Karriere, Kids & Klarheit: Unser erster Morning Dialogue in Stuttgart mit Claudia Feil

Shownotes

Die Double Duty Babytreffs wandern als Morning Dialogues nach Stuttgart – und unser erster Vormittag dort hat gezeigt, warum dieses Format genau jetzt gebraucht wird. Mit einer wunderbaren Location im Crave und einem Raum voller ehrlicher Gespräche, neuer Verbindungen und beeindruckender Frauen ist die Double Duty Community in Stuttgart offiziell gestartet.

Antonia Rangelow hat nicht nur eine tolle Location mobilisiert, sondern auch Frauen zusammengebracht, die Beruf, Verantwortung, Familie und eigene Ambitionen tagtäglich unter einen Hut bringen. Es ging um Vereinbarkeit, Karriere, Selbstvertrauen – und um die Frage, wie eine Community entstehen kann, in der man darüber offen sprechen kann, wo der Schuh wirklich drückt.

Im Gespräch mit Claudia Feil
Im Podcastformat teilt Claudia Feil ihren persönlichen Weg: vom Finden in die Mutterrolle über den Einstieg ins Coaching bis hin zu ihren Erfahrungen in Führungsrollen. Sie spricht darüber, wie sich Aufstieg, Verantwortung und Mutterschaft für sie angefühlt haben – und warum sie andere Frauen dabei unterstützen möchte, mit Sicherheit und Selbstvertrauen ihren Platz in Führung zu finden.
Besonders berührend war ihre Botschaft: Nicht alles muss neu erfunden werden. Oft geht es darum, sich wieder etwas zuzutrauen, die eigenen Stärken wiederzuerkennen und den eigenen Weg bewusst zu gehen.

Warum Stuttgart diese Dialoge braucht
Nach der Podcast-Aufnahme wurde der Austausch noch intensiver: Die Besucherinnen sprachen sehr klar darüber, warum es Double Duty Dialogues in Stuttgart braucht. Es ging um fehlende Räume, um unerfüllte Erwartungen an Vereinbarkeit und darum, was sich im Alltag zwischen Beruf und Baby noch immer schwer vereinbaren lässt.

Genau dafür stehen die Morning Dialogues: ein geschützter Raum für Mütter und Eltern, die nicht nur über Herausforderungen sprechen, sondern gemeinsam Perspektiven, Netzwerke und Lösungen entwickeln wollen.
Danke, Stuttgart 💫

Danke an alle Frauen, die diesen besonderen Vormittag mit uns gestaltet haben – und an Antonia sowie das Team vom Crave für diesen starken Auftakt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Morning Dialogues in Stuggi.

Mehr zur Community, zu kommenden Terminen und zu den Double Duty Dialogues findest du unter
www.doubleduty.at.

Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich stand da und dachte, das war mein altes Leben.

00:00:03: Ich will die sagen zu Hause eingesperrt aber... Ich war einfach viel zu Hause logischerweise.

00:00:09: Und ich habe dann so gelacht, dass wir immer wieder so wie Rockstars die nicht wissen auf welcher Bühne sie gerade stehen.

00:00:14: So hallo

00:00:15: Stuttgart

00:00:16: und du bist aber ich weiß nicht kann wollen?

00:00:18: So fühle ich mich wirklich manchmal und da merke ich echt, ich bin noch nicht ganz in dieser Welt angekommen.

00:00:24: also die Rollen sind so krass getrennt und mir gelingt auch diese hundertprozentige Präsenz Aber ich brauche das eine Übergang!

00:00:33: Anteile gleich intensiv rauslassen kann, aber ich muss immer in dem Moment genau dort sein wo ich bin.

00:00:39: Das hilft mir unheimlich!

00:00:53: Die

00:01:12: zwei

00:01:12: frisch gebackenen Mammys finden auf die bewegenden Fragen, die richtigen

00:01:16: Antworten, die sie gerne selbst früher gehabt hätten.

00:01:31: In Wien läuft es dann so, dass wir sagen Hallo und herzlich willkommen zu Hause.

00:01:36: Wir sind jetzt live im Podcast und sind bei einigen Autofahrern, einigen wahrscheinlich die Wäsche nebenbei machen, manche die jetzt in den Beruf fahren.

00:01:44: also hallo und herzlich Willkommen in Wien Stuttgart oder wo ihr uns hört!

00:01:48: Wir sind auf jeden Fall live in Stuttgard.

00:01:50: ich sitze hier mit Antonia Rangelow, die jetzt unsere Stuttgarthosten wird und mit Claudia Pfeil unserer ersten Gästin hier in Stutgart.

00:01:59: Herzlich Willkommen Herzlich willkommen hier im Raum.

00:02:02: Wir sind im Craves und wir sind riesig dankbar, dass wir so eine coole Location haben!

00:02:06: Und ich übergebe jetzt an Thunia das Wort weil... Das ist jetzt ganz deine Party!

00:02:12: Danke Sophie!

00:02:12: Ja herzlich Willkommen auch von mir zu Hause zum ersten WDT-Morning Dialog in Stuttgart.

00:02:18: Warum haben wir eigentlich WDTV Dialogs nach Stuttgard geholt?

00:02:22: Einige von euch haben vielleicht auch schon ne Podcast gehört aber diejenigen, die jetzt zum erst mal hören was meine Beweggründe dafür waren Ich habe mir immer schon gedacht, ich würde total gerne einfach was Eigenes machen.

00:02:37: Mir hat irgendwie etwas gefehlt, wo ich einen Austausch mit anderen Müttern habe, wo es auch um berufliche Themen geht und Ambitionen, um Zweifel ja und einfach um die Frau, die irgendwo hinter der Mutter steckt.

00:02:50: Und damit duty steht eben genau für dieses Spannungsfeld.

00:02:53: Wir sind Mütter aber wir sind auch so viel mehr Und ich finde es auch immer schwierig zu sagen, man soll alles unter einen Hut bekommen und dieses Heavy-All-Prinzip – damit kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen.

00:03:06: Ich möchte hier auch einfach ehrlich sprechen, also ehrlich über Zweifel und wie wir diesen Spagat hinbekommen zwischen Familie und beruflichem Anspruch.

00:03:16: Jetzt zu unserer ersten Gästin Claudia!

00:03:18: Ich habe dich im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt, also schon über drei

00:03:22: Jahre her

00:03:23: Und bevor wir reinstarten und du dich vorstellst, starten wir noch mit einem klassischen Double Duty – Double Takes.

00:03:29: Damit dich die Hörer schon ein bisschen besser kennenlernen.

00:03:32: Sehr gerne!

00:03:33: Stuttgarterin

00:03:34: oder zugezogen?

00:03:35: Zugezogen wie man hier sagt, reingeschmeckt.

00:03:38: Wie sagt man Zugrast?

00:03:42: Ein Kind oder zwei kind?

00:03:44: Ein kind.

00:03:44: Komfortzone

00:03:45: oder kaltes Wasser?

00:03:46: Kaltes water?

00:03:48: Kontrolle behalten oder loslassen?

00:03:52: Ich lasse eigentlich über los, aber hätte gern die Kontrolle.

00:03:57: Jetzt

00:03:58: wissen wir ein paar Kleinigkeiten über dich!

00:04:00: Wir würden uns aber jetzt sehr freuen wenn du dich mal bisschen vorstellst und uns auch vielleicht auf deine zwei bis drei wichtigsten Stationen mitnimmst, die du hattest und dass wir auch besser verstehen warum du heute hier sitzt und warum das einfach so gut zu uns ein Thema passt.

00:04:15: Sehr gerne Antonia.

00:04:16: ich freue mich total hier zu sein um diesen Starten zu begleiten.

00:04:19: Ich fange mir mit den Hard Facts an.

00:04:21: Mein Name ist Claudia Pfeil, ich bin zweiundvierzig Jahre alt und meine Tochter ist drei Jahre alt.

00:04:25: Ich bin verheiratet seit fünf Jahren und lebe seit etwas über zwanzig Jahren in Stuttgart.

00:04:32: Und genauso lange war ich auch in einem Versicherungskonzern angestellt, zwanziger Jahre.

