir nehmen natürlich beides heute auf... ...aber es wird dann erst nacheinander ausgestrahlt logischerweise.
00:01:50: Ich finde Sachen, die Klappe... Ja ist jetzt immer noch ein Hauch mehr professionell.
00:02:14: Ja genau und man sieht ja auch du kommst ja aus dem Metier.
00:02:17: Erzähl einmal wie bist Du zu Papa Mia gekommen?
00:02:19: Nämlich deinem Vater Podcast.
00:02:20: Und was machst Du eigentlich hauptberuflich?
00:02:22: Ich bin Moderator Speaker ich bin Bühnenmanager das steht auf meiner Visitenkarte oben.
00:02:26: Ich mache alles was auf Bühnern ist.
00:02:28: Bühnersaun!
00:02:29: Ja wenn Du das so sagen möchtest gerne.
00:02:30: also ich find Ratmusau auch keiner.
00:02:32: Also ich brauch das.
00:02:34: Büne liebe ich in jeder Form.
00:02:36: Und auch Radio ist eine Frau von Bühne.
00:02:39: Man könnte sagen, ich mache alles wo mir irgendwer zuhört.
00:02:41: Das ist ein bisschen so meine Geschichte und deswegen war auch Podcast das Mittel der Wahl.
00:02:47: Die logische Wahl!
00:02:47: Genau weil Radio, also Mikrofone gibt mir Mikrofonen, ich spreche hinein.
00:02:51: Ja das verstehe ich.
00:02:52: Und warum ich einen Papa-Podcast gemacht habe?
00:02:56: Das hat in mir rumort seit ich zwanzig fünfzehn zum ersten Mal Papa geworden bin von meiner mittlerweile elfjährigen Tochter.
00:03:03: und da habe ich halt einfach Bezug zu einer Sache bekommen, zu der ich vorher keine Bezüge hatte.
00:03:09: Boah, ich bin jetzt hängen geblieben.
00:03:09: Es waren sich fünfzehn geborene Kinder, es sind schon elf...
00:03:12: Ja und ich wollte doch sagen da waren wir noch Kinder wo wir uns dann befunden haben.
00:03:16: Das war
00:03:19: mal weit weg.
00:03:20: Wir werben sich ja mittlerweile zu zwei, drei und das geht auch noch gar nicht mehr.
00:03:23: Logisch, logisch!
00:03:24: Aber jetzt habe
00:03:26: ich sie unterbrochen?
00:03:26: Nein, das macht nix, alles gut.
00:03:28: Und da hab' ich halt mit dem Thema Vaterschaft und den Hürden und den Freuden zu tun gehabt und dann habe ich ziemlich lange nachdenkbar also nämlich sechs Jahre gebraucht bis eine zweite Tochter gekommen ist, zwanzig-einzwanzig.
00:03:39: Klassisches Corona Kind.
00:03:41: also.
00:03:41: wir haben die Zeit genutzt und haben ein zweites Kind in die Welt gesetzt das zum Glück geklappt hat.
00:03:46: das war auch nicht selbstverständlich.
00:03:48: Und dann habe ich gesagt na ich verarbeitet das und hab kurz bevor die kleine Tochter jetzt fünf ist auf der Welt gekommen mit einem damals Kollegen bei Radio Wien den Podcast gestartet.
00:03:58: er ist Vater von vier Söhnen Ich dann damals eben Vater von zwei Töchtern und damals auch noch, da reden wir mal lieber Familie.
00:04:06: Ja
00:04:07: super!
00:04:08: Super!
00:04:08: Muss ich sagen das war damals zum ersten Mal Vater geworden bis zu den Fünfzehn wahrscheinlich noch gar nicht am Schirm bei den Leuten.
00:04:14: also ja es gab Väter die Männer wurden auch zuvetern ist ja immer schon so Gott sei Dank.
00:04:19: aber dieses
00:04:20: Thema weil wir haben vor eineinhalb Jahren begonnen und dieses Thema Vereinbarkeit auf was für Hürden, Themen und Herausforderungen wir gestoßen sind in einer Rolle die ja eigentlich den Frauen zugeschrieben wird von Geburt an.
00:04:33: Bin ich sehr gespannt wie sich auch im Wandel der Zeit das Thema Vaterschaft verändert hat?
00:04:40: Ich kann dir ein sehr plakatives schönes Beispiel geben.
00:04:43: also es wurde schön!
00:04:45: Ich habe in der Zeit wo ich dann in Karenz gegangen bin versucht alle Angebote für Eltern mit Kindern zu nutzen.
00:04:58: Das erste ist, es ist keins davon für Männer.
00:05:00: Es ist alles immer nur auf Frauen ausgelegt.
00:05:04: Spannend!
00:05:05: Was jetzt denn nicht stört, wenn man selber nichts stört?
00:05:09: Aber ich habe dann so eine...
00:05:12: Aber schön wie reflektiert er das schon sieht und sagt.
00:05:16: Man merkt einfach du bist der Achtsam geworden.
00:05:18: wahrscheinlich
00:05:20: Befass mich aus der Not heraus.
00:05:22: Aber ich habe zum Beispiel, wollte ich diese gibt so eine Dachorganisation?
00:05:27: Ich möchte das der Namen nicht nennen die organisieren so Kinderwagen Sport Trainings im Park und ich wollte da mitmachen und kommt dort hin Und natürlich war ich der einzige Vater und dann hat es heißen Die Frauen werden gern unter sich.
00:05:44: Komm bitte am Wochenende wieder wenn die Family Training sind.
00:05:48: Das haben wir natürlich wahnsinnig geärgert, weil ihr immer gedacht habt okay, natürlich Rückbildung brauche ich jetzt nicht.
00:05:54: Aber das ist ja auch nur neben dem sozialen Aspekt.
00:05:57: Ist es ja nur ein Nebeneffekt welcher Muskelgruppe man trainiert wenn man das Kind im Kinderwagen in Park mit hat?
00:06:04: Da wurde man mal ausgeschlossen und dann habe ich aber dieselbe Gruppe, weil das nachher nämlich in den Parken, die halt einfach immer sind so zwei drei Jahre später gesehen am Vormittag, dass da zwei oder drei Männer dabei sind.
00:06:17: Spannend!
00:06:18: Da haben sie wahrscheinlich ausgebreitet
00:06:20: und das finde ich schön.
00:06:21: Und das sind solche Sachen... Das ist so ein Progress in kleinen Schritten wo ich das Gefühl habe, ah hier kommt was an.
00:06:27: Das ist schön.
00:06:28: Ich finde es werden auch immer mehr federne Aktivitäten.
00:06:30: Also ich wollte zum Beispiel letztens im Jungengrimm Museumsquartier.
00:06:32: Da waren ganz viele Feder mit ihrem Kindern unterwegs.
00:06:36: Ja eben und das ist auch ein bisschen ein progressiverer Zugang auf Museums Quartier einfach ein bisschen offener und diese Sport-Events also Gymnathlon und in den Volkshochschulen, wenn immer Sportkurse angeboten.
00:06:48: Da bin ich fast in der Minderzeit als Mami, was sich auch super finde weil es ist zu angenehmen Uhrzeiten, also so siebzehn Uhr herum wo dann eben auch schon die Väter das nützen können.
00:06:56: Dann muss ich aber gleich etwas Negatives finde ich einwerfen... Ich habe da ein bisschen einen negativen Touch.
00:07:00: ja, auch wenn Männer unbedingt dabei
00:07:02: sein möchtest.
00:07:02: Die Ästel mag eigentlich
00:07:03: keine Väter.
00:07:04: Ich bin auch alleinerziehend, man erlebt den München.
00:07:06: ja, das war alles so bewusst gewollt!
00:07:08: Aber ich finde ... Das
00:07:09: ist dir bewusst abgeschoben?
00:07:10: Genau.
00:07:12: Weg von uns!
00:07:14: Na, ich find's so
00:07:14: spannend.
00:07:15: Bernhard denkt sich dazu, bin ich hier reingegraten?
00:07:18: Ich hab gesagt es geht uns zuhören, ich hör einfach zu.
00:07:20: Also das ist schon fein.
00:07:21: Er lässt uns laufen.
00:07:23: Ja
00:07:24: jetzt ist auch unser Hortkast und dann wird mit der Spieße umgedreht hier.
00:07:29: oder immer noch so bezeichnend, wenn man beobachtet wer am Wochenende im Park ist.
00:07:34: Das sind die Väter mit den Kindern.
00:07:35: Warum?
00:07:36: Weil die Mutter von der Woche, wo sie mit dem Kind ist, Freizeit bekommt.
00:07:40: an dem Wochenende, weil der Magenkind Geld verdienen würde.
00:07:44: Bleiben
00:07:44: wir mal bei den klassischen Typen!
00:07:47: Ist es
00:07:47: so und ich bin dann am Wochenenden eher die Ausnahme, weil mein Mann Pilot ist, daher Schichtarbeit und Nix-Wochenende unter der Woche.
00:07:55: Und ich muss sagen, es hat mich so erinnert.
00:07:57: Weil ich fühl mich am Wochenende im Park dann eher ausgeschlossen, weil ich mir denke, ich hab zu den Federn keine Verbindung oder... Ich würde mir vorstellen, dass ich auf eine Vater treffe.
00:08:09: Aber sie sind in einer großen Zahl vorhanden, was super ist!
00:08:13: Ich bin immer dankbar, weil wir spielen Fußball mit meinem Sohn und da ist man total schnell adoptiert.
00:08:18: Für mich hat das so einen negativen Touch, dass es trotzdem sich insofern nicht so verändert hat... Dass es halt immer noch diese fixen Zeiten gibt von Wochenende-Woche.
00:08:28: Mir ist
00:08:28: es noch zu wenig fließend.
00:08:30: die Betreuungsarbeit, würd' ich sagen?
00:08:34: können, wer macht es denn dann?
00:08:36: Also das ist halt genau diese Geschichte die ich mir als jemand und du redest vom Dschungel im Museumsglatier.
00:08:41: Hey!
00:08:41: Das ist eine geschützte Werkstatt.
00:08:43: also dort passiert nicht Vereinbarkeit.