00:04:38: Mit sechsundzwanzig habe ich meine erste Führungsrolle übernommen.

00:04:41: Ich wurde Teamleiterin, hab das neun Jahre gemacht, hatte dann die Möglichkeit in die Abteilungsleitung zu wechseln kam meine Elternzeit und das hat noch mal alles auf den Kopf gestellt.

00:04:54: Es war auch so um den magischen vierzigsten Geburtstag herum, wo wir viele gesagt haben, dass es einfach dieses Alter wurde nochmal super viel passiert.

00:05:00: ich kann's bestätigen.

00:05:02: und ja vielleicht kommen wir nachher ein bisschen mehr ins Detail aber das mal zu den Hard Facts.

00:05:07: Ansonsten bin ich eine grenzenlose Optimistin was mir oft hilft.

00:05:14: Und?

00:05:16: Absolut absolut!

00:05:17: und auch vom Typ her immer Team machen.

00:05:22: Also gar nicht so lange denken, die Zweifel kommen dann schon nach hinterher.

00:05:25: logischerweise aber erst mal tun und dann wird sie es schon finden ist so mein Motto.

00:05:31: Was mich vielleicht noch an euch beiden jetzt gerade interessiert beim Geburtsvorbereitungskurs ging's zuerst um die Babys, um euer Körper oder um Business?

00:05:38: Um Business gings mir damals gar nicht und dazu sage ich auch nachher noch was das sich... mich völlig anders gesehen habe in der Mutterrolle und damals auch schon so voll im Mutterwerden Glück war.

00:05:49: Und das Business, obwohl wir ja noch drin steckten wirklich ein bisschen hinten angestellt haben.

00:05:54: Claudia,

00:05:54: wenn wir uns mal auf deine Zeit zurückblicken wie du Führungskraft warst aber noch keine Mutter?

00:06:00: Haben dich damals eigentlich schon Zweifel begleitet?

00:06:04: Auf jeden Fall!

00:06:06: Ich bin selbst in den Lied gegangen und hab' mich auf die Stelle beworben.

00:06:10: Das heißt die Stelle Worte frei Und ich habe gesagt, hier.

00:06:12: Ich möchte gerne aus dem Hintergrund, dass ich nicht wusste wer mir vorgesetzt wird und dann dachte ich okay, ich mache es lieber selbst.

00:06:20: Dann war der Tag X und ich dachte mir ok jetzt bin ich hier!

00:06:24: Ich hab erst mal Tage davor zugebracht meinen Kleiderschrank neu aufzurüsten.

00:06:29: Hab super viel im Außen gelebt wollte souverän wirken und was aber innen noch gar nicht.

00:06:35: das heißt die Kleidung, die Rolle in dich reingeschlüpft bin war mir tatsächlich noch viel zu groß.

00:06:42: Aber ich habe es damals einfach nicht nach außen zugeben wollen weil ich dachte das gehört so dazu.

00:06:47: Ich hatte im Konzern natürlich viele männliche Vorbilder auch schon deutlich älter, die natürlich super souverän immer wirkten und dem habe ich so nachgeeifert.

00:06:58: Und das war jetzt rückblickend dass was nicht gut war, weil ich eben nicht nach mir selbst geschaut hab sondern total im Außen gelebt Und das hat mich ehnerlich wiederum echt schon immer wieder zerrissen.

00:07:26: Ich hab zwar die Position, aber ich fühl sie noch nicht so richtig.

00:07:38: Erst mal habe ich die Rolle supergut gespielt und bin jeden Morgen mit einer Maske ins Büro.

00:07:44: Das ging zeitlang gut.

00:07:46: Irgendwann habe ich gemerkt, wie mir immer mehr Energie gefehlt hat.

00:07:49: Obwohl ich jetzt nicht eine Sechzigstundenwoche hatte, da habe ich schon immer gut drauf geachtet.

00:07:53: Mir war auch dieses ... außer Business meine Freunde treffen, Familie

00:07:58: usw.,

00:07:59: immer sehr wichtig.

00:08:00: Und ich konnte mich dann nicht erklären, warum ich so oft erschöpft war.

00:08:04: obwohl es die Arbeitszeit nicht erklärt hat.

00:08:06: Und

00:08:07: dieses Maskieren kann ich total gut nachvollziehen, ich habe meine erste Führungsrolle mit siebenundzwanzig bekommen und dieses Maskiern also dieses Nicht ganz in dieser Rolle aufzugehen und auch zu genießen ist so anstrengend und man bereitet sich dann so in der Dauerschleife vor.

00:08:23: Also man hat dann die ganze Zeit nur das Gefühl, ich bin die ganzezeit im Preparation-Mode und im Ablieferungsmodus.

00:08:29: Aber ich bin eigentlich überhaupt nicht im Fokus!

00:08:31: Und jetzt fast zehn Jahre später kann ich sagen... ...ich bin immer im Fokuss um mich bringt weniger einfach so aus dem Konzept.

00:08:37: Das hast du wahrscheinlich auch so empfunden oder?

00:08:39: Total

00:08:40: und Rückblicken muss ich auch sagen.

00:08:42: Ich habe mich so viel mit mir selber beschäftigt, obwohl ja genau das nicht meine Rolle ist.

00:08:47: In der Teamleitung geht es ja um das Team.

00:08:49: Es geht um die Menschen für die ich verantwortlich bin Am Anfang jeden Tag, den ganzen Tag nur nach mir geschaut und wie ich wirke.

00:08:56: Und was die anderen wohl denken.

00:08:58: Das war so präsent, dass ich gar nicht gesehen habe, wie es den anderen geht und was sie brauchen.

00:09:03: Deswegen hatte ich auch so wenig echten Kontakt zu meinem Team.

00:09:08: Als ich das festgestellt hab, war's erst mal echt traurig und auch enttäuschend für mich selber.

00:09:14: Ich war enttäuscht von mir selber, weil ich mir sogar nicht vorgestellt hab.

00:09:19: Dann bin ich damals zu meinem Chef und hab gesagt ... Ich krieg nicht den Kontakt zum Team, ich habe das Gefühl wir connecten nicht so wie es mir vorstelle.

00:09:30: Und dann kam ich zu meiner ersten Coaching und das war tatsächlich der Game Changer!

00:09:36: Und ich hab viele Jahre gesagt sie hat super viel verändert.

00:09:40: aber mittlerweile kann ich auch sagen... Es war schon ein Stück mein Verdienst dass ich mich erstmal geöffnet habe, da sich die Mut hatte Zu meinem Chef hinzugehen und zu sagen, es läuft nicht.

00:09:50: Dass

00:09:50: du das überhaupt erkannt hast, weißt du?

00:09:51: Weil wie viele Führungskräfte laufen rum in dieser Welt und bemerken sie bis heute nicht?

00:09:56: also ich glaube diese Connection zwischen Team- und Führungskraft ist oft nicht da oder ist jetzt gar nicht so.

00:10:01: das weibliche Thema Also...

00:10:03: Und dieser Moment wirklich vor sich selbst die Hosen runterzulassen Das wurde immer mal wieder im Leben Super wichtig.

00:10:10: Und du hast dir dann auch noch den Schritt zur Abteilungsleiterin gemacht?

00:10:12: Würdest du sagen, da warst du schon mehr mit dir im Reinen und wusstest mehr wie du das Ganze angemöchtest?

00:10:17: Da hatte ich schon neun Jahre Führung hinter mir und war wirklich angekommen und hatte die Connection mit meinem Team... ...und dachte, ich bin hier der Führungsheld und mir kann nichts mehr passieren!

00:10:27: Ich habe mich dann wieder aktiv auf die Abteilingsleitung beworben und bin wieder in die ähnlichen Unsicherheiten reingerutscht und dachte Verdammte Axt, was ist hier los?

00:10:38: Ich dachte doch ich kann's.

00:10:39: Und dann war es wieder ganz ein ganz anderes Thema.

00:10:41: Auf einmal hatte ich mir einen Vorstand zu tun wo ich mir regelmäßig ins Hemd gemacht habe und es waren ganz andere Themen und das waren wieder Unsicherheiten.