00:08:46: Die Leute, die dort sehen... Also die Menschen, die mit Vereinbarkeiten tatsächlich ein herausforderndes Problem haben dass existenzgefährdend ist, die haben keine Zeit für den Job.
00:08:56: Ja, das denke ich mir.
00:08:58: Wir reden hier schon aus einer extrem privilegierten Perspektive heraus.
00:09:02: Darauf
00:09:02: weisen wir immer hin und vielleicht bleiben wir jetzt mal bei der Grundthematik.
00:09:07: Gab es bei dir so einen Auslöser warum du Papa Mia gegründet hast?
00:09:11: Und was möchtest du damit bezwecken?
00:09:13: weil ich finde es nämlich extrem cool dass du in deinen Folgen auch immer wieder mit Ideen kommst, mit Vorschlägen kommst gesellschaftspolitisch auch immer ein bisschen etwas ansprichs.
00:09:21: Was rumordt dabei dir so?
00:09:22: Also gemerkt habe ich in meiner ersten Querenzzeit das Familie und Beruf.
00:09:29: Die Welt, in der wir leben ist nicht per se eine Frauenfeindliche sondern eine Familienfeindliche.
00:09:36: Wir als Gesellschaft machen sie zu einer Frauenfeinlichen.
00:09:40: Ein Mann... In dem Fall habe ich das bei mir gemerkt aus dem Pain heraus, hab' ich euch im Vorgespräch gesagt.
00:09:45: Ein Mann, der sich freiwillig weil er gesellschaftlich eigentlich nicht dazu gezwungen würde wie eine Frau.
00:09:53: Diese Themen auferlegt, wie ich bin für die Familie da?
00:09:57: Ich mache diese ganzen Sachen, die wir Frauen umhängen.
00:09:59: Ein Mal, dass sie freiwillig dafür entscheidet leitet unter den selben Dingen, wie die Frau in denen, die das halt sich nicht aussuchen kann.
00:10:07: aber leiden du mal alle drunter.
00:10:09: Wichtiger Punkt!
00:10:10: Wir leiden alle darunter und das habe ich dann gemerkt.
00:10:13: Dann hat man gedacht okay Moment Achtung.
00:10:16: ich hab in meiner Karenzzeit fünfzig Prozent meines Jobs verloren An eine liebe Freundin von mir, trotzdem kinderlose Frau.
00:10:26: Nach außen hin verkauft wurde es als Oh!
00:10:29: Eine Frau macht jetzt die Morningshow?
00:10:32: Wir sind ja so gleichgestellt dass man währenddessen einen Papa der freiwillig in Karrenz ist schneidet und den wir halt auf ein Job wegnimmt ist er natürlich nirgendwo.
00:10:43: das liegt also Null Verantwortung bei der lieben Freundin, die diese Sendung übernommen hat.
00:10:48: So funktioniert das in dem Business... Du übernimmst eine Sendung wenn wer anderer krank auf Urlaub oder Karenz ist?
00:10:54: Das ist das Business!
00:10:55: Da habe ich es genauso gemacht im Bekehrt.
00:10:58: Aber was dann aus dem rauskommt ist dass wir dieselben Probleme haben und Ich kann aber halt nur für Männer sprechen
00:11:08: Und du hast es auch mal am eigenen Level?
00:11:09: Genau
00:11:09: richtig Dann
00:11:10: wird's nämlich real und da kann man darüber sprechen.
00:11:13: Aber weißt du, was mich traut gemacht hat?
00:11:15: Als ich erzählt habe, dass ich fünfzig Prozent meines Jobs verloren hab.
00:11:21: Habe ich von Frauen immer nur die Antwort bekommen.
00:11:23: das siehst er mal wie es uns geht und da denke ich mir okay wenn's dir jetzt etwas bringt, dass es mir schlecht geht ist das eigentlich total niederträchtig.
00:11:33: Wir sind da drinnen machen wirs gemeinsam genau.
00:11:35: Es wird reale und man weiß worüber man spricht.
00:11:38: Man weiß immer erst hoffentlich... Man sollte eigentlich immer nur über Dinge sprechen, von denen man Ahnung hat.
00:11:43: Und wenn man halt durch die eigene Erfahrung die Ahnung bekommt ist das eine Geschichte.
00:11:46: aber mein Ziel war es zu sagen ich mache es normal dass man als Mann über Familie redet.
00:11:55: Es is so banal Ich mach nichts anderes als tausend Frauen vor mir tun Aber ich bin keine Frau.
00:12:01: Deswegen hab' ich eine Nische.
00:12:03: Hast du dich bei deiner ersten Tochter schon für die Karenze entschieden oder war dieses Erlebnis dann beim zweiten Mal?
00:12:09: wird es dann am zweiten Mal genauer?
00:12:10: selber nochmal.
00:12:11: Weil das finde ich dann spannend, auch natürlich im Wandel der Zeit hat sich eigentlich nichts verändert.
00:12:17: Nur wirklich verändert!
00:12:18: In Wirklichkeit wollte ich den Podcast sogar machen um Öffentlichkeit zu generieren damit es nicht passieren kann.
00:12:23: Ja
00:12:23: spannend.
00:12:23: Hat mich geklappt.
00:12:25: Das erleben wir aber zum Beispiel auch immer wieder.
00:12:27: Wir hatten ein paar Gäste die Väter sind und auch Unternehmensgeschäftsführer in leitenden Positionen sind Die Aussagen, sie tun sich schwer.
00:12:36: Weil eben so wie du sagst es gibt keine Anlaufstelle.
00:12:38: Wo kann ich denn als Mann mal nachfragen?
00:12:40: Wie ist das Karenzmodell für mich?
00:12:42: und wir sind Frauen.
00:12:43: Ich lebe es zu, ich habe gesudert aber ich bin noch eine hundertprozentige Winnerin nicht so der generell immer.
00:12:50: was ich damit sagen will ist ich finde es spannend deinen Ansatz und ich danke dir für den Ansatz dass du sagest es geht nicht darum diese Rollenbilder weiterzufestigen und zu sagen Männer gegen Frauen sondern mir gemeinsam.
00:13:01: das ist einmal die erste wichtige Punkt.
00:13:04: Aber dass wir es auch erlebt haben, wie negativ es ist wenn ein Mann sagt ich nehme mir Zeit für meine Familie.
00:13:12: Wobei wir auch gehört haben das dann jetzt und das finde ich auch ein bisschen zwiespältig die Management Ebene kommt und sagt Ich hätte so gern damals den Mut gehabt auch zu sagen widme mich meiner Familie.
00:13:25: Super, dass du das machst!
00:13:26: Aber dort ist dem ändert sich nichts.
00:13:28: Also ich meine ja wir reden über ein Thema, das braucht lange und du hast lange vor uns begonnen.
00:13:33: die Rädchen beginnen langsam
00:13:35: zu drehen
00:13:36: aber dennoch also es ist...
00:13:39: Also Zehntausendjahre-Sortialisationen treten wir nicht hinter Bayern um.
00:13:42: Das völlig klar, also wir sind ja... Wir passen nur an, was unseren eigenen Kindern vorgelebt wird.
00:13:49: Ich kann jetzt Nicht sagen, wie die pädagogische Situation bei allen Kindern ausschaut.
00:13:54: Aber ich darf mich wetten da ist Kommand.
00:13:56: Ja, das kann gut sein.
00:13:57: Aber ich finde wir gehen ja auch rasant in die Richtung an die Familie.
00:14:01: also Ich finde dass es ja sich nochmal zuspitzt.
00:14:05: Also jetzt nicht nur dass die Frauen sich oft gegen Familie entscheiden Das sehen wir ganz oft.
00:14:10: Auch die Väter die zwar bereuen Dass sie wenig Zeit mit der Familie verbringen sagen bitte nicht noch ein zweites.
00:14:15: also das erleben wir auch ganz oft.
00:14:17: aber Es ist doch auch gesellschaftlich so dass es beruflich noch immer in die richtung geht.
00:14:23: derjenige ohne Kinder oder mit der Situation, dass die Frau zu Hause bleibt wird bevorzugt und ich finde es ist jetzt noch einmal drastischer geworden.
00:14:31: Obwohl ich nicht verstehe warum wir mit mehr Informationen, mit mehr Austausch trotzdem so rasant in die Richtung gehen und ich glaube es ist wirtschaftlicher Druck um dem vorauszugehen.
00:14:40: aber was erlebst du so?
00:14:41: Und wie siehst du's?
00:14:43: Ich habe das auch versucht zu erforschen weil... etwas ist, mit dem ich mich tagtäglich beschäftige weil ich es erlebe.
00:14:49: Weil ich habe ein Familienleb.
00:14:50: Es gibt zwei Gründe aus denen wir Menschen heraus Dinge ändern.
00:14:55: das eine ist der Leidensdruck ist zu groß und das andere ist die Begeisterung fürs neues.
00:14:59: Groß genug.
00:15:01: Wir arbeiten nicht Mit den Motiv-Begeisterung.
00:15:07: ja weil wir skizzieren Familie immer als Hemmschuh für Karriere im Sinn von Erwerbsleben.
00:15:17: Das stört dabei, es ist wahnsinnig anstrengend und du willst nicht dort sein.
00:15:23: Solange wir das so skizzieren wer soll denn da eigentlich aufstehen und sagen ja das will ich!
00:15:29: Das macht doch niemand.
00:15:31: und deswegen versuche ich auch in meinem Podcast Familie Als das, was Sie siehst da zu stellen nämlich das Schönste aber Anstrengendste.
00:15:39: Ja so sehen wir es auch.
00:15:41: und vielleicht noch deinen Satz immer den Du sagst Es kann ja auch Sprungbrett sein man kann sich ja auch besser kennenlernen.
00:15:47: Wir versuchen und das ist wahrscheinlich eine Art Framing Aber wir machen das nicht bewusst weil wir erleben es ja beide so.
00:15:54: Wir haben so viel Energie und Kraft und Sinn aus der Mutterschaft gezogen dass wir gerne andere Frauen dazu motivieren wollen klingt dann mal ein bisschen threadwifig aber ich finde es ist.
00:16:03: es ist so wichtig das positiv herauszieht und was eben auch noch beruflich funktioniert.
00:16:08: Und jetzt wieder der Deklama in einem privilegierten Raummöglichkeit.