00:10:48: aber ich kannte es schon und konnte besser damit umgehen weil ich sie ja schon einmal erlebt hab.

00:10:53: Wir haben ja auch vorab mit dir Double Duty, Double Takes gemacht und da habe ich dir die Frage gestellt ob Karriereplan oder Bauchgefühl.

00:11:06: Wenn ich mir jetzt aber so deine Karriere anschaue, sieht die schon eher nach klarem Plan aus.

00:11:11: Würdest du sagen, dass du damals auch schon nach Bauchgefühl gehandelt hast?

00:11:15: Es wirkt das mal missverständlich, aber ich möchte sie gerne erklären.

00:11:18: Denn dieses Bauch-Gefühl ist das was bei mir immer anschlägt und mittlerweile habe ich gelernt diesen ersten Gefühl wirklich viel Platz zu geben und danach zu spüren.

00:11:30: Mein Bauch sagt mir... tut das, bewirb dich.

00:11:33: Und dann kommt natürlich fünf Minuten der Kopf irgendwann hinterher und sagt aber und schau mal und vielleicht und da könnte es schwierig werden.

00:11:40: Früher bin ich auch öfter einmal dem Kopf mehr hinterher gestiegen Aber jetzt gebe ich den Bauchgefühl – und auch damals eigentlich schon immer wenn ich ehrlich bin – gebe ich dem Bauch gefühlen mehr Raum, aber lasst den Kopf mitreden, nicht übernehmen!

00:11:55: Das ist so der Unterschied, dass ich erstmal vom Bauch her gesagt habe hier ich bewerbe mich, hier ich mache und der Kopf hat noch ein bisschen mehr geordnet.

00:12:02: Das heißt, in dem Fall gibt es euch dann auch der Unsicherheit ein bisschen mehr das Laufen lassen.

00:12:08: Ja und auch dass das Akzept... Optimismus

00:12:09: wird

00:12:11: schon was.

00:12:11: Der Optimismus bringt mich immer in diese Situation wo ich mir manchmal denke oh mein Gott!

00:12:15: Was hast du getan?

00:12:18: Aber dann lässt sich's ordnen und die Unsicherkeit und alles was gerade nicht so läuft und was blöd ist zu akzeptieren, das ist so mein großes Learning in all den Situationen, in denen ich schon drin geschleckt hatte Hilfe.

00:12:34: Und

00:12:35: wenn jetzt jemand heute hier sitzt, der auch gerade vor einer Entscheidung steht und so ein bisschen zwischen Kopf- und Bauchgefühl und ich weiß eigentlich nicht wie ich mich entscheiden soll?

00:12:43: Wie kann man denn eigentlich herausfinden welche Stimme man vertrauen sollte müsste

00:12:48: könnte?

00:12:49: So aus Coachings Sicht und das bin ich ja nun mal auch würde sagen es ist einfach typenabhängig Man kann das nicht erzwingen und jeder hat schon seinen Weg der auch passt.

00:13:00: Und auch wer gar nicht auf seinem Wachgefühl hörte, das ist vielleicht nicht kennt.

00:13:05: Kommt mit seinem Kopf und mit seinem Verstand dann ein Stück weit.

00:13:10: Da hat mir gut gefallen wieder am

00:13:12: Anfang gesagt, dass du bist ein Typ einfach machen!

00:13:15: ein starker Bauchgefühlmensch.

00:13:17: und dann hält mich irgendwie mein Planungsgehirn davon ab, die nächsten Schritte zu setzen.

00:13:23: Und dann denke ich mir so, ah, ich mach einfach mal!

00:13:25: Ich gehe einfach mal einen Schritt und da kann ich noch immer

00:13:27: nachjustieren.".

00:13:28: Das hat mich ganz gut abgeholt gleich zu Beginn.

00:13:30: Du hast gesagt, dass das einfach machen hilft manchmal um aus dem Kopf rauszukommen und mehr diesen Bauch-Gefühl zu vertrauen weil der Weg ebnet sich während man ihn manchmal geht.

00:13:40: Das beginnt ja auch in kleineren Schritten.

00:13:42: also ich bin jetzt nicht aufgewacht und war auf einmal selbstständig Hatte noch eine kleine Tochter und hier stehe ich jetzt, ne?

00:13:48: Sondern...

00:13:49: Was passt ganz gut.

00:13:50: Weil ich hatte es ja auch im Podcast erwähnt.

00:13:52: Ich habe auf Anfang des Jahres ein Coaching gestartet Und bin da total fix reingegangen mit der Idee.

00:13:57: Ich möchte danach die und die Position haben und wenn die da steht dann bin ich happy!

00:14:01: Und hab dann auf den Weg gemerkt was ist überhaupt nicht.

00:14:04: das ist, was ich eigentlich möchte.

00:14:06: Und ich glaube hätte ich nicht diesen Weg oder dieses Coaching, diesen eigenen Weg wo man wirklich sich überlegt, was möchte man

00:14:11: eigentlich?!

00:14:12: Und ich wollte eigentlich immer von ihr eine Antwort haben Ja wie mache ich das denn jetzt?

00:14:14: und habe erst gemerkt Das ist da ganz viel Zeit, eine achtebeine Gefühle, können wir alles zusammen und deswegen bin ich jetzt eigentlich auch hier.

00:14:22: Weil ich dann draufkomme das ist das was mir Spaß macht, dass es das was ich möchte eine Community hier aufbauen mich mit anderen Müttern verbinden die auch ehrliche Gedanken haben.

00:14:31: und ja fand ich auf jeden Fall total spannend dass es doch immer ein Weg ist.

00:14:34: so sagt die Coaching zwar am Anfang.

00:14:36: Ich dachte mir nach der ersten Session gut Das können wir dann beenden, aber ja total spannend.

00:14:42: Und das ist das was man dann im Ergebnis oft sieht den Menschen der schon mehr oder weniger fertig ist bis er dann auch mal so ein bisschen ins Rampenlicht tritt und bis man das alles sieht?

00:14:50: Aber natürlich beginnt es mit kleinen Schritten!

00:14:53: Und das isso mein Konzept.

00:14:55: auch wenn ich weiß dass möchte ich jetzt machen Dann fange ich meistens erstmal an Mit irgendjemandem drüber zu sprechen und das auch sehr schnell und allein durch dieses Lautsagen wird's schon Realistischer.

00:15:07: und dann überlege ich mir, wenn mich was abhält.

00:15:09: Was ist denn der nächste kleine Schritt, den ich machen kann?

00:15:11: Also nicht nur dieses große Ziel zu sehen sondern Stück für Stück dahin zu gehen.

00:15:16: Das ist das, was mir immer wieder hilft, wenn es mal klemmt.

00:15:19: Und wenn mein Bauch schneller war als meinen Kopf.

00:15:22: Jetzt haben wir auch ganz viel über die Zeit geredet wie du Führungskraft warst, was da deine Zweifel waren ja und dann bist du auch Mutter geworden.

00:15:29: und dann kam deine Tochter, die heute drei ist.

00:15:32: Was war dafür dich der krasseste Wendepunkt?

00:15:36: Der kam ziemlich schnell.

00:15:37: Ich erinnere mich, dass ich sechs bis sieben Wochen nach der Geburt hier in Stuttgart auf dem Marktplatz stand ohne irgendjemanden nur mit mir allein und ich stand da und dachte das war mein altes Leben!

00:15:49: Und auf einmal, weil davor, ich will nicht sagen zu Hause eingesperrt aber... ...ich war einfach viel Zuhause logischerweise ne?

00:15:57: Mit meiner Tochter, mit meinem Mann und der ganze Besuch und die Geschenke und das Celebration vom neuen Baby.

00:16:02: und auf einmal war ich so in meiner alten Welt Und das ist so heftig aufeinandergeprallt, dass ich das mal gar nicht mit klarkam.

00:16:10: Dann habe ich gemerkt, okay, das fehlt mir einfach ohne Ende.

00:16:14: und dann stand ich da und mussten mir echt ein paar Tränchen verdrücken weil ich damit nicht gerechnet hab.