00:16:13: Ich will nur zwei
00:16:14: wichtige Themen sprechen im Zusammenhang, nämlich das erste ist das Identitätsthema.
00:16:18: Was bedeutet
00:16:20: das?
00:16:20: Wer bin ich überhaupt?
00:16:23: Ich nehme an, du stimmst uns zu.
00:16:25: Das ist eine wahnsinnige Veränderung des Lebens wahr der Persönlichkeit war.
00:16:29: Und das zweite was wir jetzt angesprochen haben ich finde wir müssen endlich aufhören von dieser Leistungsgesellschaft wegzukommen weil
00:16:35: viel... Warte wir müssen aufhären von der Leistungs- gesellschaft wegzukommen?
00:16:38: Wir müssen vor
00:16:39: einer Leistungs Gesellschaft wegkommen.
00:16:40: Genau!
00:16:41: Weil warum?
00:16:42: Was ich mir jetzt anscheuere sich habe mich sehr daran... Oder
00:16:44: wir müssen Leistungen neu definieren.
00:16:45: Auf
00:16:46: jeden Fall wenn du dir unsere Eltern oder wenn ich mir meine Eltern anschau Meine Mutter sagt mir das auch immer, du musst vierzig Stunden arbeiten für die Pension.
00:16:55: Und sozusagen man lebt für die Arbeit.
00:16:57: Das meint sie anders und ich fasse... Also da kriege ich einen Anfall wenn ich das höre weil ich mir denke Ich bin nicht auf die Welt gekommen um irgendwo arbeiten zu gehen.
00:17:07: Und dann aber zu sagen Die Arbeit als Leistung und immer vergleichen müssen miteinander und immer mehr leisten müssen und ich finde es ist so ein Druck entstanden dass Frauen schief angeschaut werden, wenn sie ein Jahr in Karrenz gehen.
00:17:22: Weil im besten Fall kommst du ja nach drei Monaten spätestens wieder zurück um dann deine Leistung wieder zu bringen weil wir alle sind ja da, um für die Gesellschaft Leistung zu bringen.
00:17:32: Ja, obwohl dann muss ich dir ja wieder... Wir machen das ja immer so ein bisschen widersprechen, weil wir leben halt noch in einem kapitalistischen System und wenn das jemand ändern möchte, dann sollen das wirklich kluge Köpfe tun, die auch an unserer Demokratie feilen und damit arbeiten.
00:17:48: aber Ich bin eher dafür Väter, Mütter, Familien emanzipieren.
00:17:52: Dass sie an diesem System auch einen positiven Anteil haben und etwas zurückbekommen.
00:17:58: Weil das ist glaube ich etwas wo wir in so ein Österreich wirklich immer wieder eine Nase fassen müssen was für ein geniales System wir eigentlich schon haben.
00:18:05: Frauen Eltern Väter können in Kerrenz gehen Wir bekommen Geld für unsere Kehrarbeit.
00:18:10: Das ist ja auch etwas was man nicht außer Acht lassen darf.
00:18:12: Ich habe in Amerika gelebt Und da hast du drei Jobs während du dein Kind großziehst um durchzukommen eine Seite des kapitalistischen Systems, wie es in die Hose gehen kann.
00:18:22: Wie wir jetzt auch in Amerika sehen.
00:18:24: und ich glaube eher, wir sollten an einem europäischen Modell arbeiten das in eine Richtung geht dass sie sich weiterentwickelt und Kehrarbeit mehr einbezieht und mehr Möglichkeiten bietet für Selbstständigkeit, für Gründungsthematiken, für Familienunternehmen vielleicht einen neuen Sinne weil das was wir hier tun ist New Business Und ich finde, das sollte auch wieder ein bisschen stärker beleuchtet sein.
00:18:46: Wenn das System noch so funktioniert wie es funktioniert?
00:18:48: Natürlich können wir uns wehren aber aktuell funktioniert so und entweder wir können sudern oder wir können die Frauen, die Eltern immerzipieren dass sie etwas davon haben.
00:18:57: Da bin ich ganz bei dir.
00:18:58: Das macht jetzt aber mehrere Bauchstelle.
00:19:00: Ja, das ist eine riesige Baustelle!
00:19:01: Genau also zum ersten was du gesagt hast bezüglich Leistungsgesellschaft.
00:19:05: Ich habe über den Begriff Leistungs-Gesellschaft sehr viel nachgedacht.
00:19:08: Ich finde nicht dass wir in einer Leistungs gesellschaft sind.
00:19:10: Wir sind in deiner Erfolgsgesellschaft Weil Leistung nicht belohnt wird weil wenn Du leistest und keinen Erfolg hast hast Du nichts Gutes gemacht.
00:19:20: Du wirst bei uns für Fehler Nicht Belohnt.
00:19:22: Weißt du was ich meine?
00:19:23: Also ein Schüler der Wochenlang lernt oder eine Schülerin für eine Schularbeit und trotzdem an fünf hat, ist weniger erfolgreich als eine Schülerin der es zufällt.
00:19:34: Und einer einzigartig?
00:19:36: Ja ja...
00:19:38: ...und das geht im Büro weiter, also im Beruf weiter!
00:19:40: Ich glaube sogar da noch eines dochzusetzen in dem ich sage viele Leute haben gar kein Ziel sprich keine Erfolgsaussichten und leisten und rennen so lange wie es sind glaube ich viele Im Hamsterrad.
00:19:51: Und das meine ich damit ja, dieses Hamsterrat hört nicht mehr auf zu laufen weil wir alle irgendwie.
00:19:57: vielleicht habe ich auch so viel Brave New World gelesen keine Ahnung aber gut Ich finde halt das Gefühl Arbeit gerne machen zu gehen also gerne zur Arbeit zu gehen und etwas zu machen dass man gerne tut, wo man sich einbringen möchte.
00:20:11: Dieses Gefühl ist ein bisschen verloren gegangen weil uns eingedrichtet wird.
00:20:14: du musst ja von der Schule an Leistung bringen und ich bin ganz bei dir Erfolgsgesellschaft.
00:20:19: Ja aber ich glaube viele haben gar keine Ziele.
00:20:21: und was heißt dann Erfolg?
00:20:23: Dass viele gar nicht Erfolg definieren können.
00:20:25: Das
00:20:25: glaub' ich auch!
00:20:26: Und deswegen versuch ich eben das in vor meiner... Ich hab es in meinem Podcast immer wieder und auch in den Kino's die ich mach nis Lebenskarriere.
00:20:34: Also dass es nicht das Ziel ist, diese allkehrgebrachten materiellen kapitalistischen Status-Symbolen wie Haus, Auto.
00:20:42: Du weißt was ich mein?
00:20:43: Sondern das was wissenschaftlicher Wiesen... der Quell des Glücks ist.
00:20:48: Also ihr kennt es mit Sicherheit diese Harvard Study of Adult Development, die hunderttausende
00:20:52: Jahre... Jetzt jähle.
00:20:53: eine aktuelle Studie hat auch gegeben das es so wichtig ist im Moment zu sein in dieser Perspektive zu bleiben in der Familie, in der Langsamkeit.
00:21:02: dass das eigentlich so ein Schlüssel des Glücks ist total spannend.
00:21:04: Das geht ganz anders hin.
00:21:05: Diese Harvard Study on Adult Development ist eine die längste laufende Studie der Welt Läuft Zeit den Zeit der Weltkrieg und läuft noch immer.
00:21:17: Und die, da haben sie einfach, es waren nur Männer in meinem Fall für meinen Podcast Pastas befragt wie geht's dir?
00:21:24: Was machst du gerade?
00:21:25: Korrelation zwischen was mach dich glücklich, was tust du?
00:21:28: Und herausgekommen ist, der Grund für Glück sind Beziehungen Spannend.
00:21:33: Und dann ging man, hey Puh!
00:21:34: Wenn es das ist?
00:21:35: Noch niemand hat am Ende seines Lebens gesagt, Ma also ein bisschen mehr arbeiten, das wär's schon gewesen.
00:21:39: Vielleicht
00:21:40: hast du auch der Fehler, dass die Arbeit so wie damals Henry Ford der Arbeit so massgebend war für die Arbeit sich psychologischer Mechanismus bedient hat weil die haben ja alle alleine gearbeitet und da kamen die Fertigungsinseln wo sie halt die Frauen zusammengestellt haben Die konnten bratschen und haben vielmehr geleistet.
00:21:56: und diese sozialen Beziehungen hat man einfach zum Arbeitsplatz gebracht, damit wiederum die Leistung, sprich der Output, der Erfolg.
00:22:03: Aber
00:22:04: da sehen wir ja das war ja
00:22:05: der Ursprung
00:22:06: von Feinbarkeit eigentlich oder?
00:22:08: Dass man sozusagen nicht nur es geht, du kaufst ja nicht nur das Produkt, du fertigst nicht nur dass Produktes ist so viel mehr einer Dienstleistung.
00:22:15: wenn mich ein Kellner angrandelt okay in Wien ist das Marke aber woanders... Da
00:22:19: ist Branding!
00:22:21: Woanders ist es soviel was dazugehört ist, du zahlst immer eine Beziehung mit den Menschen die du fühlst und das hört ja nicht auf, wenn wir im...
00:22:30: Das war ja das Thema Homeoffice.
00:22:31: Weil ich an dich denke,
00:22:33: als du vor dem Urlaub noch eine Umfrage gemacht
00:22:35: hast.
00:22:35: Stimmt!
00:22:36: Ich habe gestern eine Umfrage gemacht ob Homeoffices oder Office-Beliebter ist bei Frauen.
00:22:40: Bin total klischeehaft in die Annahme gegangen dass ich die einzige bin, die Office lieber hat.
00:22:45: und es ist komplett rausgekommen, siebzig Prozent gehen gerne ins Büro und dreißig Prozent müssen quasi gezwungenermaßen im Homeofficing bleiben.
00:22:53: Und das ist eigentlich witzig weil wir sind nicht zum Aber wir sind Beziehungsmenschen.
00:22:58: Ja, und da in Einwand als Corona war und alle plötzlich im Homeoffice waren haben alle erzählt ich habe viel mehr geleistet weil ich arbeite ja durch.
00:23:05: Ich gehe nicht mehr von neun bis vier für ins Büro sondern Zu Hause setzt mich um sechs, wenn ich auf bin schon an den Schreibtisch.
00:23:12: Und dann esse ich was, dann mache ich vielleicht die Wäsche.
00:23:14: Es war eine Vereinbarkeit der arztbischen Haushalte.
00:23:17: Aber
00:23:17: trotzdem behaucht man ja ... Das
00:23:19: war vertal und deshalb gehen auch viele ... Die Beziehungen waren weg.
00:23:23: Was hat der Mensch als Coping gemacht?
00:23:25: Mehr gearbeitet!
00:23:26: Ja, und es gab sehr viele Babys muss man auch sagen.
00:23:28: Die die Beziehung haben.
00:23:30: Die werden wir teuren gerade auf sich.
00:23:32: Ich muss aber
00:23:33: dazu sagen dass ich als Radiomoderator dass er das Ende der Anlage zu Hause hat.
00:23:40: Ich war immer... auch arbeiten.
00:23:43: Bei uns gab es sogar das Gegen-Extrem-Modell, dass man Teams für vierzehn Tage im Stadionstrad lassen.
00:23:50: Ja, ich kann mich erinnern.
00:23:51: Das war eher das Kriegsspielen, was der OF gemeint hat – das wäre jetzt wichtig!
00:23:55: Also weil ihr als Gegenteile von Homeoffice also von dem her muss ich sagen...
00:23:59: Ich möchte noch zu einem wichtigen Punkt zurück, denn ich habe nämlich das Wort, das du gerade verwendet hast so wichtig gefunden, Status ... Was hast du gesagt?
00:24:07: Status Objekt.
00:24:10: Status Symbol.
00:24:10: Status Symbole, genau!
00:24:11: Also ich will noch mal zu diesem kritischen Punkt zurück.
00:24:13: Status-Symbole und da hat auch der Raul Boltenstern vom Sommer gesagt das für ihn die Zeit mit seinen Kindern ein absolutes Status- Symbol geworden sind und dass das vielleicht mehr Väter nehmen sollten um ein freieres Leben zu entwickeln.
00:24:29: wie siehst du?
00:24:29: Das ist es für dich ein Statussymbol.
00:24:30: die Zeit zu haben is nämlich Zeit nicht am Ende.
00:24:33: das was wir mit unseren Kindern haben wollen also das
00:24:36: generell ist es das Wirtvollste was wir haben.
00:24:39: Ich habe auch in mehreren Folgen schon gesagt, Status... Also mein Status ist Zeit!
00:24:44: Das ist das, was ich davon hab weil jetzt nicht nur mit den Kindern sondern generell also dieses Nachäufern, ich muss da es erreichen damit ich mich so fühle.
00:24:56: Da kannst
00:24:58: du dir simple Fragen erinnern?
00:24:59: Dann ist man eigentlich schon nicht im Jetzt.
00:25:00: Das ist ja eigentlich das Grundproblem.
00:25:02: D.h.,
00:25:02: ich lebe in einem Potenzial, dass irgendwann einmal in der Zukunft sein könnte.
00:25:06: Frag
00:25:06: dich wenn ich jetzt sterbe Ist gut oder schlecht?
00:25:10: Warst schon ganz lässig, aber ich habe noch was vor.
00:25:12: Ja genau!
00:25:13: Aber wenn du diesen Status gedacht hast bist du deinen Vassarima.
00:25:17: Du brauchst dann einen Fünferbeben werden, irgendein Plätzchen kaufen willst.
00:25:22: Da hast immer noch etwas.
00:25:22: Weißt du das heißt alles?
00:25:23: Dann hast du immer das Gefühl ich hab nix erreicht.
00:25:25: Wenns da aber das Gefühl hast hey zwei gesunde Kinder so heißt
00:25:30: es
00:25:31: und mir geht's gut.
00:25:32: Ich bin glücklich Ich hab ein Dach in meinem Kopf, ich fühl mich wohl.
00:25:35: Ich habe einen Coach vom Lutz und das passt.
00:25:38: Läuft!
00:25:39: Ja,
00:25:39: aber was?
00:25:40: Worum geht's?
00:25:41: Nein, du bist vollkommen recht.
00:25:42: Du
00:25:42: warst in Nicaragua.
00:25:43: Ich war in Nica-Ragua-Vola?
00:25:45: Das musst du jetzt noch mal ganz kurz erzählen.
00:25:47: Du bist hier reingerauscht in die Wohnung... ...und hast gleich einmal ein Bild von Bernhardt in Nico-Rago gesehen.
00:25:51: Ist doch cool.
00:25:52: Ja
00:25:52: wir haben begonnen einfach über Mittagabend.
00:25:53: Es hat schon gebondelt.
00:25:54: Es ist sofort gebondet, weil tatsächlich du warst im Nica Raga-Vora wo mein Papa herkommt.
00:25:59: Dieses Land kennen ja nicht viele vielleicht jetzt mehr, weil es macht immer wieder Schlagzeug.
00:26:03: weil sonst gefahren die alle dorthin.
00:26:06: Genau, vielleicht hilft es die Diktatur zu stürzen, die jetzt seit fünf Tagen ausgerufen wurde.
00:26:10: Das
00:26:10: ist schon heftig wie sich die Welt hat.
00:26:11: Aber
00:26:11: du sagst auch das ist ein schönes unberührtes Land und viele sagen einfach diese pure Natur.
00:26:17: und Costa Rica ist zwar purer wieder anderes Lebensmotor aber es ist so unberuht, es ist wirklich roh.
00:26:25: Ich liebe es!
00:26:25: Und man kann auch was für die Familie mitnehmen?
00:26:27: Weil das Fotobuch dass meine Frau und ich damals gemacht haben war Und ist das Lieblingsgutternachtlese-Buch für meine kleine Tochter.
00:26:37: Da waren die Mama da, also da haben wir das mal.
00:26:41: Sie waren Kanu-Fahnder auf dieser Ome Teppe.
00:26:50: Genau richtig.
00:26:50: und dann haben wir Krokodile gesehen und so, halt super!
00:26:53: Die Kleinen sieht ein Foto von einem Krokodi, das hat die Mama gemacht.
00:26:58: Ich kann es wirklich mal empfehlen... landschaftlich, aber das war unser Bonding moment.
00:27:02: Aber
00:27:04: dann bleiben wir vielleicht gleich bei der Wohnung weil wir sind reingekommen und du hast gesagt ah ihr wisst eh wie eine Wohnung mit Kindern ausschaut also wolltest dich gleich schon entschuldigen.
00:27:11: nein wir kennen das mehr als nur weil wir jetzt gerade im Todlerleben angekommen.
00:27:15: unsere Kinder sind drei zwei und sich frisch gebacken und dementsprechend ist bei uns einfach das absolute Chaos.
00:27:22: es ist bei dir auch so und jetzt kommen wir zum Thema Kehrarbeit dass du das alles wirklich Hautnah mitmachst in der Zeit, in der du da bist.
00:27:29: Hast du die Kontrolle?
00:27:30: oder wie teilt ihr euch das auf?
00:27:31: Jetzt gehen wir mal so ins Alltagsleben.
00:27:32: Wir
00:27:33: sind feile unterschiedliche Menschen meiner Frau und ich.
00:27:35: Ich bin adhs Mensch.
00:27:38: Ich brauche überall wo ich kann Struktur weil sonst bin ich weg.
00:27:44: Das ist definitiv so.
00:27:45: meine Frau kann das und hat dass.
00:27:48: dafür bin ich.
00:27:49: also ich bin bei uns fürs Kochen zu hundert Prozent zuständig.
00:27:53: Also auch Einkauf, Einkaufliste,
00:27:54: das immer alles gestoppt ist.
00:27:57: Wenn ich das meine Frau überlege geht mit Hunger einkaufen.
00:28:00: Übrigens der beste Tipp um günstig einkaufen zu gehen?
00:28:03: Ist es mit voller Blase einkaffen zu gehen.
00:28:06: Du kauf nur die Basics!
00:28:08: So super und bis zum fünfundnottem Pferde ist also kleiner Tipp den ich weitergebe.
00:28:11: Das
00:28:12: ist wohl gut an alle Eltern da draus.
00:28:14: Mein Problem ist, wenn ich draußen bin dann habe ich das Problem...
00:28:17: Ich bin gerade beim Potty-Training, das heißt für mich ist grad jeder Einkauf so!
00:28:22: Ich kenne auch jedes WC in jedem Supermarkt.
00:28:27: Als Schwanger war, kannte ich jedes Wc in Wien.
00:28:29: Welches Kaffee lässt sich rein?
00:28:32: Welcher Baumarkt hat dein WC?
00:28:33: Ja, richtig!
00:28:35: Und die ganzen Ankerfilialen haben alle das WC.
00:28:37: Sie ist alles noch nicht.
00:28:38: Ja und sie sind alle halt extrem nett.
00:28:40: Weil wenn man einen zweijährigen mithört ... Man weiß es muss schnell gehen.
00:28:43: So ja klar da hinten
00:28:44: los.
00:28:45: Das sind sie.
00:28:45: Das passt immer.
00:28:46: Ein
00:28:46: realumiertes Restaurant hat mich abgelehnt als ich Hochschwanger
00:28:49: war.
00:28:49: Hatte ich auch.
00:28:52: Und ich war so, wirklich nicht.
00:28:54: Ich war so okay!
00:28:55: Ich kann ja auch was auf Karlpink gewinnt sein muss.
00:28:57: Ja dann nehme ich bitte einen weißen Spritzer und bin jetzt aufs Klo.
00:28:59: Aber dafür gibt es da eine Gullibewertung her finde ich.
00:29:02: Also ist schon okay.
00:29:03: Das passt schon einfach in Machen.
00:29:06: Zum Thema Kehrarbeit oder die Mental Load... Wir haben heute noch ein Geburtstagsfest von einer kleinen Tochter.
00:29:15: Nicht sie hat Geburtstag aber sie geht wohin?
00:29:17: Welches
00:29:17: lustig?!
00:29:20: sich immer in diese Gruppen rein reklamiert.
00:29:21: Es gibt ja zu jedem Geburtstag Kinder, Geburtstags und Geburtseitgruppen.