00:16:19: Da möchte ich ganz kurz die Geschichte von Valentina.

00:16:21: also wer uns im Black Cross hört er kennt ja auf unsere unterschiedliche Sichten.

00:16:25: Ich war so die toxisch positive wie alles gebacken bekommt und ach das kriegen wir schon hin und bin so du-du-du.

00:16:32: und Valentiner war wirklich Schwer traurig, dass sie etwas zurückgelassen hat.

00:16:38: Und ... Sie war mir sieben Monate voraus und ich hab dann immer gedacht, oh Gott wann kommt das bei mir?

00:16:43: Das muss doch jetzt auch irgendwann mal eintreten weil ich bin noch nicht an den Punkt nein!

00:16:46: Ich bin weiter toxisch positiv geblieben und habe alle weiter infiltriert, dass alles so super ist, dass sich alles ausgeht kann dann auch dazu führen, dass man sich leicht überfordert und alles irgendwie auf einem selben Level weitermachen will, was auch nicht immer einfach ist.

00:17:00: Aber für Valentina war das dann so dass sie gesagt hat Sie muss darüber sprechen!

00:17:05: Sie muss es auf Tonband bringen und sie muss anderen Frauen da draußen mitteilen, dass es okay ist

00:17:10: auch

00:17:11: mal nicht glücklich zu sein Auch wenn man sein Kind liebt, auch wenn man einen Job zurück möchte... ...auch wenn man das Gefühl hat ich möchte alles unter den Hut bekommen aber es ist so schwer dass man hundertprozent präsent ist mit dem kleinen Wesen, das man da jetzt in die Welt führt und auch wieder klar wird mit dem Weg den man noch nicht weiß ob man ihn wieder gehen will.

00:17:33: Und da ist es auch echt okay traurig zu sein oder überzukompensieren weil das war ja auch meine Art damit umzugehen.

00:17:39: und deswegen Valentina wir grüßen dich.

00:17:41: du bist der Grund warum wir alles hier auf Thumband haben und Claudia wir können uns absolut nachvollziehen.

00:17:46: also ein großer Grund warum wir Double Duty Dialogs in die Welt gesetzt haben, damit wir eben Eismamis nicht in der Isolation verschwinden und mit all diesen Gedanken alleine sind.

00:17:56: Und was

00:17:56: würdest du sagen?

00:17:57: Was hat es noch bei dir ausgelöst?

00:17:59: also ja du hast was ich immer bei dir bewundert habe, du hast auch immer geschafft diese Momente zu schaffen wo du einfach alleine etwas für dich gemacht hast und das relativ konsequent kamen da dann schon auf die ersten Gedanken Richtung Berufswelt auf.

00:18:15: Ich glaube dieser Marktplatzmoment von dem ich gerade gesprochen hab Der hat schon viel in mir ausgelöst, weil ich da ihm gemerkt habe es stecken einfach super viele Rollen noch in mir und Anteile.

00:18:26: Und den hab' ich dann wirklich Platz gegeben und auch immer wieder bewusst Platz gegeben.

00:18:32: Ich habe mit meinem Mann einen Mann der gut zuhört... ...und mich in der Hinsicht auch immer weiter unterstützt und das weiß ich auch richtig zu schätzen.

00:18:42: aber ich muss eben auch er kann's nicht raten ne?

00:18:46: Ich muss es ihm sagen, was los ist und was ich brauche.

00:18:49: Und dann wurde schon auch ziemlich schnell klar, dass sich jobtechnisch gerne nochmal etwas verändern

00:18:56: möchte.".

00:19:06: Ich habe mich dann ganz wieder damit auseinandergesetzt.

00:19:13: Bei mir kam dann auch irgendwann diese Unzufriedenheit dazu mit der Vorstellung, ah ich muss wieder in diese Position zurück.

00:19:19: ist das wirklich das was ich machen möchte?

00:19:22: wenn sich jetzt andere hier im Raum auf die Frage stellen?

00:19:24: Was würdest du ihnen raten?

00:19:26: Würdest du sagen, dass muss man erstmal aushalten oder beobachten oder konkrete Schritte gehen?

00:19:32: Was wäre da dein Advice?

00:19:36: Ich denke es kommt darauf an wie groß der...ich nenn's mal so wie es ist der Schmerz ist und wann er vielleicht auch angefangen hat, wie zufrieden warst du vor der Elternzeit?

00:19:48: Wie cool fandest du da deine Aufgaben und deinen Job.

00:19:51: Und wenn's da schon anfing dann wird es in der Regel nicht besser!

00:19:56: Wenns davor schon so war, dann sollte man erst recht hinschauen und auch wenn sich erst in der Eltern-Zeit was ergibt sowas beispielsweise bei mir dass ich dann gemerkt habe mich zieht sie nicht so richtig zurück auch schon in der Schwangerschaft so.

00:20:10: Ich habe mein Abteilungsleiterjob, ich glaube im vierten oder fünften Monat zurückgegeben.

00:20:15: Da hab' ich festgestellt, ich werde nicht zurückgehen, zumal weil ich mir nicht Vollzeit vorstellen konnte und das in der Funktion schwierig war.

00:20:23: Aber auch von den Aufgaben her war es für mich auf einmal so klar!

00:20:27: Und dann war halt wieder dieser Machert-Typ, so schnell konnte ich gar nicht gucken wie ich dabei beim Chef saß

00:20:31: gesagt habe

00:20:33: wir können die Stelle freigeben.

00:20:34: Und wenn ich dann aber auch dran geglaubt Das ist sich schon regelt und erst dann kam die Idee mir der Selbstständigkeit.

00:20:40: Schön!

00:20:41: Und wir sitzen ja hier im Crave, also vielleicht darf ich das verwenden dahinter und steht eh what are you craving for?

00:20:47: Was warst denn genau was du, was du wolltest?

00:20:50: Also warum war da so plötzlich diese andere Pull ausgelöst durch wahrscheinlich die Mutterschaft?

00:20:56: Ja, ich habe mich dann einfach noch mal viel freier gefühlt.

00:21:00: es waren nochmal wie ein kleiner Resetknopf.

00:21:03: Ich dachte jetzt hab' ich noch einmal alle Möglichkeiten weil es gibt irgendwie auch einen Grund Und es wirkt nicht so crazy, wenn ich jetzt sage... Jetzt habe mich

00:21:09: ähnlich die Ausrede!

00:21:11: So ein bisschen war's so.

00:21:12: Es hat mir geholfen tatsächlich und die hab' ich da noch wirklich gerne genutzt.

00:21:17: und dann kam wieder dieses Gefühl, ich möchte was verändern aber ich konnte zu dem Zeitpunkt auch nicht greifen und habe mich erinnert wie gut mir damals die Coaching getan hat?

00:21:28: Und habe mich nochmal in Richtung Karriereplanung coachen lassen Und war da bei jemandem, wo wir geschaut haben was sind denn wirklich meine Stärken?

00:21:37: Was bringe ich von Haus aus mit.

00:21:39: Wo muss ich gar nicht viel für tun?

00:21:41: Das war das eine weil ich immer so wollte, was wirklich von innen heraus, was sich einfach gut kann und was locker und easy ist.

00:21:47: Weil ich mir schon dachte na mit Kind gibt es schon genügend Herausforderungen dann möchte ich da wenigstens safe sein.

00:21:53: Und sie hat mich gefragt und das fand ich auch toll!

00:21:55: Mit welchen Menschen möchtest du denn jeden Tag zusammenarbeiten?

00:22:01: den ich davor so noch nie betrachtet habe.

00:22:04: Und dann ging es bei mir los und ich dachte auch mit diesen und jenen, denn da dachte ich mal kurz, ich muss hier in die Hochzeitsindustrie, weil ich dachte das sind ja alle so glücklich und happy.

00:22:13: Ich möchte

00:22:14: bitte mit glücklichen Menschen arbeiten!

00:22:16: Aber da waren nicht so meine Stärken verankert, weil Brautberatung oder ehrlich?