00:29:24: Habt ihr das schon?
00:29:25: Nein
00:29:25: noch nicht.
00:29:26: Das fängt gerade an!
00:29:28: Du hast zu jeder Geburtstage... du hast dann Christian-Geburtstag, Toni-Gebutstag, Mia-Gebetstag, das hast du dann.
00:29:34: Das nehmen wir nur die Frauen drin.
00:29:35: Ich weiß das alles nicht.
00:29:37: Und ich sage dann immer bitte tut es mich her.
00:29:39: Ich sag mal der Frau Bitte nimm mich da dazu.
00:29:41: Ich sage auch denen immer bitte nenn's mich ein oder so weil ich hab sonst keine Ahnung.
00:29:44: Meine Frauen, die ich habe, das ist einfach Ich weiß nichts von den Geschenken, dabei habe ich die Zeit der Geschenke einkaufen zu können.
00:29:49: Weil ich bin eine selbstständige mit flexibler Zeitanteilung.
00:29:52: Meine Frau hat einen, ist Geschäftsführerin als Unternehmens und hat einfach Arbeitszeiten, die nicht so wie der lustige Moderator, der halt dann einmal auch Wochenende Ersendungen macht.
00:30:00: Also das ist was anderes!
00:30:01: Ja,
00:30:02: aber ich finde es super, dass du das proaktiv einfordern.
00:30:04: Es funktioniert nicht.
00:30:05: Aber ich fordere genauso ein... Genauso wie ich finde, es können auch Männer für den Kindergarten Sommerfest einen Kuchen backen, kann man aber auch beim Herheim in der Bank liegen als Frau helfen.
00:30:15: Weißt du was ich meine?
00:30:16: Also wenn man jetzt nicht eine Einschränkung hat die körperlich das verhindert
00:30:19: und erlebst du da irgendwie gegen Wind oder ist es dann irgendwie so?
00:30:22: wie wollen den Mann jetzt nicht bei der WhatsApp-Bube dabei also in die Richtungen?
00:30:26: nein!
00:30:27: Es ist quasi eher etwas...
00:30:30: Aber das ist etwas spannender nach Befahrungen aus der ersten Quarrenz.
00:30:33: Ich habe dann endlich eine Sache gefunden, wo ich mit Kind mitnehmen Sport machen konnte.
00:30:38: Es war in einer kleinen Crossfit Box, sondern die CrossFit Areas.
00:30:42: Ich hab das noch nie gemacht vorher.
00:30:43: Ich hatte irgendetwas gesucht zur Bewegung.
00:30:45: Also ich bin kein Crossfit Junkie aber da gab es dann eine Einheit, die hat keinen Crossfit-Marm.
00:30:50: Ja.
00:30:50: Wurschtprüfst du mal an, Kastagel?
00:30:52: Stimmt!
00:30:53: Du hast einfach dein Kind mitgenommen.
00:30:54: Genau.
00:30:55: Da nehmt ihr das Kind mit und das war super bei den Muttern von dem Chef dort ist Kindergartenpädagog.
00:31:00: Das ist schlechtes Thema.
00:31:03: Da bin ich auch gebeten worden, nicht mehr zu kommen.
00:31:07: Ja, Yoga ist ja noch für Frauen, weil nur die brauchen Entspannung wenn der Vater sie arbeiten.
00:31:12: Ich weiß hier nichts.
00:31:13: Aber am ersten Thema und ich habe dann die dazu gebracht dass wir sagen hinnehmen das ganze doch CrossFit Mom and Dad!
00:31:18: Weil wenn ich jemandem nicht einlade, da muss ich mich wundern wenn er kommt?
00:31:24: Aber es ist lustig, weil wir sitzen so wie wir hier sitzen eigentlich in einer starken Abstufung.
00:31:28: Du bist ein sehr aktiver Vater, du hast quasi einfach wirklich...
00:31:31: Stopp!
00:31:31: Ganz kurz ich möchte dich ungern.
00:31:33: Wenn nicht dich als aktive Mutter bezeichne machst du Sport.
00:31:35: Ja stimmt.
00:31:37: Ja geil dass du das so siehst.
00:31:39: Okay das heißt du bist.. Wie würdest du dich bezeichnen?
00:31:41: Papa.
00:31:41: Du wirst einfach Papa.
00:31:42: Ich unterscheide zwischen Vater und Papa.
00:31:44: Vater bist du ein Papier-Papa weil du...
00:31:46: Es sein willst.
00:31:47: Richtig Das ist super.
00:31:48: Mein Mann is jemand der unbedingt in all diesen Punkten eingebunden sein will und er findet total absurd, dass immer ich vom Kindergarten angerufen werde.
00:31:58: Weil er ist erstens viel näher zum Kindergaten und das macht ihn schon richtig grandig, dass eigentlich ich immer die erste Bezugsperson bin wenn es um mein Kind geht beim Kinderarzt bei dem Beim Kindergatten Bei gewissen Gesprächen.
00:32:10: Und wir haben einen alleinerziehenden Vater In unserem Freundeskreis aus unterschiedlichen Umständen.
00:32:14: Wir unterstützen ihn total.
00:32:15: Dass mein Mann eben oft mit ihm unterwegs ist damit's nicht zu eigenartig wird für ihn Und ich jetzt im Gespräch mit dir sehe, welche Themen er auch hat.
00:32:26: Das ist mir gar nicht so bewusst gewesen.
00:32:27: aber wenn du sagst ja, du bist einfach Papa-Punkt und da muss sich einfach viel ändern.
00:32:32: Für dich ist es schon sehr verständlich und ich finde es total wichtig dass wir das mal auf Mikro haben weil für mich ist es auch noch nicht sehr wahrscheinlich.
00:32:38: Ich bin noch in dieser Blase!
00:32:41: Geht's dir mit dem Begriff Powerfrau?
00:32:43: Ja, ich verwende ihn auch.
00:32:45: Wirklich?
00:32:46: Ich fühle mich weder angegriffen noch habe ich das Gefühl dass es negativ wäre... Für mich
00:32:50: implementiert ein hervorheben einer Eigenschaft die ich Frauen normalerweise nicht zuspreche.
00:32:56: Ja!
00:32:56: Ich versteh's was du meinst und
00:32:58: das ist genau das gleiche wie mit aktiver Vater.
00:32:59: Wenn ich das genauer definieren muss dann heißt ja wenn ich es nicht definiere, ist es nichts.
00:33:04: Aber auf der anderen Seite du sagst der Vater ist im Papier quasi ein aktiver Vater.
00:33:10: Aber es ist ein liebevoller Begriff!
00:33:12: Ja, ja...
00:33:13: Also ich finde auch sprachischhaft Realität und wir müssen alle daran arbeiten aber dürfen uns jetzt auch wieder nicht an Worten aufhängen sonst sind wir an der Gender-Thema.
00:33:21: Wo dann die Leute wieder alles geiles Crazy und alles böse.
00:33:25: also da versuche ich halt immer Kampffeministin, wenn man so sagen will.
00:33:29: Bei mir ist einfach die Begriffe laufen somit und wir können es trotzdem anders leben.
00:33:33: Aber ich bin da ganz bei dir.
00:33:34: Es sollte sich auch etwas durch Sprache ändern und ich muss auch bei mir vorsichtiger werden.
00:33:39: Das ist schon wichtig!
00:33:40: Ja vor allem muss man gar nicht.
00:33:43: Du musst mit den Konsequenzen leben.
00:33:46: Mit meinem
00:33:47: aktiven Vater zu Hause.
00:33:48: Nein aber ich habe halt die Devise.
00:33:50: Ich möchte nichts nicht können.
00:33:52: Was das Schlimmste?
00:33:54: Ich hab Freunde Männliche Papa-Freunde, die hatten Angst als ihre Partnerin mit wo dann die Kinder klein waren da nochmal auf einen Wochenende weggefahren ist.
00:34:05: Weil sie nicht gewusst haben.
00:34:06: jetzt bin ich zwei Tage allein mit dem Kind.
00:34:08: Ja
00:34:09: das stimmt!
00:34:10: Also mein Mann könnte ich ohne Vorbereitungen ganz easy, drei vier.
00:34:15: Ich habe sogar nach vier Tagen war glaube ich mal das Längste und ich hab da nicht einmal ein schlechtes Gewissen oder einen Gefühl, ich hätte was vorbereiten sollen.
00:34:21: Die
00:34:21: waren nicht weg deswegen?
00:34:22: Ja also es irritiert mich schon schwer.
00:34:24: Das ist ja krank!
00:34:25: Und ich finde aber dass hat auch mit einem selbstständigen Erwachsenen zu tun weil wenn ich meinem Mann nicht zutraue, dass er sich um unseren gemeinsamen Sohn kümmert dann würde ich mich fragen ob er selber alleine klar kommt.
00:34:36: Absolut Bin ich ganz bei dir?
00:34:38: Also infantilisieren wollen wir niemanden.
00:34:39: Nein!
00:34:40: Gleichzeitig, wenn du es dir so ausgemacht hast mit deinem Partner... Das ist immer.
00:34:45: die Grundvoraussetzung ist ihr habt euch das ausgemachtet.
00:34:47: Wenn das Erwartungen und Falsche unter da eben nicht eingetroffen ist, dann ist was anderes.
00:34:52: Wenn man sich das ausmacht Und beide haben mit dieser Rolle kein Problem sondern wollen das Wer bin ich darüber zuurteilen dass es falsch ist Auch wenn ich es falsch empfinde für mich
00:35:02: Nein und mein Mann findet es eben eigenartig, dass das von außen immer klar ist, dass die Frau für die Kind Themen zuständig ist.
00:35:10: Das fällt ihm richtig negativ auf.
00:35:12: Auf der anderen Seite haben wir natürlich trotzdem eine relativ konservative Aufteilung Zeitpensums, das wir mit den Kindern verbringen können.
00:35:20: Und ich finde da fängt es halt an dass es noch mehr Zeitmodelle braucht weil ich glaube es gibt mehr Väter die sich engagieren wollen aber wenig Möglichkeiten haben oder einfach eine finanzielle Einbuße erleben und dann muss man sicher noch ein bisschen gegenarbeiten.
00:35:33: Das Wissen fehlt auch, denn wir kennen ja auch Unternehmen wo wir sagen Wo ich erstaunt war, wir haben zwei andere Arbeitszeitmodelle und ich kenne nur drei.
00:35:41: Aber die Möglichkeit den Unternehmen bietet ist so viel übersetzt.
00:35:43: Jetzt muss es auch immer hallo.
00:35:45: Wenn
00:35:45: das man sagt ja, man muss auch die Welt schaffen in der es normal wird dass ein Vater in Querenz geht.
00:35:51: Ja weil mit der Nähe zum Problem sinkt die Toleranz.
00:35:54: also wenn du etwas gibt dann immer die lieben Bekenntnisse.
00:35:57: ja wir sind ein familienfreundliches Unternehmen und natürlich ermöglichen wir daßens aber gleichzeitig wirst halt androssen übergangen bei der Förderung?
00:36:04: Ja für mich ist es ein großes Thema.
00:36:07: Ich finde es eine Frechheit, dass es finanziell einfach keine Entscheidungsmöglichkeit gibt – oft!
00:36:11: So wie bei uns das Tier ist und es wäre für uns so ein Nachteil gewesen.
00:36:16: oder wir haben gemeinsam als Familie für diesen einen Monat, weil wir haben auch noch das Thema Deutschland-Österreich sehr schwieriges Thema, weil ich muss immer nicht dreißig Seiten Prokurenz ausfühlen damit...
00:36:26: Hoffentlich zum Thema EU
00:36:28: Genau, aber es ist ja wichtig.
00:36:30: Welcher Staat zahlt er?
00:36:31: Ich bin
00:36:31: nicht ganz für dich.
00:36:32: Aber es wäre so schön, wenn wir ein System ...
00:36:34: Ja, völlig ironisch, weil ich finde das eine Freche!
00:36:39: Du meinst
00:36:40: zwei Leute, die meine Familie kümmern wollen oder dass man einem Vater sagt, es wird herumgestritten welche Stelle zahlt.
00:36:47: Und auch da Vorsicht, weil es würde dann wahrscheinlich wieder hinunternivelliert werden
00:36:51: Und
00:36:51: das ist ja immer das Problem an Standardisierung, muss man ehrlich sagen.
00:36:54: Also ich glaube es bleibt halt eine Individualentscheidung und da bin ich wieder beim Individuum dass einfach besser vorhandeln lernen muss Punkt eins und erfragen muss, welch Flexibilität das Modell kann ich nutzen?
00:37:06: Ja.
00:37:06: Ich weiß es ist schon
00:37:07: ein
00:37:07: Verhandlungsthema gewesen.
00:37:09: Es hätte mich trotzdem mehrere Tausend Euro gekostet.
00:37:12: Egal ob es von dem System erzählt.
00:37:13: Genau
00:37:14: also das ist für mich das große Problem dass wir haben diesen winzigen Monat genommen.
00:37:19: ja weil ich gesagt habe ich weiss auch nicht wie es mit zwei Kindern ist.
00:37:21: Wir müssen es beide lernen und ich will sie nicht alleine lernen.
00:37:24: im ersten Monat und das wäre schön wenn du da bist
00:37:26: was heißt winzige monat?
00:37:27: jetzt einem monat genommen wo ihr quasi überlaut Karrenz von deinem Mann.
00:37:33: Ja, das ist das aber jetzt als
00:37:36: gratis
00:37:37: Karrenze.
00:37:37: Das wurde ja nicht bezahlt.
00:37:39: also Stelle hat sich...
00:37:40: Ich hatte nicht einmal noch ansprungen.
00:37:42: Genau
00:37:42: und da hat mich so viel Geld gekostet wo ich sage es war mir das wert dieses Geld in die Hand zu nehmen.
00:37:47: aber das Geld so wie wir gesagt haben muss er erst mal haben.
00:37:50: was das heißt weil ich meine wir haben natürlich das Problem von mehreren Wohnsitzen usw.
00:37:55: Aber ich finde Das stört mich so wahnsinnig, dass es immer ein finanzielles Thema ist bei vielen.
00:38:01: Dass man einfach sagt, das ist nicht... So, dass wir seit hälfte Hälfte machen jetzt viele ja?
00:38:05: Aber wenn man sich denkt wie weit.
00:38:08: gedanklich müsste ich mich auf eine Querenz vorbereiten, dass ich dieses Geld, das mir fehlt ausgereichen kann.
00:38:13: Ja
00:38:13: und dass man sich eigentlich auf die Seite legen müsste befehlen noch weiß was einen erwarten.
00:38:17: Und ich habe mir
00:38:18: nicht zehn Jahre vorher gedacht zu dem Zeitpunkt leg ich Kinder oder jetzt sind wir schon zwei Jahre davor und so weiter.
00:38:24: Und Frage warum Musst du das ausgleichen?
00:38:27: Also, ich hatte hier auf der Couch den anderen Zettel-Holmsitzen.
00:38:31: Der bis vor kurzem in Wien im Rheinbund Theater, das Phantom da oben als Hauptdarsteller gebracht hat.
00:38:38: Das Schwede er wieder nahm jetzt nicht darum, glaube ich vermuten lässt.
00:38:41: und der hat mir erzählt dass es viele Unternehmen gibt in Schweden die immer herhalten müssen für Best Practice Die Differenz der Deckelung des Garenzgelds zum vorherigen Verdienst aus Glas.
00:38:55: Die Unternehmen haben nichts davon außer, dass der Mitarbeiter nach Arbeit zukommt?
00:39:02: Aber da muss halt überlegen, was kostlicher Mitarbeiter der Welt geht.
00:39:05: Die Ausbilden des neuen, aber unbordigen...
00:39:08: Da laufst du bei uns offene Türen
00:39:10: ein?
00:39:11: Genau!
00:39:11: Wir wollen wirklich an diesem Rückkehr-Phänomen arbeiten weil ein Unternehmen verliert einfach so viel Geld wenn es die Mitarbeiter nicht hält und ist das Wurscht auf Mann Frau Elternteil ist es ganz egal.
00:39:23: allein diese Einschulung und diese Reibungsverluste sind so enorm und da sind wir eigentlich zu Hause Und für so viele Eltern ist es Wertschätzung.
00:39:36: Für Unternehmen ist es ein tatsächlicher Verlust.
00:39:39: und da sind wir wieder, mein kapitalistisches Herz schlägt, wieder bei einer ganz klaren Erklärung wo ich sage nein wie Du hast gesagt, die Neugier muss groß genug sein.
00:39:49: Werden wir doch neugierig darauf?
00:39:51: Die Welt so zu bauen wie sie für uns alle funktioniert.
00:39:55: und ich glaube da gibt es zuhauf Überschneidungen!
00:39:57: Wir wissen nur noch nicht voneinander.
00:39:59: deswegen finde ich deine Übersetzungsarbeit auch so wichtig.
00:40:01: in einer Väter-Community unsere Übersetzungsarbeit eine Mami Community.
00:40:05: vielleicht schaffen wir auch unsere Zielgruppen ein bisschen zu durchmischen weil ich finde auch das Väter die Mami Komponenten wissen sollten und umgekehrt.
00:40:13: und wir haben glaub ich eine Folge mit unseren Männern aufgenommen Und die war einer der beliebtesten Folgen überhaupt, wo man einfach sagt, man muss sich einfach gegenseitig verstehen lernen.
00:40:22: Übersetzen lernen!
00:40:23: Was sind so deine Learnings dabei?
00:40:25: Woraus?
00:40:26: Aus
00:40:26: dem Übersetzer den du ja doch jetzt auch gibst für die Väter-Community.
00:40:29: Gute Frage also wir sind... das was dir gesagt hat oder was euer Ansatz und auch mein Ansatz ist.
00:40:36: Wir sind da drinnen gemeinsam.
00:40:38: Wir kommen auch nur gemeinsam daraus.
00:40:40: Das ist für uns alle anstrengend und wir sollten unsere Energie richten auf die Lösung von Problemen anstatt auf die Suche eines schuldigen, einer der Schuldigen fällig egal weil das einzige was es bringt wenn wir einen Schuldigen finden ist.
00:40:58: Das System schlechter geht als vorher und bringt nichts.
00:41:02: also versuchen wir gemeinsam daraus zu kommen.
00:41:04: versuchen wir radikal ergebnisoffen in Diskussion reinzugehen.
00:41:09: ich bringe immer wieder Vorschläge für dich.
00:41:11: wahrscheinlich mit nassen Fetzen durch diverse Institutionen geschlagen werden würde, aber wenn ich sage was verspricht dagegen jetzt einmal vielleicht zu sagen wir geben Männern mehr Karrenzgeld damit sich das irgendwie ausgeglichen wird.
00:41:26: Wird gleich mal gehaut
00:41:27: ja.
00:41:27: Ich sag auch nicht dass es... also mal drüber nachdenken!
00:41:31: Also wenn ich etwas will als Gesellschaft, wenn ich als Gesellschaft etwas möchte und wir einigen uns darauf mehr Männer in Karrenzen muss ich das fördern.
00:41:39: Förderung heißt bevorzu?
00:41:41: Lass uns mal drüber nachdenken, wie das ist.
00:41:43: Aber Männer bevor es um geht... Und
00:41:44: es muss auch ein Incentivzeit sein zu dem was es jetzt gerade
00:41:48: als Status
00:41:48: gibt?
00:41:49: Gleichzeitig ist die Situation jetzt so kacke dass es Zeit ist radikale neue Wege zu gehen weil die bisherigen können wir gedroßt als gescheitert ansehen.
00:41:57: Ja also und die die drehen
00:41:59: sind haben ja den Leidensdruck.
00:42:00: Also wir kommen da schon auf
00:42:01: deinen Zweifel.
00:42:02: Genau und das ist halt das Problem, das ist auch ganz wichtig.
00:42:05: Menschen die keine Kinder haben wissen nicht wie das is.
00:42:07: Sind aber die machen, weil deswegen auch zwischen Vater und Papa.
00:42:14: Es gibt ja genügend Menschen in den meisten Fällen sind es Väter die Vater an Papier sind aber halt nicht die Nachteile daraus haben sondern die leiten halt keine Ahnung Konzerne Und verstehen dann nicht, wieso soll man jemand ausfallen?