00:22:21: Aber den Ansatz finde ich total schön, weil ich glaube auch dass wir Frauen manchmal so dankbar sind das wir irgendwas nachher bekommen.

00:22:28: Auch vorher schon.

00:22:29: also ich kenne auf dieses okay.

00:22:30: ich bin jetzt einfach mal froh dass ich diese Sicherheit habe oder das Angeständen Verhältnis erreicht hab im Versicherungssystem bin.

00:22:36: Also ich kenn es zumindest bei mir im Freundeskreis dass man auch nach der Karrenz sich wieder zurück rettet in einer Position in der man eben nicht hundert prozent ist wirklich ist und ich für dieses innehalten zu können Und kurz mal resetten mit wem will ich denn meine Zeit verbringen und die Zeit wieder kostbar war, wenn ich da so ein kleines Lebewesen und meine Familie wieder ein bisschen quasi zurück lasse.

00:22:57: Und man überlegt dann okay diese Zeit ist so wertvoll?

00:23:00: Ich möchte in einen Job zurückgehen wo ich auch die Menschen mag.

00:23:03: also das finde ich gut weil die Menschen sind oft als nicht zu der richtige Faktor.

00:23:08: Das sind wir wieder sehr stark bei uns was du vorher geschildert hast mit der Ambition wie wirklich, wo möchte ich sein, wo möcht ich landen.

00:23:14: Also es ist ein guter Punkt sich mal selber zu überlegen Wer sind die Menschen, die da herunter sein sollen?

00:23:21: Ja Menschen und auch welche Themen will ich eigentlich danach machen.

00:23:24: Also ich kann mich noch erinnern bevor unsere erste Tochter auf die Welt kam hat mir jemand mal gesagt und danach schaue wirklich das du die Themen bekommst sie doch haben möchtest.

00:23:31: und dann habe ich gedacht ja ich komme in das Team zurück um wir besprechen dass und es wird dann auch schon so passen.

00:23:36: ist es auch dann schwer was zu ändern.

00:23:39: da braucht man irgendwie.

00:23:40: Im Vorhinein finde ich sehr viele Gespräche und die hatte ich jetzt vom zweiten Mal einfach geführt.

00:23:44: Also, ich habe einfach relativ klar sagen können was möchte Ich und was möchte ich nicht?

00:23:49: Und das finde ich schön.

00:23:51: In einer älteren Zeit wird einem irgendwann auch bewusst Was will ich und was will ich nicht!

00:23:56: Das ist so wichtig aber dass man das auch anspricht und ausspricht wie du es vorhin schon gesagt hattest Ja und deswegen wie gesagt sitzen wir hier.

00:24:04: Jetzt

00:24:05: haben wir ganz viel über dich und was du dir dabei gedacht hast gesprochen.

00:24:10: Es war da auch noch deine kleine Tochter.

00:24:12: Ja?

00:24:12: Wie würdest du sagen, hat sie denn deine Entscheidungen mit reingespielt?

00:24:16: also hat das deine beruflichen Ambitionen nochmal klarer gemacht?

00:24:20: ja klar durch die Elternzeit hatte man natürlich grundsätzlich mehr Zeit.

00:24:24: wie hat sie da deine Gedanken nochmal unterstützt oder verändert?

00:24:31: Ich sag mal im Jahr der Elternzeit Die Selbstständigkeit aufgebaut, hatte selbst noch ein Coaching gemacht zum systemischen Coach.

00:24:41: Und da fand ich... Das erste Jahr in Elternzeit fand ich recht entspannt und habe mich auf die Selbstständlichkeit vorbereitet.

00:24:49: Dann kam Romy in die Krippe mit einem Jahr und ab da fand es wirklich komplizierter, obwohl ich mir immer dachte na dann hab' ich ja wieder Zeit!

00:24:59: Aber dieser ganze organisatorische Aufwand Auch dieses Wissen, sie ist jetzt dort und ich bin hier.

00:25:14: Das ist was, was ich unterschätzt

00:25:17: habe...

00:25:18: ...und jetzt hab' ich einen Faden

00:25:20: verloren.".

00:25:23: Mit dem Hallo!

00:25:24: Aber es ist nicht cool dass du gesagt hast, du bist hier, du bis dort und sie ist erkannend?

00:25:27: Ja.

00:25:27: Aber um dir vielleicht den Faden wieder zurückzugeben wie war denn dieses Gefühl das du sagst okay du hast jetzt mal diese Trennung oder noch kein klares Spirit.

00:25:43: Ich glaube, ich habe das vorher mit jemandem von euch besprochen und es ist so wichtig eine gewisse Klarheit für sich selber zu entwickeln.

00:25:49: um mit dem Kind eine Klarheit zu haben, dass man sagt okay wir kriegen das hin.

00:25:54: Wir schaffen meine Eingewöhnung in der Kita!

00:25:56: Wir schaffen, dass ich jetzt fünf Stunden von dir getrennt bin.

00:25:59: Ich hatte ja richtig einen physischen Trennungsschmerz.

00:26:02: Ich habe meinen Sohn ganz viel getragen und ich hab hier so ne Leere gespürt an der Brust.

00:26:06: Das war so heftig.

00:26:07: Ich bin im Büro gesessen so apathisch und hab mir gedacht so... ...ich freu mich total hier zu sein aber irgendwie fehlt da einfach echt etwas.

00:26:16: Wie ging's dir denn?

00:26:17: Also Trennungsschmerz und Unklarheit wo es dann wirklich weinbar geht.

00:26:21: Es war am Anfang für mich auch nicht leicht von den Gedanken her und ich habe's dann für mich wirklich da der Kopf eingesetzt, weil ich mir nicht anders zu helfen wusste.

00:26:30: Da war dann der Plan?

00:26:31: Genau!

00:26:33: Weil das Bauchgefühl irgendwie nur noch Rambazamba ging...

00:26:37: Und ich hab dann gesagt okay, Romi ist jetzt in der Kita und ich bin jetzt hier und jetzt wird reingehauen und geschafft ohne Ende.

00:26:44: und dann hatte ich manchmal sogar das Thema dass ich dachte oh jetzt muss ich sie abholen Und eigentlich war ich nach vollem Flow.

00:26:51: Und das waren Wochen, da hat mein Kopf wirklich durchgedreht weil ich mir alles zügig aufbauen wollte und aber natürlich gemerkt habe... Da ist meine Tochter die mich braucht und die ich ja auch sehen möchte!

00:27:06: Und da war ich wirklich in der Zwickmühle und es war schwer.

00:27:12: Es war einfach schwer Ich will's gar nicht und kanns gar nicht schön reden So geholfen, dass ich sie schon recht knapp abgeholt habe.

00:27:23: Bis sechzehn Uhr hat die Kita offen.

00:27:24: Ich hab das ausgenutzt.

00:27:26: Romi war meistens mit der Letzte oder Vorletzte aber ich habe mir gesagt es ist jetzt wichtig und habe im Gegenzug die Zeit die wir danach hatten.

00:27:35: Ich sag mal ab fünfzehntundfünfzig weil mein Business wirklich Ad-Actor gelegt.

00:27:41: Ich habe nicht mehr aufs Handy geschaut, ich habe den Laptop nicht wieder aufgeklappt.

00:27:46: Wir waren auf dem Spielplatz, wir haben zu Hause gespielt und haben Freunde getroffen.

00:27:50: Und diese drei Stunden am Abend bis sie wieder schlief, die haben wir so intensiv genutzt dass mich das dann auch wieder beruhigt hat und versöhnt hat.

00:28:01: Das war mein Weg und die gehe ich bis heute.

00:28:06: Was ich in den drei Jahren jetzt gelernt habe ist, dass sich alles intensiv machen kann und mehrere Anteile gleich intensiv rauslassen können Aber ich muss immer in dem Moment genau dort sein, wo ich bin.

00:28:21: Das hilft mir unheimlich!

00:28:34: Die brauchen mich jetzt und das finde ich ein total schöner Gedanken.

00:28:51: Ich wollte dich vorher fragen, habe mir die Frage dann aber selber aufgestellt ob das besser mit der Zeit wird dieses schlechte Gewissen was man doch immer hat.

00:28:59: würdest du sagen jetzt eine an der Selbstständigkeit Du kannst jetzt alles besser einteilen.

00:29:04: Du sagst auch mal vielleicht einen Tag bisschen früher kann ich sie abholen wie teilst du dir deine zeit ein?

00:29:09: Und wie ist dein gefühl von?

00:29:11: es ist besser geworden oder Das Gefühl geht nie weg?

00:29:15: Also die Zeit ist natürlich nach wie vor eigentlich viel zu knapp.

00:29:19: Ich habe gelernt, knallhart zu priorisieren und wenn ich merke oder wenn ich morgens höre, die Kita hat heute nur bis vierzehn Uhr offen was im Winter durch Krankheit vom Personal leider oft passiert dann gucke ich mir meinen Tag an, dann spreche mit meinem Mann und dann fliegt raus was nicht unbedingt wichtig ist Und das ist dann halt Wäsche!

00:29:40: Das ist Aufräumen weil als allererstes Und auch im Business gibt es dann Themen, die können warten.

00:29:47: Dann gibt's halt den Tag mal kein LinkedIn-Post.

00:29:49: Na meine Güte, kriegt ihr jemand mit außer mir selbst?

00:29:53: Und da mehr abzuschalten und loszulassen und ist okay sein zu lassen, das hilft mir sehr!

00:30:01: Ich habe so lachen müssen, als wir am Freitag miteinander geschrieben haben.

00:30:04: Wir haben einen Baby-Treff.

00:30:05: So heißt er in Wien.

00:30:06: Also unser Morningdialog in Wyn veranstaltet und ich schreibe Antonia, oh Gott!

00:30:11: Ich bin gerade viel zu knapp aus unserem Kindergarten gekommen, also unserer Kita.

00:30:15: Ich weiß noch gar nicht wo ich bin und dann schreibt mir Antonia eher, so geht es mir öfter beim Abholen.

00:30:20: Diese Switches im Between sind einfach richtig krass manntvoll für den Kopf weil du bist ja entweder in heftigen Verhandlungen oder eben bei mir Kindergärten.

00:30:31: Auch beim Hauptberuf gibt es manchmal so Phasen, wo ich mir dann denke okay jetzt ist wieder der Switch in die andere Welt und ich habe dann so gelacht dass wir immer wieder so wie Rockstars die nicht wissen auf welcher Bühne sie gerade stehen.

00:30:42: So hallo

00:30:43: Stuttgart!

00:30:44: Und du bist aber... Ich weiß nicht, Krampolg?

00:30:46: So fühle ich mich wirklich manchmal und da merke ich echt, ich bin noch nicht ganz in dieser Welt angekommen.

00:30:53: also die Rollen sind so krass getrennt und mir gelingt auch diese hundertprozentige Präsenz so einen Übergang und ich habe dann für mich angefangen, wenn es eben geht.

00:31:03: Du weißt am Freitag ist mir überhaupt nicht gelungen aber wenn es geht versuche ich diese Übergangsphasen auch kleine Kalender einzutragen also echt so zwanzig Minuten ein Café mit einer Freundin wo die Berufswelt zurückbleiben darf und das Privatleben dann wieder überhand gewinnen darf und dass es für mich auch mittlerweile Business weil's mir eine Klarheit gibt um in den nächsten Lebensabschnitt wieder überzugehen und das vielleicht ein kleiner Tipp zu Hause oder hier im Raum.

00:31:29: Es hilft.

00:31:31: Weil sonst bist du echt manchmal Mattscheibe, also was ihr bis dir gilt

00:31:35: Und es hilft auch das einfach so okay sein zu lassen.

00:31:38: Ich war mit einer Freundin am Wochenende.

00:31:39: in Österreich Hat man ein kleines Mama-Medelswochenende und auf einmal springt ihr Baby von an.

00:31:46: Wir saßen abends bei einem Glas Wein und sie sagt oh Gott ich hab das Kind dabei Die Kleine ist neun Monate!

00:31:54: Und wir waren einfach so in unserer alten Welt und in Themen die gar nicht babybezogen waren Und dann

00:31:59: plötzlich kam das Baby vorne und

00:32:00: hat sich zurück gewollt.

00:32:01: Genau, genau!

00:32:02: Sie ist da losgesprungen wie der gestiefelte Kater... ...und es war.

00:32:07: sie kam zurück und meinte so Gott wie unangenehm und ich hab's jetzt echt kurz vergessen.

00:32:12: Dann haben wir aber herzlich gelacht und ein Schluck getrunken... ...dann war es doch wieder gut, aber sowas passiert einfach und es ist okay.

00:32:19: Mir gehts auch umgekehrt.

00:32:20: also ich sitze in einem Business Meeting und denke mir so Wo ist denn der Kleine jetzt eigentlich?

00:32:24: Weil man dann so in dieser Business-Welt ist, sondern natürlich ist er bei meinem Ehemann oder in der Kita und immer gut aufgehoben.

00:32:30: Aber man hat manchmal den Gletsch in der Matrix!

00:32:34: Und das ist bei meinem Mann Licht.

00:32:36: Das muss man ganz ehrlich sagen.

00:32:38: also ich weiß nicht wie es euren Ehemännern geht die können da richtig abschalten.

00:32:42: Das ist dann einfach nicht vorhanden, das ist ein ganz klar Beruf und ich glaube bei uns dreht es nie ganz ab.

00:32:48: Vielleicht ist es biologisch, vielleicht emotional oder psychologisch – bei mir dreht das nicht ab!

00:32:53: Und das ist dann schon dieser Marm-Gild, von dem man oft spricht.

00:32:56: Also dieses schlechte Gewissen, dass einen irgendwie durchs Berufsleben begleitet und ich glaube daran sollten wir vielleicht ein bisschen gesellschaftlich arbeiten, dass der in den Hintergrund treten kann.

00:33:06: Natürlich sind wir alles großartige Mammys und versorgen unsere Wunder bestmöglich aber dass man auch so ein bisschen klarer mit seinen Rollen umgehen darf und dafür einstehen darf, das wäre schon mal ein richtiger Schritt für mich.

00:33:17: Das finde ich einen guten Punkt denn du sagst... Wo ich es dann oft denke, ist wenn mein Mann sagt also ich geh dann bin

00:33:24: ja in

00:33:24: einer Stunde wieder da und werde ich selber aus dem Haus muss.

00:33:27: Also da liegt das, da ist das.

00:33:28: Das Essen wäre hier ...

00:33:31: Und ich kenne das.

00:33:32: Was gibt's zum Abendessen?

00:33:33: Wo liegen die?

00:33:36: Es kommt öfter vor.

00:33:37: Wenn sie ganz klein sind, ist das noch mal mehr.

00:33:38: Natürlich brauchen Sie

00:33:40: eine gewisse

00:33:40: Versorgung.

00:33:41: oder willst auch, dass Sie zum richtigen Zeitpunkt essen und schlafen.

00:33:44: Und irgendwann kommt der Punkt, wo man sich denkt, wenn Sie einen langen Mittagsschlaf machen,

00:33:50: Und bei mir ist es dann so, mein Mann geht einfach los und ich dann so du brauchst du nicht noch... und jetzt nein Leute kommt er komplett verschwitzt nach Hause aus dem Park.

00:33:57: Ich musste da nach einer Winkel fragen bei einer anderen Mutter.

00:34:00: das war richtig umlangende und ich habe dann so ja was sind die Schritte wo du merkst?

00:34:04: so vielleicht ist ganz gut meine Panikattacke

00:34:06: Aber sollten wir uns da vielleicht auch mal eine Schreibe von den Väter abschneiden?

00:34:09: Frage ich mich gerade oder?

00:34:10: Ja, eindeutig!

00:34:11: Und auch einfach mal gehen weil ich glaube die wenigsten werden also alle werden überleben.

00:34:17: Ich bin ziemlich sicher.

00:34:18: Vielleicht anders, aber...

00:34:21: Es ist ja dann auch ein nettes Gespräch, deswegen wie stattfindet und sich nicht ducken.