00:42:28: Was bringt der von mir dir ausfällt.
00:42:30: Natürlich nehm ich den mit einem Nichtausfall.
00:42:32: Ja und das ist noch immer eine persönliche Sicht auf die Dinge.
00:42:35: Es ist auch immer Erreichbarkeit und Nähe und Sichtbarkeit sind die Parameter, die beruflichen Erfolg ausmachen.
00:42:44: In vielen Fällen geht es sich anders.
00:42:47: eine Frau, die vielleicht im Hintergrund trotzdem sehr viel leistet.
00:42:50: Aber nicht sichtbar ist und schlechter erreichbar ist also quasi dieses typische Mutterklischee erfüllt dass man eben nicht mehr so viel sichtbares sein kann aber trotzdem eine super Arbeit leistet.
00:43:02: Aber das ist halt diese Busy-Beam hintergrund und es sind diese Schräubchen, die dem Motor am Laufen halten aber einfach auch nicht aufsteigen, nicht sichtbar werden, keine Möglichkeiten bekommen und dann auch frustriert gehen.
00:43:14: Das ist dieses Silent-Beturning
00:43:17: noch nicht ganz so groß sein.
00:43:19: Nein, das ist
00:43:19: die Realität von
00:43:20: Frauen!
00:43:20: Ja, das Thema ist viele laufen noch immer mit, weil ich sage es braucht eine radikale Diskussion.
00:43:24: da bewirkt auch deine Vorschläge dir jetzt einmal bewusst was ganz anderes sind, weil sonst bringst du die Leute nicht zum Nachdenken.
00:43:31: Dass man sagt naja das ist ja kompletter Wahnsinn.
00:43:32: aber machen wir doch das.
00:43:33: Ja klar vielleicht.
00:43:34: Es kann natürlich persönlich sein wie immer Aber ich sehe es ja bei mir ja Ich wünsche mir etwas anderes kaum komme ich an den Arbeitsplatz zurück laufe in diesem Rad mit In diesem System anstatt zu sagen Nein.
00:43:47: Weil man so dankbar ist, dass man es noch hat und die Möglichkeiten bekommt... Ja, das finanziert
00:43:52: halt mein Leben
00:43:52: irgendwo.
00:43:53: Ich
00:43:54: denke okay wenn ich jetzt sage nein aber...
00:43:56: Wir werden alle gerne die öhrliche Doktor, aber die First Mover nicht.
00:43:59: Stimmt!
00:44:00: Aber
00:44:01: wir sind die first movers.
00:44:02: Da haben
00:44:02: wir auch eine Folge gemacht.
00:44:04: letztens wo wir gesagt haben wir schauen nochmal wie sich das bei mir ... verhaltenstechnisch entwickeln wird.
00:44:09: Und ich glaube, warum machen wir das alle?
00:44:11: Warum sitzen wir hier nicht, weil da ein Hobby ist und nett ist drüber zu nehmen?
00:44:14: Weil
00:44:14: wir was ändern müssen!
00:44:16: Weil irgendwie muss dafür sein.
00:44:19: Aber jetzt kommen wir zur Frage die mir so am Herzen brennt oder am Herz liegt.
00:44:24: Was hast du für Nachteile erlebt, dass du dich so exponierst mit diesem Thema?
00:44:28: Würdest du sagen, du bist ja irgendwie auch in diese Schiene gerutscht, man sagt schwierig da jetzt in die Sichtbarkeit zu gehen, du Würdest du sagen, du würdest Nachteile erfahren dadurch dass du sich in dem Thema so rauslehnst?
00:44:43: Nicht ausgesprochen.
00:44:45: Ich glaube nicht ausgesprachen aber ich bin sicher der Letzte der zu irgendwelchen Männerzirkeln ergeladen wird.
00:44:49: also jetzt nicht diese Männerzirkli die darüber sprechen über die moderne Männerzierkel sondern du weißt dort in die Hinterzimmer in denen... Du bist nicht im Weinkeller
00:44:59: vom Ruck gibts zu!
00:45:01: Da bin ich nicht dabei.
00:45:01: ja abgesehen davon das ich keine Alkohol trinke aber da bin Und das sind so, also da bin ich halt einfach der Falsche.
00:45:13: Ja, verstehe ich.
00:45:14: Bin jetzt nicht extrem bei einem Spiel, ich bin jetzt nicht langharig mit Jutta gewarnt und wohne im siehnten Bezirk aber es ist heute der fünfte und selbstständig.
00:45:24: Also es ist schon so mit vollen Roseneslecks stehen.
00:45:25: Schnell in dieses Bobukleschee geparkt?
00:45:30: Ich darf wisch halt... meine Frau ist aus dem Waldviertel.
00:45:34: Ich sage das bewusst als Beispiel, weil da ein Bereich ist, der halt noch relativ traditionell ist.
00:45:39: Auch nicht überall gibt ganz Gegenströmungen auch aber sozusagen so dass das groh ist klassisch.
00:45:45: und
00:45:46: ja
00:45:48: dort wäre ich anders.
00:45:51: Verstehst du was ich mein?
00:45:52: Das ist so...
00:45:54: Schwierig schwieriger tut.
00:45:56: Ja genau.
00:45:56: Da bin ich halt... Da fällst du schon auf wenn du nach... Schrift
00:46:01: sprichst.
00:46:02: Ja,
00:46:02: das ist halt... Dort
00:46:03: fehlt es ja schon auch wenn du nach Kinderbetreuung fragst.
00:46:06: Der hat einfach zum Mittag zu!
00:46:07: Genau.
00:46:09: Und ich war auch nur an der Grenze zu Wien im Kindergarten und ich glaube ich war von halb neun bis halb zwölf?
00:46:16: Was machst denn?
00:46:16: da kannst du
00:46:16: wäschwaschen?!
00:46:18: Das kostet nichts.
00:46:18: Na gut, mein Großvater aus der Steiermark hat mich auch gefragt warum ich über solche Themen rede ob das gescheit für mich ist?
00:46:23: Also das ist schon etwas wo man sagt und er war Bürgermeister bei der konservativen Partei Und es war für ihn ganz logisch dass man über sowas nicht spricht Auch als Frau nicht.
00:46:31: Ich exponiere mich da in einem Thema und werde sicher Nachteile durch erfahren.
00:46:35: Das ist für ihn halt total logisch und das sind wir in den Bundesländern einfach noch anders kulturell aufgestellt.
00:46:40: Ganz klar.
00:46:41: Aber gut dann müssen wir auf der anderen Seite auch ein bisschen daran arbeiten Dass nicht das eine gleich bedeutet in Klischees fällt oder gleich wieder ins nächste Klischee fällt und auch selbstbewusst zu leben.
00:46:52: Also der Raul hat einfach den Namen seiner Frau angenommen, lebt quasi Familienleben ganz exponiert.
00:46:59: du bist erfolgreich in dem was du tust und siehst aber auch einen großen Teil von Erfolg bei deiner Familie zu sein.
00:47:05: und ich würde sagen okay die Nachteile erlebst Du?
00:47:08: Oder das in Schubladen geworfen zu werden.
00:47:11: Aber hast du tatsächlich einen monetären Nachteil, den du nur empfindest?
00:47:15: Jobs, die du nicht
00:47:16: geworst?
00:47:18: Während der Moderation bei Radio Wien war es massiv der Nachteile, weil ich halt einfach beide Male die Hälfte meines Jobs verloren habe und erst durch mühsame kreative Umschichtung von meinen Dienstzeiten das dann wieder langsam zurückgearbeitet hab.
00:47:34: Das war natürlich ein Problem!
00:47:35: Und jetzt?
00:47:36: Nein, definitiv nicht.
00:47:37: Ich mein ja klar... Ich bin selbstständig, wenn ich mit meinen Kindern am Spielplatz bin verdiene ich kein Geld.
00:47:43: Also ich tage in meinem Job Zeit gegen Geld weil ich stehe auf der Bühne.
00:47:46: Total!
00:47:47: Wenn ich nicht auf der bühne stehe und Kinder garten im Spielplatz... Dann verdienst kein Geld.
00:47:51: Aber das verdienst du auch nicht, also von dem er ist kein Nachteil!
00:47:54: Das ist halt einfach...
00:47:55: Ja und?
00:47:56: Was ich so ein bisschen im Vorgespräch das Gefühl hatte, du schaust dass in gewissen Formaten, wir haben über LinkedIn, über Instagram und so weiter gesprochen, dass du da sichtbar bist und das versuchst zu kanalisieren, dass Du nicht vermischt wirst.
00:48:09: Das erlebe ich auch oder das erleben wir auch.
00:48:11: Wir haben beide einen Hauptberuf.
00:48:12: Du hast noch eine Firma dabei.
00:48:14: Wir habe eine Firma gemeinsam.
00:48:16: Die Leute sehen halt schnell nur noch dieses Thema.
00:48:20: Ich werde gefragt, arbeitest du überhaupt noch in deinem Hauptjugend?
00:48:22: Ja, siehst du die
00:48:23: Freude oder ist es der Algorithmus.
00:48:25: Ich weiß es nicht.
00:48:26: vielleicht das ist ein Mix aber man wird dann halt schnell in eine Schiene geworfen und ich glaube dieses Bunte Karriereleben trägt ja auch dazu bei, dass nicht immer alle alles sehen müssen.
00:48:37: Man ist dann vielleicht auf LinkedIn eher auf den Hauptjob konzentriert oder auf Instagram dann eher auf das was wir mit dem Podcast aufbauen.
00:48:44: also ich finde man kann Kommunikation auch selbstbewusst steuern
00:48:47: muss man und
00:48:48: das ist auch wichtig.
00:48:48: aber du bist eine Personal Brand.
00:48:51: Ich schreibe schon auch überall hin, dass ich Papa bin Und wenn ich jetzt meine Vereinbarkeitsthemen auf LinkedIn ausspiele Aber eigentlich als Moderator gebucht wird will.
00:49:02: Genau, was erreicht man
00:49:03: da?
00:49:03: Ja es geht sicher nicht aus.
00:49:05: Jeder Positionierungsexperte sagt hey komm such dir eins aus mach in dem noch die Nische eng und wir haben ja
00:49:13: auch noch immer einen zu großen Bauchladen.