00:34:31: Und ich meine dieses Windelbeispiel jetzt auch im besten Sinne vielleicht beruflich dass man mal sagt so du wie viel hast du verdient nachdem du wieder zurückgekommen bist aus der Aus der Elternzeit?

00:34:40: oder darf man nach ich weiß es nicht vierzig Stunden fragen oder soll ich mich mit fünfzehn Stunden gleich zu verrieben geben?

00:34:46: Wie hast Du es gebacken bekommen?

00:34:48: also ich glaube diese Ehrlichkeit zwischen Mammys die manchmal Väter uns so schön vorleben Weil sie ja gar nicht den Anspruch haben, es perfekt zu machen.

00:34:58: Das ist glaube ich ganz gut.

00:35:00: Das könnten wir uns echt abschauen.

00:35:02: Vielleicht noch eine Frage zu deinem Neustart als Coaching?

00:35:06: Da hast du ja wieder von Null begonnen in deiner Rolle als Aufteilungsleiterin.

00:35:10: da warst du dann schon drin.

00:35:11: Du wusstest woran du bist Was deine Stärke ist wie du das ganze Leben möchtest.

00:35:16: Wie ging's dir damit an der Selbstständigkeit?

00:35:18: kam dann nochmal viel aus?

00:35:21: Was dich an dir selber überrascht hat, war das unangenehmer am Anfang viel nach Hilfe zu fragen.

00:35:25: Also es ist eigentlich gut vergleichbar mit dem Thema was wir gerade

00:35:29: hatten?

00:35:31: Ja ich habe mich ja mit dem thema selbstständig gemacht.

00:35:35: oder mein Anliegen ist mich um neue Führungskräfte zu kümmern also genau diese Situationen zu unterstützen in denen ich selber war und coachte neue Fährungskräfte und war deswegen in dem Thema an sich sehr sicher und sehr stabil.

00:35:49: denn ich hab's selbst erlebt kann da wirklich

00:35:52: gut

00:35:54: weiterhelfen.

00:35:55: Und das hat mir geholfen, dass sind dann so die Skills wo ich sage check!

00:36:00: Da kann ich mich drauf verlassen.

00:36:02: aber dann kam halt sowas wie mein LinkedIn Profil was zu dem Zeitpunkt dreiundzwanzig Kontakte hatte.

00:36:11: und ich bin gestartet am ersten siebten letzten Jahres Mit LinkedIn.

00:36:15: und gucken wir das da an und denken, hätte sie vielleicht auch mal früher anfangen können.

00:36:19: Und es ist nicht wirklich an diesem Starttag!

00:36:22: Meine Homepage hat mir wirklich einen riesen Kopfzerbrechen bereitet... ...und am Anfang hat man ja irgendwie wenig Geld und möchte jetzt auch nicht super viel investieren.

00:36:34: wenn Motto ist schon immer eher erstmal ein bisschen was einnehmen und das dann investieren?

00:36:38: Dann ist am Anfang natürlich nicht soviel da.

00:36:40: Und jetzt groß an die Ersparnisse, wollte ich auch nicht um eine Website aufzustellen.

00:36:47: Da hat mir KI super viel geholfen und dieses Mindset reichen schon mal auch.

00:36:55: Das zieht sich durch.

00:36:58: aber Buchhaltung ist mein absoluter Feind und so gibt es jede Woche wieder Themen wo ich mir denke ach krass das gehört jetzt auch dazu Und das überrumpelt mich auch immer wieder.

00:37:08: Aber das

00:37:08: war jetzt mein Schlagwort für eine kleine Werbeeinschaltung, wir sind nämlich genau so bescheiden bei LinkedIn.

00:37:15: Also wenn ihr auf link der Zeit bitte folgt WD Dialogs.

00:37:19: Wir haben dann auch immer ein bisschen einen anderen Fokus dass wir unsere Gäste featschen aber stehen da auch noch am Beginn.

00:37:25: Auf Social Media also auf Instagram geht es schon ein bisschen besser aber auch da haben wir noch Luft nach oben.

00:37:30: also bitte teilt uns an Freundinnen von denen geglaubt dass der Inhalt für sie wertvoll ist.

00:37:38: Und wenn er wertvoll is, klickt auf das Herzchen, teilt es, kommentiertes... Das ist einfach für den Algorithmus so wertvoll!

00:37:44: Es liegt bei uns absolut nicht im Vordergrund.

00:37:46: Unser Podcast hat super stabile Zahlen.

00:37:49: Wir werden über die Google-Suche gefunden.

00:37:50: Das heißt, es sitzen Frauen zu Hause und haben diese Fragestellungen.

00:37:54: Geht dann Gott sei Dank durch dem Podcast beantwortet werden?

00:37:56: Also der Podcast ist man voll bei Peaks von zu dreitausend Hörerinnen was echt für einen Staat.

00:38:01: sehr gut davon sage ich ganz offen, aber der Algorithmus spielt uns natürlich zu den Frauen mit die vielleicht davon profitieren.

00:38:09: Also wenn ihr uns nicht reich machen wollt was sicherlich unser Ziel ist dann aber bitte einfach weiter teilen damit wir die Frauen erreichen denen wir helfen können und das ist wirklich unser Fokus.

00:38:19: einfach damit ihr mal wisst wie wollen jetzt keine Influencerinnen werden?

00:38:22: Wir haben kein großes Bedürfnis dass wir uns selbst vermarkten sondern wir glauben wirklich dass es wertvoll ist für das Weiterkommen von Frauen im Beruf.

00:38:34: Also kann schon passieren, auf jeden Fall so nebenbei passiert.

00:38:38: Ich glaube was Claudia uns geben kann wir können reich an Tipps werden von dir und Wir haben so viele tolle Gedanken mitnehmen können Und vielleicht nochmal alles zusammengefasst, was wir heute auch besprochen haben.

00:38:50: Also jetzt stellen wir uns vor es hört uns jemand zu.

00:38:53: hier sitzt jemand der schon seit wohnerten oder auch seit jahren merkt das beruflich irgendwas einfach nicht ganz so hin haut es nicht mehr Spaß macht man nicht mehr gerne hingeht und nicht mehr gefordert ist.

00:39:04: gleichzeitig hat man aber auch eine familie man hat dafür verantwortung hat aber diesen sicheren job.

00:39:09: was würdest du denn dieser person raten?

00:39:12: Man findet ja irgendwie auch immer einen Grund zu sagen, ich bleib dann lieber doch noch da.

00:39:16: Weil das ist halt der einfache Weg.

00:39:18: Wo würdest du denn anfangen?

00:39:19: In kleinen Schritten hast Du heute schon öfter gesagt vielleicht achtzig Prozentlösungen.

00:39:24: aber wie ist denn Dein Start und was berätst Du auf deinen Coaches?

00:39:29: Wenn sich jemand verändern möchte hilft es immer sich an Menschen zu orientieren die das schon erreicht haben.

00:39:36: dafür braucht's aber natürlich schon ein Plan oder eine Idee im Kopf Was man sein möchte.

00:39:43: Wenn einfach nur dieses Gefühl ist, ich möchte was anderes machen oder ich bin unzufrieden.

00:39:49: Dann gilt es erstmal da wirklich hinzuschauen und das wirklich nicht unbedingt alleine.

00:39:54: Da hilft eine Freundin, da helfen Geschwister, der helfen Eltern.

00:39:58: Es einfach mal anzusprechen und das merke ich auch in meinen Coachings immer wieder die Gedanken, die ausgesprochen werden sind etwas anderes.

00:40:07: Und man erzählt etwas und bekommt ne Frage auf die man selber gar nicht gekommen wäre.

00:40:13: Und so beginnt es und so werden die Dinge klarer.

00:40:17: Es ergibt sich der Weg, dann gehört natürlich auch eine gute Schippemut dazu etwas zu verändern.

00:40:23: das hilft leider nichts.

00:40:26: Man muss was tun man muss sich trauen und einfach auch mal was ausprobieren.

00:40:32: Man muss jetzt nicht von heute auf morgen komplett was wechseln.