00:49:15: Aber was du gesagt hast dass man dann vielleicht ein oder auf ein Thema reduziert wird ich glaube auch das wir Also in Europa zumindest, oder sagen wir hier in Österreich jetzt nicht in einer Gesellschaft leben wo das normal ist dass du mehrere Brands oder Unternehmen hast weil ja nur die ganz großen Unternehmer irgendwie eine Holding haben mit Zehntausend Firmen drunter die kein Mensch verstehen.
00:49:36: Ich mag wie du denkst und denkst über unsere Holdings in der Zukunft nach.
00:49:39: Ja was tatsächlich
00:49:40: auch eine gute Vorne für uns gesagt in Amerika ist es ganz normal dass du als so wie du sagst ein persönlichen Namen auftrittest und du hast halt drei verschiedene Businesses und über diese drei kannst du in deinem Social Media Account auch erzählen über alle drei.
00:49:53: Ist ja auch nur
00:49:54: Sinn auf euch,
00:49:55: dann kannst du das Neues machen?
00:49:56: Genau
00:49:56: weil bei mir ist es jetzt so dass wir alle geraten haben, du musst für jedes Ding ein eigenes Profil aufbauen und irgendwann finde ich's unautentisch, denn ich kann da nicht zehn Identitäten haben die voneinander losgelöst agieren, das glaubt ihr dann auch irgendwann keiner mehr.
00:50:08: also finde ich... Ja
00:50:10: ich glaube das ist schwierig weil du musst das halt auch mischen meinen Papa-Podcast, wenn jetzt nur Aussagen von meinen Gästen sind dann poste ich es nur dort.
00:50:19: Wenn's ein Gespräch ist... Dann bin ich natürlich auch drauf!
00:50:22: Die Leute haben wir verdient zu wissen wer der Herr oder der Red?
00:50:25: Dann ist halt der große Blondebind halt ich, ne?
00:50:27: Also das mach' ich halt auf beiden.
00:50:29: Das hab' ich oft zweimal reich, Leute!
00:50:31: Sind wir schon beim Thema so?
00:50:32: Medienöffentlichkeit... würdest du auch sagen dass du mit Papa Mia da eine Strategie verfolgest oder hast du da das Gefühl, dass du... Oder spürst du die Verantwortung, die du als Rucksack mithast und wie versuchst du das in die Zukunft zu bringen?
00:50:47: Was willst du eigentlich am Ende?
00:50:49: Es überrascht mich immer wieder, wie viele Menschen mich darauf ansprechen.
00:50:53: Du merkst ja deine Hörerschaft nicht direkt, weil du willst deine Mikrofonen und gegen die Wand oder halt gegen den Scheinwerfer.
00:50:59: Aber wenn dann Menschen mich draußen drauf anreden und sagen ah das ist der vom Papa mit.
00:51:04: Du
00:51:04: bist der, der das hört.
00:51:05: Okay gut so in die Richtung?
00:51:07: Haben
00:51:07: wir auch immer mal wieder die Elevation.
00:51:09: Das
00:51:10: ist da dort.
00:51:11: Und
00:51:11: manchmal kann ich echt fast anfangen zu heulen weil die Leute so im Park zukommen und dann so du hast mir echt über die letzte stillen Nacht geholfen und es war irgendwie cluster feeding.
00:51:19: und dann umarmen dich die Leute nicht denken wir sagen oh mein Gott wie schön ist
00:51:23: das!
00:51:23: Da hast du dir was.
00:51:24: und genau für diese eine Person der das was gibt.
00:51:27: und eben hat letztens ihr mal geschrieben weißt du ich höre die Folgen gerade.
00:51:30: Ich werde Ihnen ein paar Wochen Papa Das ist endlich mal was, wo ich mich abkühlt für dich mache.
00:51:38: Ja, urschön!
00:51:39: Und genau für euch da draußen machen wir das.
00:51:42: Danke, danke, danke dass ihr uns alle hört.
00:51:44: also jetzt einfach nochmal ein Shoutout, das ist einfach großartig.
00:51:48: und vielleicht abschließend wo siehst du dich in zehn Jahren?
00:51:52: Was ist für dich das was du sagen möchtest?
00:51:53: dann möchte ich zurück schauen und das hat Papa mir in Gang gesetzt.
00:51:58: Gute Frage Ich würde mir wünschen dass es selbstverständlich ist, das man als Papa über Familie auch im Beruf reden kann.
00:52:11: Das ist ja das Ziel, was ich jetzt mache.
00:52:12: Ich möchte das Reden über Familie aus Papas Sicht selbstverständlicher machen.
00:52:17: Wenn die Männerrunde in der Firma nebeneinander steht und sich darüber unterhalten wird, dass das Kind gestern die Kürbis-Hipglase nicht gegessen hat – aber das Babyler auch schon!
00:52:30: Wenn das passiert, wenn sowas passiert, dann bin ich mal okay.
00:52:33: Und ich habe einen kleinen winzigen Teil dazu beigetragen...
00:52:36: ...dass es nicht komisch ist und dass es integriert ist und sich einfach liebt?
00:52:39: Genau!
00:52:39: Dass sich niemand darüber wundert, dass aber auch die Chefin nichts sagt.
00:52:44: Also
00:52:44: Frau Entema was soll das?
00:52:45: Weil auch solche Sachen hört man ja.
00:52:47: also
00:52:47: Ich liebe das Beispiel nicht, dass du sagst, dass die da nebeneinander stehen und dann mein Sohn schießt drei Tore meiner fünf so klassisch Konkurrenz.
00:52:54: Sondern dass du sagtest, welches Gläschen empfiehlst du mir?
00:52:57: Was hat geholfen?
00:52:58: Welche Windel würdest du empfehlen?
00:52:59: oder was
00:52:59: hilft eine Blähung?
00:53:01: Ja
00:53:03: nichts.
00:53:03: Husten und Blähungen hilft nicht.
00:53:05: Lass dir nichts einreden!
00:53:06: Und das von einem Vater, weil jeder hat mir tausend Sachen geraten.
00:53:11: Ich hab's zweimal durchgemacht und für alle würde ich auch sagen nix.
00:53:14: Nichts hilft!
00:53:14: Nein, nein es ist... was hilft?
00:53:16: Ist der Gedanke daran?
00:53:17: Es geht vorbei.
00:53:19: Wir haben immer bei grundlosen Blären, hat mein Schwager, der auch zwei Kinder hat, hat mir dann immer gesagt, weißt du, ich denke mir einfach sie sind so unglücklich, weil sie ans Meer wollen.
00:53:28: Und ich denke mir der Gedanke, ich mach dir jetzt auch eins mehr.
00:53:30: Verdammt!
00:53:31: Das ist gut.
00:53:33: Auch wenn du dich nicht willst aber wenn du geschraubst hast, hat Zunge die Winnelnaß... Wenn du immer noch alles ausgeschlossen hast
00:53:38: was sein kann.
00:53:40: Ja und in der
00:53:41: ersten
00:53:41: Folgen habe ich gesagt ich werde am Arbeitsplatz beginnen einfach zu schreiben wenn ich müde bin.
00:53:46: Ich
00:53:46: hab mir das alles anders vorgestellt.
00:53:49: Also passt auf da draußen.
00:53:51: Wenn sich nicht bald etwas ändert dann fangen wir an zu schreien am Arbeitsplatz.
00:53:55: Esmo Ich gehe heute mal wieder zu dir fürs Rap-Up.
00:53:59: Okay,
00:53:59: Rap-up also... Die Eise
00:54:00: mir liebt das wenn ich hier das umschubbe!
00:54:02: Jetzt du, los!
00:54:04: Nein, was ich mir heute mitgenommen habe, ich fand unseren Staat so toll dass wir gesellschaftspolitisch dieses Mal begonnen haben wo die Themen ernten über die man finde ich notwendigerweise selber reflektieren sollte.
00:54:16: Was heißt Arbeit für mich?
00:54:17: Was heißt Glück für mich, was heißt Erfolg für mich?
00:54:19: habe ich Ziele?
00:54:20: wie möchte ich mein Leben aufbauen?
00:54:21: das sprechen wir also besprechen wir auch sehr sehr oft.
00:54:24: das finde ich sehr schön von und ich find's einfach für mich Rap-Up schön dass du so eine ehrliche authentische Sicht geteilt hast mit der Einstellung die ich mir mit nach Hause nehme.
00:54:34: Papa zu sein Das ist es auch genauso wie morgen die Sonne wieder aufgeht Voll
00:54:40: ganz normal Und ich habe noch so ein Rapper.
00:54:42: bitte empfiehlt, diese Forega aber insbesondere auch einfach Papa Mia weiter.
00:54:46: Weil ich glaube es ist ganz wichtig dass wir auch Männern mehr in die Hand geben das das ein Lebensmodell ist und sie auch genießen können.
00:54:54: Ich finde es total schön dass wir eigentlich diesmal anders angefangen haben und eigentlich ist es doch immer so.
00:54:59: Es gab ein paar Irre die irgendwas anders gemacht haben und die haben die Welt verändert.
00:55:04: Also wenn ihr das in euch spürt, dann macht die Dinge einfach anders!
00:55:08: Wir müssen nicht mitlaufen weder als Mutter noch als Vater.
00:55:11: Das nehme ich für heute mit.
00:55:12: No pressure but veränder die Welt.
00:55:14: Go
00:55:15: outside and change.
00:55:16: Und Vereinbarkeit schaffen wir gemeinsam.
00:55:20: Sehr cool, danke vielmals.
00:55:21: Danke, dass du dabei warst und hört auch bei Papa Mia rein weil in den nächsten Wochen ist es bei dir auch das wir zu Besuch sind.
00:55:28: Jawohl!
00:55:29: Und das wird großartig.
00:55:31: Also danke dir Bernhard und ciao da draußen.
00:55:34: Bis
00:55:34: dann, ciao.
00:55:35: Das wars wieder mal mit Double Duty Dialogs.
00:55:37: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann teilt sie doch mit euren liebsten Mami-Freunden und Partnerinnen.
00:55:43: Folgt uns außerdem auf Instagram unter double duty dialogues.
Neuer Kommentar