00:40:36: Man kann mal reinschnuppern vielleicht wenn man einen kompletten Beruf wechselen möchte nimmt man sich mal an der Woche Urlaub und macht irgendwo ein Praktikum.

00:40:43: Und guckt, ist es denn wirklich was?

00:40:45: Für wen das jetzt?

00:40:46: nix ist sich sofort irgendwo reinzustürzen... Es gibt auch kleine Steps die man dann einfach gehen kann.

00:40:51: Vielleicht bevor wir dann das Wrap-up beginnen wie wir dann immer schließen.

00:40:55: Claudia hast du vielleicht noch einen Tipp wenn man das Gefühl hat.

00:40:57: man sitzt jetzt gerade in der Elternzeit oder in der Karrenz für die österreichischen Hörerinnen Und hat diesen Gedanken, ich wollte doch immer schon einmal Trainerin, Coaching Mentorin sein.

00:41:09: Was sind denn da so die Ansprüche?

00:41:11: und du weißt das Coaching Business wächst jetzt gerade ganz rasant?

00:41:16: Wie kann man so dass seinen USP ein Unique Selling Point für sich heraus entwickeln Du bist Führungskräfte-Coaching, so diesen Fokus finden um auch wirklich ein professionelles Coaching aufzubauen.

00:41:29: Du meinst wie man das Thema findet?

00:41:31: Das Thema

00:41:31: findet und dann auch als Marke aufbaut.

00:41:34: Ja, das Thema denke ich schlummert in uns allen!

00:41:37: Und das ist das was ich vorher noch angesprochen habe.

00:41:39: Wo liegen meine Stärken, meine Interessen?

00:41:41: Was kann nicht wirklich gut Ich bin hundertprozenten Freund davon jetzt nicht einfach irgendwas zu machen.

00:41:47: Also ich bin nicht in die Brautmode gegangen Obwohl ich das Business mag, sondern habe geschaut wo komme ich denn her und was kann nicht.

00:41:54: Und wenn man etwas schon sehr lange macht dann spricht es auch dafür dass man ist schon ein Stück weit gerne macht.

00:42:00: Ich war nur in dem Konzern dann einfach ein bisschen gefangen.

00:42:05: Wie baut man so was auf?

00:42:08: Ich hab' auch da viel mit KI gesprochen Mit anderen Coaches gesprochen Auch da gefragt wie hast du's gemacht?

00:42:17: Aber immer wieder den Double Check.

00:42:20: Wie passt es denn zu mir?

00:42:22: Und da auch nicht den Fehler machen, nur weil's bei jemand anderen geklappt hat dem Straight irgendwie hinterher zu rennen.

00:42:28: Weils für jeden eben anders passen, anders läuft und ich kenne viele die haben das erstmal neben her aufgebaut.

00:42:34: Haben dann ihre Vollzeit Jobs nach und nach reduziert.

00:42:38: Haben das quasi parallel dass eine wachsen und das andere ein bisschen abschmelzen lassen.

00:42:43: Für mich wäre es nix gewesen Weil ich weiß, da wäre ich ein bisschen schlampiger in der Umsetzung gewesen.

00:42:48: Oder zerrissen?

00:42:49: Das versteh'n

00:42:49: mich auch!

00:42:50: Ich glaube, ich hätte dieses Sicherheitsnetz... Es hat mir sehr gut getan, dass ich es nicht hatte Und dadurch bin ich super schnell ins Tun gekommen, aber das passt nun auch wiederum nicht zu geben.

00:43:02: Ja

00:43:02: und es ist sehr mutig muss man sagen auch als Mami Das verstehe schon dass so manche dann auf diesen Sicherheitsaspekt achten Aber es hilft im Boost.

00:43:09: also das kann absolut absolut Antonia du bist im Least.

00:43:12: Du sagst obwohl Valentina fehlt.

00:43:14: jetzt normalerweise drehe ich mich da immer zu meiner Partnerin So und was sagst du?

00:43:18: Wir rappen wir jetzt unsere Folge ab.

00:43:19: Also Valentina du fehlst eindeutig

00:43:22: und deswegen war die Suppi heute Übernehmend uns ja heim zu zahlen.

00:43:26: Genau, also danke Antonia dass du da die Flagge hoch hältst.

00:43:29: Ich versuche mich mal daran und was mir richtig gut gefallen hat ist das Du mit glücklichen Menschen zusammenarbeiten wolltest Und es ist zwar dann nicht die Brautmode oder das Hochzeitsbusiness geworden Sondern du hast dir dann zur Aufgabe gemacht die menschenglücklich zu machen dies vielleicht noch Nichts sind und das finde ich richtig schön.

00:43:46: Ich glaube das ist auch unser Anliegen dass wir Frauen, die jetzt vielleicht gerade in einem Punkt stecken und sagen sie hätten vielleicht einen Plan aber Sie wissen noch nicht wohin sie gehen oder sie fühlen sich isoliert und wissen auch nicht wie sie da rauskommen.

00:43:59: Oder vielleicht ganz lost sind ein bisschen raus zu helfen.

00:44:02: und Claudia hoffentlich bleibst du uns erhalten weil wir brauchen auch immer wieder Tipps!

00:44:06: Ich sage es ganz offen ich habe auch ein Coaching gemacht das ich Führungskraft geworden bin.

00:44:10: es hat mich auch eher nicht weitergebracht.

00:44:12: Ich bin dann auf private Themen gekommen wo ich sag da noch mal Kraft gibt, um diese PS im Beruf auf den Boden zu bringen und dass diese beiden Leben so verbunden sind.

00:44:25: Und wir einfach aus beidem leben.

00:44:27: deswegen auch Double Duty.

00:44:29: So zähren hast du jetzt auch finde ich sehr gut dargestellt in dem Du gesagtest ein Mann hat eine wichtige Rolle des Zuhörens übernommen Auch wenn man selber gefordert ist einmal zu artikulieren und nachzudenken In welche Richtung brauche ich denn überhaupt Unterstützung?

00:44:42: Also ist es zu hören brauch ich einen Plan braucht dann vielleicht doch ein professionelles Coaching das man sich dessen ein bisschen bewusst.

00:44:47: Das habe ich ganz stark von dir mitgenommen.

00:44:49: Und einfach... Hut ab!

00:44:51: Du bist in den Weg gegangen, du bist nämlich wirklich ins kalte Wasser gesprungen wie das vorher bei den Doubletakes gesagt hast und einfach ein großartiger Werdegang.

00:44:58: Also du kannst mächtig stolz sein, dein Tochter kann mächtigt stolz sind.

00:45:01: Und Antonia, da hast du es auch ganz ganz großartig gemacht und hast super durch den Double Duty Dialog Den ersten Morning Dialogue in Stuttgart geführt und ich glaube der kann uns noch ganz ganz viel erwarten.

00:45:11: Es

00:45:11: war ein ganz ganz toller erste Morning Dialog.

00:45:13: Dank euch allen dass ihr da gewesen seid und vor allem an dich Claudi Ja, dass wir uns nach drei Jahren... meins ums Sitzen, bei denen einer ganz anderen Rolle.

00:45:22: Du würdest sagen sowohl als Mutter aber als auch dass wir beide das gefunden haben was uns im Beruf Spaß macht.

00:45:28: Das ist richtig schön und ich freue mich auf ganz viele weitere Jahre zusammen!

00:45:33: Und Sophie danke, dass du aus Wien da warst.

00:45:35: Absolut gerne.

00:45:36: Du hast es gerockt und so geht's weiter mit Freunden

00:45:40: Auf dem nächsten Morning Dialogs in Stuttgart.

00:45:42: Alles lieber nicht, schließen wir die Aufnahme und jetzt könnt ihr die Fragen dann einfach ganz offen gestellt werden.

00:45:47: Herzlichen Dank an euch im Raum und zu Hause!

00:45:50: Ciao ciao!

00:45:51: Tschüss!

00:45:55: Das war's wieder mal mit Double Duty DialogS.

00:45:57: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann teilt sie doch mit euren liebsten Mami-Freunden und Partnerinnen.

00:46:03: Folgt uns außerdem auf Instagram unter DoubleDutyDialogS.

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